si0000s0071ba

Service-Information: Neuerungen/Änderungen zur Markteinführung neuer Typen

Typ si · Thema 00.00 · Version 0300 · 2017-07-07

Gültig für: Typ 447.6/7 außer Code ZL3 (Länderausführung Lateinamerika) außer Code ZU7 (Länderausführung Kanada) außer Code ZU8 (Länderausführung USA)'

Einordnung

Funktionsgruppe 0 Gesamt › 00 Gesamt-Fahrzeug › 00.00 Allgemeines — Baureihe 447 (Baumuster 6**, 7**)

EinPAS 45 Daten/Information › 45.10 Gesamtfahrzeug › 45.10.1 Grundinformation — Baureihe 447 (Baumuster 6**, 7**)

EinPAS 45 Daten/Information › 45.20 Information/Maßnahmen › 45.20.20 Serviceinformation — Baureihe 447 (Baumuster 6**, 7**)

SI00.00-S-0071BA

Service-Information: Neuerungen/Änderungen zur Markteinführung neuer Typen

07.07.2017

Typ

447.6/7

außer Code ZL3 (Länderausführung Lateinamerika)

außer Code ZU7 (Länderausführung Kanada)

außer Code ZU8 (Länderausführung USA)

Änderungshinweise

19.05.2017

Angaben zur Stützbatterie (G1/12) geändert.

Kapitel: FG 54 elektrische Anlage, Ausrüstung und Instrumente. Unterkapitel: FUG 10 Batterie, Spannungsversorgung, Spannungswandler Spannungsversorgung

Service-Information: Neuerungen/Änderungen zur Markteinführung neuer Typen

Nachfolgende Informationen sind Ergänzungen zur Einführungsschrift und den in WIS veröffentlichten Arbeitsbeschreibungen.
Wir präsentieren diverse Innovationen und Highlights des neuen Fahrzeugs. Unabhängig davon sind für die Reparatur- und Diagnosearbeiten, die jeweils veröffentlichten Informationen (WIS und XENTRY Diagnostics) zu verwenden. Weitere Informationen können der Einführungsschrift entnommen werden.

S00.00-4529-75

Im Herbst 2014 konnte der neue Vito präsentiert werden.

Eine Besonderheit ist die Antriebsart. Der Vito ist als Vorderradantrieb, Hinterradantrieb und als Allradantrieb verfügbar.

Um die unterschiedlichen Nutzungsprofile der Kunden abzudecken, sind drei Aufbauvarianten erhältlich. Der Vito steht für den gewerblichen Gebrauch als Vito Kastenwagen, für den Personentransport als Vito Tourer und in einer Mischvariante als Vito Mixto bereit.

Der Vito setzt auch neue Maßstäbe im Bereich von Sicherheits- und Fahrerassistenzsystemen. Serienmäßig verfügt der Vito über den ATTENTION ASSIST und den Seitenwind-Assistenten. Zu den weiteren Fahrerassistenzsystemen zählt unter anderem der Totwinkel-Assistent, der Aktive Park-Assistent, der Spurhalte-Assistent und der radargestützte COLLISION PREVENTION ASSIST mit adaptivem Brems-Assistent.

Das Fahrzeug ist aktuell in nachfolgenden Ausführungen erhältlich:

Aggregateübersicht

Verkaufsbezeichnung

Ausführung

Typ

Motor

Schaltgetriebe

Automatikgetriebe

109 CDI/BlueTEC

Vito Kastenwagen/Mixto

447.601/603/605/701/703/705

622.951

700.730

111 CDI/BlueTEC

622.951

700.730

114 CDI/BlueTEC

651.950

711.680

722.908

116 CDI/BlueTEC

651.950

711.680

722.908

119 BlueTEC

651.950

722.908

119 BlueTEC 4x4

651.950

722.965

160 CDI/BlueTEC

Vito Tourer (Base/Pro/Select)

447.701/703/705

622.951

700.730

180 CDI/BlueTEC

622.951

700.730

200 CDI/BlueTEC

651.950

711.680

722.908

220 CDI/BlueTEC

651.950

711.680

722.908

250 BlueTEC

651.950

722.908

250 BlueTEC 4x4

651.950

722.965

160 CDI/BlueTEC

Marco Polo ACTIVITY

447.703

622.951

700.730

180 CDI/BlueTEC

622.951

700.730

200 CDI/BlueTEC

651.950

711.680

722.908

220 CDI/BlueTEC

651.950

711.680

722.908

250 BlueTEC

651.950

722.908

250 BlueTEC 4x4

651.950

722.965

Funktionsgruppe (FG) 00 Gesamtfahrzeug

Funktionsuntergruppe (FUG) 00 Allgemeines

Innovationen und Neuerungen

Zu den besonderen Innovationen des neuen Vito zählen die neue Heckklappe und die zweite Ladeebene. Optional werden alle Lichtfunktionen in LED-Technik angeboten. Die LED Leuchteinheiten vorn links und rechts (E1/1 u. E2/1) mit Intelligent Light System (ILS) setzen ein optisches Ausrufezeichen und erhöhen gleichzeitig die Sicherheit.

Technisches Training bzw. Schulungen

Zur Qualifizierung der Mitarbeiter müssen folgende Trainingsmaßnahmen von der jeweils betroffenen Mitarbeitergruppe absolviert werden:

Servicepersonal

e-Training T0998F (Pflichttraining)

Ziel des e-Trainings ist es, einen groben Überblick über das gesamte Fahrzeug zu geben. Hier werden die Neuheiten und die daraus resultierenden Vorteile erläutert und präsentiert. In Bezug auf die Neuheiten wird ein Teil der Bedienungen und Funktionen angesprochen, wie beispielsweise der OM 622. Der Marco Polo wird in diesem Training ebenfalls vorgestellt. Dieses e-Training ist die Voraussetzung für den Besuch des eintägigen Markteinführungstrainings für Serviceberater und des zweitägigen Markteinführungstrainings für Werkstattfachkräfte.

Serviceberater

Markteinführungstraining 1 Tag T1008F (Pflichttraining)

Im Markteinführungstraining steht den Serviceberatern das Fahrzeug als Anschauungsobjekt zur Verfügung. Hier werden die wichtigsten Funktionen und deren Bedienung direkt am Fahrzeug im Echtbetrieb erläutert. Ebenso beinhaltet dieses Training Informationen zu den Themen Nachrüstungen, Zubehör und Serviceargumente.

Systemtechniker

Markteinführungstraining 2 Tage T1011F (Pflichttraining)

Für die Werkstattfachkräfte liegen die Schwerpunkte des Markteinführungstrainings in den Bereichen Diagnose, Reparatur und Wartung. Hierzu werden viele Praxisbeispiele zur Erklärung und zum besseren Verständnis der Funktionen und deren Bedienung angeboten.

FUG 19 Elektrik Fahrzeug, Gesamtvernetzung

Funktionsdiagnose

Erstmalig wird eine Funktionsdiagnose zur Verfügung stehen, welche folgende Systeme abdeckt:

Energiemanagement

ECO Start-Stopp

CAN-Bus

Weitere Funktionen sind seit Markteinführung erhältlich.

FUG 20 Wartung, Wartungssysteme (FSS, ASSYST)

Diagnose News

Hierdurch wird die Werkstatt über aktuelle Änderungen in der Diagnose für den Typ 447 informiert.

Ablieferungskontrolle und Wartung

Die Mercedes-Benz VAN-Wartungsstrategie für Midsize-Vans gilt ebenfalls für den Vito.

"ASSYST" mit der Startlaufstrecke "40.000 km / 2 Jahre".

(Economic Commission for Europe (ECE), länderspezifisch abweichende Kilometerintervalle)

Service A und B im Wechsel.

Die Betriebsstoffe orientieren sich an den bisher bekannten Betriebsstoffvorschriften der Mercedes-Benz PKW- und VAN-Baureihen.

Die gültigen Dokumentationen sind wie gewohnt dem WIS zu entnehmen.

Für den Vito wird vor Auslieferung an den Kunden eine Ablieferungskontrolle realisiert. Die Inhalte und Vorgehensweise können der Arbeitsanleitung (AP00.20-D-1100A) entnommen werden.

FUG 40 Betriebsstoffe

Automatikgetriebeöl

Es darf nur Automatikgetriebeöl der Spezifikation 236.15 verwendet werden. Die Farbe des Öls wurde von Rot in Blau geändert.
Das blaue Öl darf nicht in älteren Getrieben verwendet werden.

Genauere Informationen können der AP27.00-S-2702E entnommen werden.

FG 07 Gemischaufbereitung

FUG 16 Dieseleinspritzsystem Common Rail

Injektoren

Bei den verfügbaren Motoren werden ausschließlich magnetventilgesteuerte Injektoren verbaut.

Injektoren mit einem Sonderwerkzeug (651 589 01 33 00 Ausschlagklaue) ausbauen.

FG 27 Automatikgetriebe

FUG 00 Allgemeines

Automatikgetriebe Öl- und Ölfilterwechsel

Die Ölwanne und das Überlaufrohr wurden, zur Optimierung der Ölversorgung des neuen Automatikgetriebes, neu ausgelegt.

Aufgrund dessen muss bei einem Ölwechsel das Überlaufrohr mit einem Sonderwerkzeug (722 589 03 15 00 Dorn) gelöst und die Ölwanne ausgebaut werden. Das Überlaufrohr muss vor dem Einbau der Ölwanne erneuert werden. Diese Schritte sind notwendig, um ein Ablaufen des kompletten Getriebeöls zu gewährleisten. Die hierzu vorhandene Arbeitsanleitung (AP27.00-S-2702E) ist zu beachten.

FUG 60 Schaltung, Steuerung

Bei Fahrzeugen mit Code FA8 (AGILITY SELECT Schalter) ist darauf zu achten, dass die Adaption der Schaltvorgänge des Automatikgetriebes ausschließlich in den Fahrprogrammen „E“ und „C“ durchgeführt wird. Eine Adaption im Fahrprogramm "M" führt dazu, dass entweder keine oder falsche Adaptionswerte abgespeichert werden.

FG 40 Räder, Fahrwerkvermessung

FUG 00 Allgemeines

Radwechsel, Anheben, Absenken

Sollen nach dem Anheben des Fahrzeugs die Hinterräder abmontiert oder Arbeiten am Antriebsstrang (Gelenkwellen usw.) durchgeführt werden, muss das Fahrzeug angehoben (bzw. falls nötig auch abgesenkt) werden, ohne dass der Antriebsstrang dadurch verspannt wird.

Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe muss beim Anheben die Neutralstellung eingelegt sein.

Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe muss beim Anheben die Stufe „N“ eingelegt sein. Da nach dem Abstellen des Motors und dem darauf folgenden Öffnen der Fahrertür, unabhängig von der aktuell eingelegten Fahrstufe, automatisch Stufe „P“ eingelegt wird, muss deshalb bei geöffneter Fahrertür, betätigtem Bremspedal und gleichzeitig steckendem Schlüssel manuell Stufe „N“ eingelegt werden. Anschließend darf der Schlüssel jedoch nicht abgezogen werden, da beim Abziehen des Schlüssels grundsätzlich automatisch Stufe „P“ eingelegt wird.

Bei abgesenktem Fahrzeug und weiterhin eingelegter Stufe „N" oder eingelegter Neutralstellung können die noch nicht auf Sollwert angezogenen Radschrauben ohne weitere Maßnahmen angezogen werden.

FG 42 Bremsen - Hydraulik und Mechanik

FUG 20 Feststellbremse

Der Vito verfügt über eine mechanische Feststellbremse, die in bekannter Weise durch ein Pedal im Fußraum des Fahrers angezogen und durch einen Lösegriff unterhalb des Lichtdrehschalters entriegelt wird.

FG 49 Abgasanlage

Die Abgasanlage beinhaltet einen motornahen Oxidationskatalysator und unmittelbar danach einen Dieselpartikelfilter (DPF). In Abhängigkeit der Schadstoffgruppe werden bei der Euro-5b+ Abgasnorm der Abgasanlage ein Haupt- und Nachschalldämpfer und bei der Euro-6-Norm zwei SCR-Katalysatoren und ein Nachschalldämpfer nachgeschaltet.

FG 54 Elektrische Anlage, Ausrüstung und Instrumente

FUG 00 Allgemeines

Bei Prüf- und Reparaturarbeiten muss eine ausreichende Spannungsversorgung des Fahrzeugbordnetzes sichergestellt werden (AR54.10-S-1127E).

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S54.10-4625-78

F1

Vorsicherungsdose

G1/13

Batterie Not-P (mit Getriebe 722.9 ohne Code MJ8 (ECO Start-Stopp-Funktion "plus"))

G1

Bordnetzbatterie

B95

Batteriesensor

G1/12

Stützbatterie (mit Code MJ8 (ECO Start-Stopp-Funktion "plus"))

FUG 10 Batterie, Spannungsversorgung, Spannungswandler

Spannungsversorgung

Die Bordnetzbatterie (G1) mit Batteriesensor (B95), Stützbatterie (G1/12) oder Batterie Not-P (G1/13) ist im Sitzkasten der Beifahrerseite untergebracht. Direkt davor sitzt die Vorsicherungsdose (F1).

Die Zusatzbatterie (G1/1) ist im Sitzkasten der Fahrerseite untergebracht.

In Abhängigkeit der gewählten Bordnetzbatterie (G1) wird auch die Zusatzbatterie (G1/1) gesteuert. Dies bedeutet, dass die Zusatzbatterie (G1/1) analog der Starterbatterie ausgeführt wird. Ab Werk sind keine Verbraucher an die Zusatzbatterie (G1/1) angeschlossen, dies muss durch den Aufbauhersteller erfolgen.

Die Stützbatterie (G1/12) übernimmt die Funktion des DC/DC-Wandlers für den Zeitraum der Startphase (ein paar Millisekunden) und sorgt für eine konstante (gestützte) Bordnetzspannung bei einem Wiederstart des Motors. Die Stützbatterie (G1/12) wird vom Steuergerät Signalerfass- und Ansteuermodul (SAM) (N10/1) überwacht und über ein Relais geladen.

Die Batterie Not-P (G1/13) ersetzt bei Fahrzeugen mit Getriebe 722.9 und ohne Code MJ8 (ECO Start-Stopp-Funktion "plus") die Stützbatterie (G1/12), um durch "Shift-by-Wire" jederzeit, auch bei Ausfall der Bordnetzbatterie (G1), einen Wechsel in die Stufe "P" zu gewährleisten.

Das weiterentwickelte Generatormanagement kommt beim Vito serienmäßig zum Einsatz. Dieses trägt zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs sowie der CO2-Emissionen bei. Bei ausreichend hohem Ladezustand der Bordnetzbatterie (G1) wird die Ladefunktion des Generators abgeschaltet und das Bordnetz aus der Batterie versorgt. Die Ladung der Batterie erfolgt im Schubbetrieb bzw. in Abhängigkeit des Ladezustands der Batterie, welcher permanent überwacht wird.

Der Sicherungsbelegungsplan befindet sich in der Papierausgabe der Betriebsanleitung des Fahrzeugs.

Klemmleiste für Elektroanschluss

Die Klemmleiste für Elektroanschlüsse wird beim Vito im Beifahrerfußraum verbaut. Zur Verwendung der Anschlüsse muss die im Beifahrerfußraum gelegene Verkleidung demontiert werden. Folgende Anschlüsse stehen dem Aufbauhersteller zur Verfügung:

Klemme 15, Sicherung F320, 15 A

Klemme 30, Sicherung F321, 25 A

Klemme 61, Sicherung F319, 15 A

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FUG 15 Sicherungs- und Relaismodul
Nachfolgende drei Sicherungs- und Relaismodule sind im Fahrzeug verbaut:

K40/10

Sicherungs- und Relaismodul Motorraum

S54.15-4586-81

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K40/11

Sicherungs- und Relaismodul Stirnwand

S54.15-4584-81

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K40/12

Sicherungs- und Relaismodul, Beifahrerfußraum

S54.15-4585-81

FUG 21 Steuergeräte/Module

Multifunktionskamera

Die im neuen Vito verbaute Multifunktionskamera (B84/8) ist in zwei Varianten mit unterschiedlichem Funktionsumfang erhältlich.

Entry Version: Assistent Fahrlicht.

High Version: Assistent Fahrlicht, Spurhalte-Assistent.

Beim Erneuern der Multifunktionskamera (B84/8) wird ein separates Werkzeug benötigt (siehe WS82.00-P-0028B). Dieses enthält eine Schablone, die auf das Scheinwerfer-Einstellgerät befestigt werden muss. Der Justier- und Einlernvorgang muss anschließend im Diagnosesystem durchgeführt werden.

COLLISION PREVENTION ASSIST

Die Abstandswarnfunktion COLLISION PREVENTION ASSIST erfasst vorausfahrende und anhaltende Fahrzeuge. Die Radareinheit befindet sich an der rechten Seite des vorderen Stoßfängers. Das System arbeitet bis zu einem Abstand von maximal 65 m.

Es werden zwei unterschiedliche Einsätze des Systems unterschieden:

Statische Abstandswarnung, ab 30 km/h:

Eine optische Warnung (Kontrollleuchte im Kombiinstrument) leuchtet dauerhaft, wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug mit zu geringer Entfernung erkannt wird. Die Warnung erscheint ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h und nur bei sich bewegenden oder anhaltenden, nicht bei stehenden Objekten.

Dynamische Auffahrwarnung, ab 7 km/h:

Die dynamische Auffahrwarnung wird aktiviert, wenn das eigene Fahrzeug sich einem anderen Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit oder starker Beschleunigung nähert. In diesem Fall erfolgt sowohl eine optische (Kontrollleuchte im Kombiinstrument blinkt) als auch eine akustische Warnung (Intervallton). Die Abstandswarnfunktion kann über den Bordcomputer ein- oder ausgeschaltet werden. Die Einstellung bleibt beim nächsten Motorstart erhalten.

Steuergerät Signalerfass- und Ansteuermodul (SAM) (N10/1)

Das Steuergerät Signalerfass- und Ansteuermodul (SAM) (N10/1) steuert unter anderem das Energiemanagement, die Leuchteinheit vorn links (E1) bzw. Leuchteinheit vorn rechts (E2) (Halogenleuchten) und die Relais.

Aktiver Park-Assistent

Der Aktive Park-Assistent, Version APC 2.0, findet passende Parklücken mithilfe der PARKTRONIC Sensoren und lenkt das Fahrzeug selbsttätig und präzise in die Parklücke.

Damit eine Parklücke vom Aktiven Park-Assistenten erfasst wird, muss die Parklücke folgende Voraussetzungen erfüllen:

Parallel oder senkrecht zur Fahrtrichtung

Bei parallel zur Fahrtrichtung liegenden Parklücken mindestens 1,5 m breit

Bei parallel zur Fahrtrichtung liegenden Parklücken mindestens 1,0 m länger als das Fahrzeug

Bei senkrecht zur Fahrtrichtung liegenden Parklücken mindestens 1,0 m breiter als das Fahrzeug

Bei Fahrzeugen mit angebauter Anhängerkupplung vergrößert sich die Mindestlänge von Parklücken geringfügig. Wenn die Anhängersteckdose verwendet wird, ist der Aktive Park-Assistent nicht verfügbar.

Wenn das Fahrzeug mit dem Aktiven Park-Assistenten eingeparkt wurde, kann der Assistent das Fahrzeug auch ausparken. Der Ausparkvorgang wird bis ca. 45° von der Startstellung durchgeführt und anschließend dem Fahrer übergeben.

Aufmerksamkeits-Assistent ATTENTION ASSIST

Der serienmäßige Aufmerksamkeits-Assistent ATTENTION ASSIST ist besonders nützlich bei langen Strecken und Nachtfahrten, indem das System den Fahrer auf erkannte Anzeichen von zunehmender Unaufmerksamkeit und Ermüdung hinweist.

Totwinkel-Assistent

Der Totwinkel-Assistent erkennt Fahrzeuge im toten Winkel über zwei Nahbereichsradarsensoren, die im hinteren Stoßfänger positioniert sind. Der Erfassungsbereich erstreckt sich über ca. 3,5 m zu beiden Seiten des Fahrzeugs und ab der B-Säule bis 3 m über das Heck hinaus.

Wird ein Fahrzeug im toten Winkel erkannt, erscheint ein rotes Warndreieck im jeweiligen Außenspiegel. Setzt der Fahrer trotz dieser optischen Warnung den Fahrtrichtungsanzeiger für einen Spurwechsel, beginnt das Warndreieck zu blinken und es erfolgt einmalig ein Doppelwarnton. Das System ist im Geschwindigkeitsbereich von 30 km/h bis zum Erreichen der bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs aktiv. Bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h und im Rückwärtsgang, sowie im Anhängerbetrieb mit Verbindung zum Fahrzeug über die Anhängersteckdose, ist der Totwinkel-Assistent deaktiviert.

Der Totwinkel-Assistent kann über das Menü im Bordcomputer ein- oder ausgeschaltet werden.

FUG 30 Kombi-Instrument, Anzeige-Instrumente/Warneinrichtungen

Kombiinstrument (A1/1)

Das serienmäßige Kombiinstrument enthält zwei analoge Rundinstrumente und ein 2,7" schwarz/weiß Display für die Darstellung von Informationen des Bordcomputers. Das Kombiinstrument verfügt über vier Tasten, um die Anzeige unterschiedlicher Informationen im Display anzuzeigen.

Optional steht der Code JK3 (Kombiinstrument mit Pixel-Matrix-Display) zur Verfügung. Das Kombiinstrument verfügt zusätzlich über zwei kleine Rundinstrumente zur Darstellung des Kraftstoffvorrats und der Kühlmitteltemperatur. Zudem werden die Rundinstrumente zur Darstellung der Geschwindigkeit und Drehzahl mit einer Chromspange aufgewertet. Das Kombiinstrument verfügt über ein 4,2" TFT Display zur Darstellung von Fahrzeugeinstellungen. Die Steuerung erfolgt über das Multifunktionslenkrad mit Reiserechner (Code CL4).

Durch ein zusätzliches Stellrad kann die Helligkeit der Instrumentenbeleuchtung angepasst werden.

FUG 61 Tachograf, Fahrtenschreiber, Taxameter

Digitaler Tachograf

Die im digitalen Tachografen aufgezeichneten Daten müssen zuverlässig und unanfechtbar sein. Mithilfe einer Fahrerkarte werden alle Lenk-, Arbeits-, Bereitschafts- und Ruhezeiten aufgezeichnet. Diese Fahrerkarte muss beantragt werden und ist dem jeweiligen Fahrer direkt zugeordnet. Der Speicherplatz ist ausreichend für die lückenlose Dokumentation von 28 Arbeitstagen. Außerdem verfügt das Gerät über einen internen Massenspeicher, dessen gespeicherte Daten ein klares Bild darüber geben, wer, wann, mit welcher Geschwindigkeit und wie lange das Fahrzeug innerhalb des letzten Jahres gefahren hat. Zusätzlich werden im Massenspeicher auch Informationen zur periodischen Prüfung gespeichert. Die gespeicherten Daten können über ein Display geprüft, über einen internen Drucker ausgedruckt oder mittels PC heruntergeladen werden. Dazu können die Daten aus dem Massenspeicher auf einen im freien Markt erhältlichen Downloadkey geladen werden.

Der digitale Tachograf wird im oberen Schacht der zwei 1-DIN-Schächte in der Mittelkonsole verbaut.

In Kombination mit dem Code ER0 (Radiovorrüstung) verbleibt der digitale Tachograf in der oberen Mittelkonsole. Wird ein Doppel-DIN Radio ab Werk gewählt, wird der digitale Tachograf in dem 1-DIN-Schacht in der unteren Mittelkonsole (Code FF2) verbaut. Eine individuelle Steuerung der Verbauung ist nicht möglich.

Die separate Bedienungsanleitung für den digitalen Tachografen wird den Fahrzeugunterlagen beigelegt.

Die Nachrüstung eines digitalen Tachografen ist nicht möglich. Schalt- und Automatikgetriebe sind dafür nicht vorgesehen und müssten diesbezüglich getauscht werden.

Länderspezifische gesetzliche Vorschriften für die Fahrtenschreiberprüfung beachten. In der Bundesrepublik Deutschland Fahrtenschreiberprüfung gemäß § 57b der StVZO durchführen.

FUG 65 Einparkhilfe

Rückfahrkamera

In Verbindung mit dem Code EN7 (Audio 15) können Fahrzeuge mit der optional erhältlichen Rückfahrkamera ausgestattet werden. Folgende Funktionen werden im Display angezeigt:

Statische Hilfslinien werden eingeblendet, um die hintere Fahrzeugumgebung besser einschätzen zu können. Das Rangieren und Parken wird dadurch vereinfacht.

Das Display ist innerhalb von zwei Sekunden verfügbar, auch bei ausgeschaltetem Radio.

FUG 71 Spur-Assistent

Der Spur-Assistent überwacht ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h die vorausliegende Fahrbahn mithilfe einer auf der Innenseite der Frontscheibe angebrachten Kamera. Anhand von Kontrastunterschieden identifiziert das System die Fahrbahn und die Markierungen.

Über das Kombiinstrument kann der Fahrer zwischen 2 Einstellungen wählen. Im „Standardmodus“ wird bei jeder überfahrenen Begrenzung der Fahrer durch eine Vibration des Lenkrads gewarnt, außer der Fahrer betätigt den Fahrtrichtungsanzeiger. Im „Adaptiv-Modus“ wird bei einem gewollten Überfahren der Linie (z. B. starke Beschleunigung, starke Verzögerung, schnelle Lenkbewegung) die Warnung im Lenkrad unterdrückt. Der Spur-Assistent ist ein passives Sicherheitssystem und greift nicht aktiv in die Steuerung des Fahrzeugs ein.

Das System kann über den Drucktaster, oberhalb des Lichtdrehschalters, deaktiviert werden. Falls das System deaktiviert wurde, wird diese Einstellung auch nach einem Neustart beibehalten. Die Diode im Drucktaster leuchtet, wenn das System aktiviert ist.

FG 58 Werkzeuge

Detaillierte Informationen zur Werkstattausrüstung des neuen Vito (Sonderwerkzeug und Werkstatteinrichtung) entnehmen Sie bitte den folgenden Publikationen:

Marktinformation (für spezifische Werkstattausrüstung)

Einführungsschrift

Launch Letter

Sonderwerkzeuge in EPC

Die Sonderwerkzeug-Datenbank in GOTIS ist seit März 2014 nicht mehr verfügbar!

Im elektronischen Teilekatalog EPC unter dem Modus „Sonderwerkzeuge“ können Sonderwerkzeuge recherchiert und Sonderwerkzeug-Etiketten gedruckt werden.

Die Sonderwerkzeugbestellung kann im EPC über die Einkaufsliste zusammengeführt und über den bekannten Teilebestellprozess bezogen werden.

Service-Information: Neuerungen/Änderungen zur Markteinführung neuer Typen

FG 60 Aufbau Allgemeines
Zur Senkung der Reparaturkosten werden bei Frontschäden Abschnittsreparaturen am Rahmenlängsträger sowie der Crashbox des Integralträgers angeboten. Zum maßhaltigen Einpassen des Reparaturschuhs am Rahmenlängsträger vorn sowie der Heckabschlussbleche im hinteren und unteren Bereich stehen die entsprechenden Einschweiß- und Fixiervorrichtungen (447 589 00 23 00 Fixiervorrichtung, 447 589 01 23 00 Fixiervorrichtung, 447 589 02 23 00 Einschweißvorrichtung) zur Verfügung. Durch die genannten Sonderwerkzeuge ist ein Befestigen des Fahrzeuges auf der Richtbank nicht erforderlich.

Rahmenlängsträger vorn links (W447 589 00 23 00 Fixiervorrichtung)

S60.00-4584-71

FUG 40 Koffer- und Kastenaufbau

Laderaumunterteilung

Die Laderaumunterteilung sorgt durch eine zweite Ebene für mehr Ordnung im Laderaum und erleichtert die Beladung.

Die Laderaumunterteilung ist mit zwei Füßen im Schienensystem und zwei Verriegelungen an der Seitenverkleidung befestigt. Zum Ausbau der Laderaumunterteilung muss diese hochgeklappt und an den Füßen entriegelt werden.

Bei Fahrzeugen in der mittleren und langen Ausführung sind im Inneren der Laderaumunterteilung zwei zusätzliche Ablagefächer integriert. Die Ablage wird über den oben liegenden Hebel geöffnet. Über den frontal positionierten Hebel kann die Laderaumunterteilung entriegelt und hochgeklappt werden. Die Laderaumunterteilung der mittleren und langen Fahrzeuglänge wird mit zwei Klappboxen ausgestattet, die in den integrierten Ablagefächern untergebracht werden. Die Laderaumunterteilung der kurzen Fahrzeuglänge ist verkürzt und bietet keine Möglichkeit die Klappboxen unterzubringen.

Service-Information: Neuerungen/Änderungen zur Markteinführung neuer Typen

FG 68 Innenausstattung
FUG 00 Allgemeines
Interieur des Marco Polo ACTIVITY
Der Marco Polo ACTIVITY bietet serienmäßig den Code SB5 (Komfort-Fahrersitz drehbar), den Code SB6 (Komfort-Beifahrersitz drehbar) sowie den Code US3 (3er-Sitzbank als Komfortliege, 2. Fondreihe) mit Bettverlängerung im Fond.
Eine zusätzliche Bestuhlung ist beim Marco Polo ACTIVITY nicht möglich.
Serienmäßig verfügt der Marco Polo ACTIVITY über ein manuelles Aufstelldach mit einem integrierten Dachbett.
FUG 50 Vorhänge, Rollos, Gepäcknetze, Lastenverankerungen
Verdunklungskonzept des Marco Polo ACTIVITY
Im Fond wird die Verdunklung des Fahrzeuginnenraums über blickdichte Gardinen realisiert. Diese werden auf einer Gardinenstange geführt und können im geöffneten Zustand durch Druckknöpfe arretiert werden.
Die Frontgardine für das Fahrerhaus ist eine einteilige Gardine, die mittels Schlaufen an den Sonnenblenden bzw. an den seitlichen Haltegriffen befestigt wird. Des Weiteren gibt es 2 Saugnäpfe, mit der man die Gardine an der Frontscheibe fixieren kann, um so Zugang zum Cockpit zu haben.

S68.00-4535-76

FG 72 Türen

FUG 10 Vordertür

Türmodul

Im neuen Vito wird ein ''Türmodul'' an der Vordertür verbaut. Dieses ''Türmodul'' ist Träger für sämtliche Bauteilkomponenten, die in der Vordertür verbaut sind. Alle weiteren zur Reparatur notwendigen Informationen sind der Arbeitsanleitung (AR72.10-S-0900E) zu entnehmen.

Service-Information: Neuerungen/Änderungen zur Markteinführung neuer Typen

FUG 16 Schiebetüren
Servicemodus
Bei Arbeiten an der elektrisch betätigten Schiebetür (2) kann, abweichend zur WIS-Dokumentation, ein Servicemodus aktiviert werden. Hierdurch kann die elektrische Schiebetür (2) in eine beliebige Position bewegt werden. Dies erleichtert die Reparaturarbeiten. Zur Aktivierung muss der Servicemodus über das Diagnosesystem gesetzt werden und anschließend durch die Betätigung Türschloss (1) (Pfeile) manuell bestätigt werden.
Automatische Reversierfunktion
Falls die automatische Reversierfunktion der Schiebetür (2) für ca. 40 s betätigt wird, erfolgt eine Abschaltung des elektrischen Antriebs der Schiebetür (2). Die Schiebetür (2) muss in diesem Fall manuell geöffnet und für mindestens 40 s geöffnet bleiben. Zur Aktivierung des elektrischen Antriebs der Schiebetür (2) muss die Schiebetür (2) manuell geschlossen werden.
Aktiver Feststeller Schiebetür
Der Aktive Feststeller verriegelt die Schiebetür (2) in ihrer geöffneten Endposition. Dadurch bleibt die geöffnete Schiebetür (2) auch bei Steigungen in ihrer Endposition stehen. Zum Schließen muss die Schiebetür (2) über den Türgriff entriegelt werden. Der aktive Feststeller wird serienmäßig bei Fahrzeugen mit Fondbestuhlung eingebaut.
Normierung
Hierdurch werden die Endpositionen der Schiebetür (2) festgelegt.

1

Betätigung Türschloss

2

Schiebetür

S72.16-4642-72

Service-Information: Neuerungen/Änderungen zur Markteinführung neuer Typen

Einstellung Autorisierungsstatus Öffnungssignal
Hierdurch kann über das Diagnosesystem festgelegt werden, ob die Schiebetür (2) links bzw. rechts mit der Taste (7) am Schlüssel geöffnet wird.

7

Taste

S80.30-4504-71

Service-Information: Neuerungen/Änderungen zur Markteinführung neuer Typen

FUG 20 Heckklappe, Hecktür
Manuelle Entriegelung der Heckklappe (4)
Die Heckklappe (4) kann manuell entriegelt werden. Hierzu muss die Abdeckung (3) ausgebaut und anschließend der Hebel (5) betätigt werden.

3

Abdeckung

4

Heckklappe

5

Hebel

S72.20-4672-71

Service-Information: Neuerungen/Änderungen zur Markteinführung neuer Typen

FG 77 Schiebedach, Verdeck, Aufsätze
FUG 70 Aufstelldach mechanisch
Aufstelldach bei Marco Polo ACTIVITY
Für den Marco Polo ACTIVITY steht serienmäßig das aus GFK gefertigte und in Wagenfarbe lackierte mechanische Aufstelldach zur Verfügung. Das Aufstellen des Aufstelldachs erfolgt frontseitig. Auf den Längsseiten wird das Aufstelldach von je einer Gasdruckfeder unterstützt und ist in Endstellung (aufgestellter Zustand) arretiert. Hinten wird das Aufstelldach mit Viergelenkscheren geführt.
Durch die optimierte Konstruktion des Scherenhubs wird die Hubhöhe des Aufstelldachs im hinteren Bereich um ca. 100 mm erhöht. Im aufgestellten Zustand des Aufstelldachs erhöht dies das Platzangebot im hinteren Bereich des Dachbetts.
Bei aufgestelltem Dach beträgt die max. Stehhöhe 2350 mm, welche sich in Richtung des Laderaums auf 1330 mm reduziert.
Der Faltenbalg zwischen Aufstelldach und Fahrzeugaufbau besteht aus einem neu entwickelten atmungsaktiven, Nässe abweisenden und blickdichten Kunststoffgewebe mit eingearbeiteten Stäben zur Führung des Faltebalgs beim Schließen. Der Faltenbalg ist mit dem Aufbau und der Dachschale fest verbunden.
Das im Aufstelldach integrierte Dachbett wird manuell herunter- oder hochgestellt. Das Dachbett ist für eine Flächenlast von 160 kg ausgelegt und bietet eine Liegefläche von ca. 2000 mm x 1100 mm. Als Absturzsicherung beim Dachbett gehört stirnseitig ein Sicherheitsnetz zum Serienumfang, das zwischen Dachbett und Dachverkleidung eingespannt werden kann. Ebenso sind im Aufstelldach rechts und links je eine LED-Leseleuchte angebracht.

S77.70-4539-81

FG 80 Zentralverriegelung, Komfortbedienung, Fahrberechtigungssysteme

FUG 57 Fahrberechtigungssysteme (FBS)

Im neuen Vito kommt das neue FBS4 zum Einsatz und wird das bisherige FBS3 ersetzen.

FBS4 Steuergeräte

N73/2 (Steuergerät Elektronisches Zündschloss 3-fach CAN ohne Shift by Wire)

N73/3 (Steuergerät Elektronisches Zündschloss 3-fach CAN mit Shift by Wire)

N3/33 (Steuergerät CDI) mit Motor OM 651

N3/36 (Steuergerät CDI) mit Motor OM 622

N26/5 (Steuergerät Elektrische Lenkungsverriegelung) mit Getriebe 700.730/711.680

A80 (Steuergerät intelligentes Servomodul (ISM) für DIRECT SELECT) mit Getriebe 722.9

Automatikgetriebe

Die Inbetriebnahme aller FBS4 Steuergeräte sowie des Schlüssels erfolgt über das Diagnosesystem.

Für die Durchführung der Inbetriebnahmen sind zusätzliche Schulungen und Berechtigungen erforderlich. Diese Schulungen werden über das Training Ihrer Landesorganisation angeboten. Mit der Berechtigung XENTRY Flash können die Steuergeräte in Betrieb genommen, Schlüsselschienen gesperrt und vorprogrammierte Zusatzschlüssel bestellt werden.

Eine Anschaffung von Sonderwerkzeug ist nicht notwendig.

Service-Information: Neuerungen/Änderungen zur Markteinführung neuer Typen

FG 82 Elektrische Anlage Aufbau
FUG 10 Außenbeleuchtung
Intelligent Light System (ILS)
Nach Erneuern der LED Leuchteinheit vorn rechts (E2/1) bzw. LED Leuchteinheit vorn links (E1/1) muss eine Anpassung der Codierdaten durchgeführt werden. Hierzu müssen das Steuergerät Scheinwerfer links (E1/1n9) bzw. rechts (E2/1n9) und das Ansteuermodul LED Außenbeleuchtung vorn links (E1/1n7) bzw. vorn rechts (E2/1n7) mit dem Sonderwerkzeug (W000 589 08 63 00 2D Handscanner) und Einscannen des Data Matrix Codes (6) angepasst werden.
Beim Erneuern des Steuergeräts Scheinwerfer links (E1/1n9) bzw. rechts (E2/1n9) bzw. des Ansteuermoduls LED Außenbeleuchtung vorn links (E1/1n7) bzw. vorn rechts (E2/1n7) muss der Betriebsstundenzähler zurückgesetzt werden.
Scheinwerfereinstellung
Die Scheinwerfereinstellung kann im Diagnosesystem unter nachfolgendem Menüpunkt durchgeführt werden:
Steuergeräte-Auswahl  Aufbau  SG-LEDSW-L Scheinwerfer links (E1n9) (Code: LG2) oder SG-LEDSW-R Scheinwerfer Rechts (E1n9) (Code: LG2)  Anpassungen  Einlernvorgänge  Kalibriervorgänge  Einstellung der Scheinwerfer über Diagnose
So wird eine optimale Scheinwerfereinstellung mit dem Scheinwerfereinstellgerät gewährleistet.
Schluss-, Brems- und Blinklicht in LED-Technik
Die in der Heckleuchte beinhalteten Schluss-, Brems-, Nebel- und Blinklichter werden in LED-Technik ausgeführt. Das Rückfahrlicht wird durch eine 16-W-Glühlampe realisiert.
Der Umfang ist Bestandteil des Codes LG2 (LED Intelligent Light System) und ist nicht einzeln bestellbar.

6

Data Matrix Code

E2/1

LED Leuchteinheit vorn rechts

S82.10-4612-11

FUG 85 Navigations- und Kommunikationssysteme

Aktualisierung der Kartendaten

Der Code E1N (Becker® MAP PILOT®) erweitert den Code EN7 (Audio 15) zu einem vollwertigen Navigationssystem und ist vollständig in die Fahrzeugelektronik integriert. Es wird in eine im Lieferumfang enthaltene Aufnahmeschale eingebaut. Die Aufnahmeschale befindet sich im Handschuhfach. Der Becker® MAP PILOT® ist einfach in der Handhabung des Ein- und Ausbaus und ermöglicht daher die Verwendung in verschiedenen Fahrzeugen, die mit einer Vorrüstung ausgestattet sind. Nach der Erstinbetriebnahme des Systems kann es bis zu 30 min dauern, bis dieses die aktuelle Position berechnet hat. Das System kann entweder über die Taste des Audio 15, über die Tasten am optionalen Multifunktionslenkrad mit Reiserechner (Code CL4) oder über das Sprachbediensystem bedient werden. Über das Sprachbediensystem können lediglich Navigationsbefehle entgegen genommen werden. Die Sprachbedienungsfunktion steht Ihnen nur bei eingebautem Becker® MAP PILOT® Modul zur Verfügung.

Karten-Updates sind in den ersten 60 Tagen nach der Erstinstallation kostenlos. Bitte achten Sie darauf, den Becker® MAP PILOT® nicht vor Fahrzeugübergabe an den Kunden zu installieren.
Der Becker® MAP PILOT® verfügt über einen Diebstahlschutz, der durch eine vier- bis zehnstellige, vorher frei wählbare PIN-Nummer aktiviert oder deaktiviert werden kann. Soll der Becker® MAP PILOT® in ein anderes Fahrzeug eingebaut werden, muss vor der Inbetriebnahme die Zündung eingeschaltet und der Sicherheitscode eingegeben werden. Ab Werk verfügt der Becker® MAP PILOT® über keinen gesetzten PIN, bei Bedarf muss dieser durch den Kunden gesetzt werden.

FG 83 Klimatisierung

FUG 70 Standheizung, Zusatzheizung, Zuheizer

Funkfernbedienung für Warmwasser-Zusatzheizung

Mit der neu gestalteten Funkfernbedienung kann die Warmwasser-Zusatzheizung (Code H12) mit vier Tasten und einem Display an der Funkfernbedienung über größere Entfernung (etwa 300 m) bedient bzw. programmiert werden. Die Fernbedienung beinhaltet folgende Funktionen:

Display

Standheizung ein/Status prüfen

Abfahrtszeit einstellen

Standheizung aus

FG 88 Anbauteile, Außenklappen

FUG 79 Elektrik Außenspiegel

Außen- und Innenspiegel automatisch abblendbar

Der Innenspiegel verfügt über einen Sensor, der die Lichtintensität auf dem Innenspiegel im Vergleich zum Umgebungslicht misst. Wird zwischen beiden Werten ein größerer Unterschied festgestellt, wird der Innenspiegel und fahrerseitige Außenspiegel automatisch abgeblendet.

FG 91 Sitze, Liegen, Rückhaltesysteme

FUG 40 Sicherheitsgurte, Gurtstraffer

PRE-SAFE

Das präventive PRE-SAFE Insassenschutzsystem kann typische potenzielle Unfallsituationen anhand von Sensorinformationen bereits im Ansatz erkennen und vorsorgliche Schutzmaßnahmen für die Insassen einleiten.

Vorsorgliche Schutzmaßnahmen:

Reversible Gurtstraffung an den Vordersitz

Bei Bedarf Anpassung der Einstellung des Beifahrersitzes, abhängig von der gewählten, aktuellen Sitzposition und den Unfallbedingungen. Grundvoraussetzung ist die Sonderausstattung Code SF2 (Beifahrersitz elektrisch verstellbar).

Schließung von geöffneten Fenstern der Fahrer- und Beifahrertür. Die Schließung erfolgt bis auf einen geringen Spalt.

Wird der Unfall verhindert, werden die Sicherheitsgurte wieder gelöst und die individuellen Einstellungen von Fenstern der Fahrer- und Beifahrertür und dem Beifahrersitz lassen sich wieder frei wählen. Das System ist sofort wieder einsatzbereit.

FUG 60 Airbag, Fußgängerschutz

THORAX-PELVIS-SIDEBAG Fahrer und Beifahrer

Die Sidebags für Fahrer und Beifahrer können dabei helfen den Körper seitlich bei einem Seitenaufprall zu schützen und stabilisieren zusätzlich den gesamten Körper. Sie können damit das Risiko schwerer Verletzungen bei einem Unfall abmildern. Die Airbags sind Serienumfang für den Vito Tourer PRO und SELECT.

Windowbags für Fahrer, Beifahrer und im Fond

Für die mittlere Fahrzeuglänge steht Ihnen optional der Windowbag für Fahrer, Beifahrer und Fond zur Verfügung. Die Windowbags für Fahrer, Beifahrer und Fond werden in der Dachverkleidung von A- bis D-Säule verbaut und entfalten sich bei Aktivierung im Bereich der Seitenfenster. Die Airbags können damit das Verletzungsrisiko bei einem Seitenaufprall verringern. Dabei wird ein großer Teil der Seitenfläche durch den Windowbag abgedeckt.

Die Windowbags stehen nur für den Vito Tourer in der mittleren Aufbaulänge zur Verfügung.

Automatische Deaktivierung Beifahrer-Airbag

Die Sonderausstattung automatische Kindersitzerkennung (AKSE) erweitert die serienmäßige Sensormatte zur Sitzbelegungserkennung (SBE) im Beifahrersitz und den Seat-Belt-Reminder (SBR) um eine automatische Kindersitzerkennung. Eine Kontrollleuchte in der Instrumententafel unterhalb des Warnblinkschalters weist auf den deaktivierten Beifahrer-Airbag hin. Eine AKSE verringert das Gefährdungspotenzial des Kindes dadurch, dass es aufgrund der Deaktivierung des Beifahrer-Airbags nicht zu einer Kollision mit dem Kind bzw. dem Kindersitz kommen kann. Im Gegensatz zu manuellen Systemen ist ein Vergessen der Deaktivierung des Beifahrer-Airbags aufgrund der automatischen Kindersitzerkennung nicht möglich. Durch die Deaktivierung des Beifahrer-Airbags ist die Verwendung eines rückwärtsgerichteten Reboard-Kindersitzes überhaupt erst zulässig.

FG 99 Druckschriften

Einführungsschrift

Die Einführungsschrift steht als Druckversion oder als PDF zur Verfügung.

Teile-Bestell-Hinweis

Teilenummer

Bezeichnung

Anzahl

HLI 000 000 16 37

Einführungsschrift deutsch

n. B.

HLI 000 000 16 38

Einführungsschrift englisch

n. B.

HLI 000 000 16 39

Einführungsschrift französisch

n. B.

HLI 000 000 16 40

Einführungsschrift spanisch

n. B.

HLI 000 000 16 41

Einführungsschrift italienisch

n. B.

HLI 000 000 17 43

Einführungsschrift portugiesisch

n. B.

HLI 000 000 17 44

Einführungsschrift russisch

n. B.

HLI 000 000 17 45

Einführungsschrift japanisch

n. B.

HLI 000 000 18 60

Einführungsschrift polnisch

n. B.

HLI 000 000 18 61

Einführungsschrift griechisch

n. B.

HLI 000 000 18 62

Einführungsschrift türkisch

n. B.

HLI 000 000 18 63

Einführungsschrift dänisch

n. B.

HLI 000 000 18 64

Einführungsschrift schwedisch

n. B.

HLI 000 000 18 65

Einführungsschrift tschechisch

n. B.

HLI 000 000 20 07

Einführungsschrift ungarisch

n. B.

000 588 00 23 00 Einstelllehre

WS82.00-P-0028B

Referenzierte Dokumente