ap4710p1206a

Gasdruckregler prüfen

Typ ap · Thema 47.10 · Version 0100 · 2019-01-25

Gültig für: Typ 212, 245 mit Code 924 (Bivalenter Erdgasantrieb)

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 47 Kraftstoffanlage, Energieversorgung Antriebsstrang › 47.10 Kraftstoffbehälter — Baureihe 212 · Baureihe 245

EinPAS 15 Motor › 15.45 Motormanagement › 15.45.31 Stellmotor/Stellglied/Gemischregler — Baureihe 212 · Baureihe 245

AP47.10-P-1206A

Gasdruckregler prüfen

25.01.2019

Typ

212, 245

mit Code 924 (Bivalenter Erdgasantrieb)

Gasdruckregler prüfen

P54.33-5233-79

Dargestellt Kombiinstrument mit Vollausstattung im Typ 212.035

4

Statusanzeige Erdgasbetrieb

Gasdruckregler prüfen

P54.33-5235-79

Dargestellt Kombiinstrument im Typ 245.233

4

Statusanzeige Erdgasbetrieb

Gasdruckregler prüfen

P07.54-A004-09

Anordnung der Erdgaskomponenten im Typ 212.041

8

Gasbehälter

11

Anschlüsse

9

Gasdruckregler

12

Hochdrucksensor Gas

Gasdruckregler prüfen

P07.54-A005-09

Anordnung der Erdgaskomponenten im Typ 245.233

8

Gasbehälter

11

Anschlüsse

9

Gasdruckregler

12

Hochdrucksensor Gas

Gasdruckregler prüfen

2

Ausgang Überdruckventil

9

Gasdruckregler

20

Federdom

22

Sicherheitsabsperrventil Gas

P47.10-A037-12

Gasdruckregler prüfen

Dargestellt am Typ 253.992, Prüfung mit Gasspürgerät

40

Gasspürgerät

P47.60-A056-03

Gefahr

Explosionsgefahr durch Austritt von brennbaren Gasen oder Überhitzung der Gasbehälter. Verletzungsgefahr durch Verbrennungen an Haut und Augen. Erfrierungsgefahr für Körperteile durch ausströmendes Gas und durch Berühren der ventilnahen Bauteile beim Entleeren von Gasbehältern. Vergiftungs- bzw. Erstickungsgefahr durch Einatmen von Gasen.

Zündquellen beseitigen.
Schutzbekleidung, Sicherheitshandschuhe, Schutzbrille tragen.
Für ausreichende Belüftung sorgen.
Für Arbeiten am Fahrzeug bei Umgebungstemperaturen über 60 °C müssen alle Gasbehälter ausgebaut werden.

AS00.00-Z-0018-01A

Gefahr

Lebensgefahr durch Abrutschen oder Kippen des Fahrzeuges von der Hebebühne

Fahrzeug zwischen den Hebebühnensäulen ausrichten und die vier Aufnahmeteller an den vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Hebebühnenaufnahmepunkten platzieren.

AS00.00-Z-0010-01A

Warnung

Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor

Fahrzeug gegen selbsttätiges Anfahren sichern. Geschlossene und eng anliegende Arbeitskleidung tragen. Nicht an heiße oder rotierende Teile greifen.

AS00.00-Z-0005-01A

Hinweis

Allgemeine Hinweise bei Fahrzeugen mit Hochvolt-Bordnetz und/oder Lithium-Ionen-Batterie und/oder Gasantriebssystem sowie die persönliche Schutzausrüstung

AH00.00-Z-0300-01A

Hinweis

Hinweise zu Arbeiten an erdgasbetriebenen Fahrzeugen

AH00.10-P-1000-06A

Allgemeine Hinweise zur Dichtheitsprüfung von Erdgasanlagen

Typ 212 mit Motor 274.9
mit Code 924 (Bivalenter Erdgasantrieb)
Typ 245 mit Motor 266
mit Code 924 (Bivalenter Erdgasantrieb)

AH07.54-P-0001-01AN

Vorbereitende Tätigkeit

1

Beurteilung System Gasantrieb nach Unfall, Brand oder bei Beanstandungen durchführen.

Nur nach Unfall, Brand oder bei Beanstandungen.

SI00.00-Z-0153A

2

Zündung einschalten und prüfen ob Anzeige Kraftstoffstand Gasanlage im Multifunktionsdisplay des Kombiinstrument 100 % Füllstand anzeigt.

100 % Füllstand sind  160 bar Druck im Gasbehälter (8).

Wenn die Anzeige Kraftstoffstand im Multifunktionsdisplay des Kombiinstrument < 100 % Füllstand anzeigt,

Fahrzeug betanken bis Anzeige Kraftstoffstand im Multifunktionsdisplay des Kombiinstrument > 100 % Füllstand anzeigt.

Gegen gesonderten Auftrag.

Wenn Unfall, Brand oder Beanstandungen festgestellt wurden,

ist vor dem Tanken sicherzustellen, dass keine Beschädigungen an den Gasbehältern (8), Tragrahmen/Befestigungen, dem Gasdruckregler (9), Ventilen, Leitungen und Sensoren vorliegen.

3

Motorraumverkleidung unten Mitte und unten hinten ausbauen.

Typ 212 mit Code 924 (Bivalenter Erdgasantrieb)

AR61.20-P-1105EW

Prüfen

4

Den Gasdruckregler (9) und dessen Anschlüsse auf Beschädigung, Korrosion und Festsitz prüfen.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Explosionsgeschützte Taschenlampe, vergleichbar mit AccuLux Taschenlampe MHL 5 EX der Firma Witte + Sutor GmbH.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Prüfspiegel schwenkbar.

Schutzbrille und Schutzhandschuhe verwenden.

Wenn Beanstandungen auftreten,

Beanstandungen beseitigen.

Gegen gesonderten Auftrag.

Vorbereitende Tätigkeit

5

Diagnosesystem anschließen.

AD00.00-P-2000-04A

6

Motor im Benzinbetrieb warm laufen lassen.

Kühlmitteltemperatur mindestens 80 °C.

7

Motor auf Erdgasbetrieb umstellen und auf einwandfreien Betrieb prüfen.

Die "Motorkontrollleuchte" muss aus sein.
Die Statusanzeige Erdgasbetrieb (4) im Kombiinstrument muss grün leuchten.

Kühlmitteltemperatur mindestens 80 °C.

Der Gasdruck auf der Niederdruckseite darf bei der Prüfung 13,5 bar nicht überschreiten, da sonst Gas aus dem Ausgang Überdruckventil (2) ausströmen könnte, welches die Messung verfälscht.
Der Gasdruck auf der Gasniederdruckseite ist mit dem Diagnosesystem zu prüfen.

Der Gasdruck auf der Gashochdruckseite muss  160 bar sein.
Der Gasdruck auf der Gashochdruckseite ist mit dem Diagnosesystem zu prüfen.

Wenn der Motor nicht einwandfrei im Erdgasbetrieb läuft oder die Gasdrücke der Gashochdruckseite und Niederdruckseite nicht korrekt sind,

Beanstandungen beseitigen.

Gegen gesonderten Auftrag.

8

Motor ausschalten.

Dichtheitsprüfung bei  160 bar Gasdruck auf der Gashochdruckseite

9

Die Bohrungen (Pfeile) an dem Federdom (20) und den Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) mit Weich-PVC-Elektroisolierband abkleben.


Es darf kein Papier- oder Gewebeklebeband verwendet werden.
Ansonsten können die Messergebnisse mit dem Gasspürgerät (40) verfälscht werden.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Weich-PVC-Elektroisolierband, vergleichbar mit Coroplast 302 der Firma Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG.

10

Den Gasdruckregler (9), die Anschlüsse (11), den Hochdrucksensor Gas (12) und das Sicherheitsabsperrventil Gas (22) mit dem Gasspürgerät (40) abprüfen.

000 588 03 21 00 Gasspürgerät

WS47.00-P-0019B

Messungen mit dem Gasspürgerät (40) an nicht abgedeckten Bohrungen (Pfeile) des Federdoms (20) sowie am Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) sind nicht zulässig. Prinzipbedingt kann es an diesen Stellen zu Permeationswolken (durch das Diffundieren (Durchdringen) des Gases durch die Wandung der Membrane im Gasdruckregler (9)) kommen, die zu einer Fehlinterpretation führen würden.

Der Gasdruck auf der Niederdruckseite darf bei der Prüfung 13,5 bar nicht überschreiten, da sonst Gas aus dem Ausgang Überdruckventil (2) ausströmen kann, welches die Messung verfälscht. Der Gasdruck auf der Gasniederdruckseite ist mit Diagnosesystem zu überwachen.

Kühlmitteltemperatur mindestens 80 °C.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Explosionsgeschützte Taschenlampe, vergleichbar mit AccuLux Taschenlampe MHL 5 EX der Firma Witte + Sutor GmbH.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Prüfspiegel schwenkbar.

Schutzbrille und Schutzhandschuhe verwenden.

Wenn die Werte an den Messstellen < 20 ppm sind,

sind die Messstellen dicht. Weiter mit Arbeitsschritt 13.

Wenn die Werte an den Messstellen > 20 ppm sind,

weitere Prüfmaßnahmen erforderlich, weiter mit Arbeitsschritt 11.

11

Die Messstelle an dem Gasdruckregler (9), die Anschlüsse (11), den Hochdrucksensor Gas (12) und das Sicherheitsabsperrventil Gas (22) an der ein Wert > 20 ppm angezeigt wurde, mit einem der angegeben Lecksucher einsprühen und die Messstelle über einen Zeitraum von 3 Minuten beobachten.

Wenn der Prüfwert > 20 ppm ist.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Explosionsgeschützte Taschenlampe, vergleichbar mit AccuLux Taschenlampe MHL 5 EX der Firma Witte + Sutor GmbH.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Prüfspiegel schwenkbar.

Schutzbrille und Schutzhandschuhe verwenden.

Lecksuchspray LUBRION Artikel Nr. 626.04

*BR00.45-Z-1005-03A

Lecksuchflüssigkeit Snoop

*BR00.45-Z-1003-03A

Wenn an der Messstelle über einen Zeitraum von 3 Minuten, keine Blasen- oder Schaumbildung auftritt,

ist die Messstelle dicht. Weiter mit Arbeitsschritt 13.

Wenn an der Messstelle innerhalb des Zeitraums von 3 Minuten, Blasen- oder Schaumbildung auftritt,

Blasengröße und Menge innerhalb eines Zeitraums von 1 Minute beobachten und Werte notieren. Weiter mit Arbeitsschritt 12.

12

Auswertung zulässiger Blasenbildung.

Wenn an der Messstelle innerhalb des Zeitraums von 3 Minuten, Blasen- oder Schaumbildung aufgetreten ist.

Wenn eine Permeation (Gasverlust) von < 15 cm3 Gas pro Stunde auftritt,

ist die Permeation (Gasverlust) zulässig.

Wenn die Permeation (Gasverlust)  15 cm3 Gas pro Stunde liegt,

entsprechendes Bauteil abdichten bzw. erneuern.

Gegen gesonderten Auftrag.

13

Ein Loch in das Weich-PVC-Elektroisolierband einer der abgeklebten Bohrungen (Pfeile) des Federdoms (20) und in das Weich-PVC-Elektroisolierband des abgeklebten Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) stechen.

Ein kleines Loch mit einer Nadel mit einem Durchmesser von 0,5 mm bis 0,7 mm in das Weich-PVC-Elektroisolierband stechen.

14

Das Loch im Weich-PVC-Elektroisolierband der abgeklebten Bohrung (Pfeile) des Ferderdoms (20) und das Loch im Weich-PVC-Elektroisolierband des abgeklebten Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) mit einem, der angegeben Lecksucher abprüfen.

Um ein Versickern des Lecksucher zu verhindern, darf das Loch nicht größer 0,7 mm im Weich-PVC-Elektroisolierband sein.

Der Gasdruck auf der Niederdruckseite darf bei der Prüfung 13,5 bar nicht überschreiten, da sonst Gas aus dem Ausgang Überdruckventil (2) ausströmen könnte, welches die Messung verfälscht. Der Gasdruck auf der Gasniederdruckseite ist mit Diagnosesystem zu überwachen.

Kühlmitteltemperatur mindestens 80 °C.

Lecksuchspray LUBRION Artikel Nr. 626.04

*BR00.45-Z-1005-03A

Lecksuchflüssigkeit Snoop

*BR00.45-Z-1003-03A

Wenn an der Messstelle über einen Zeitraum von 3 Minuten, keine Blasen- oder Schaumbildung auftritt,

ist die Messstelle dicht. Weiter mit Arbeitsschritt 16.

Wenn an der Messstelle innerhalb des Zeitraums von 3 Minuten, Blasen- oder Schaumbildung auftritt,

Blasengröße und Menge innerhalb eines Zeitraums von 1 Minute beobachten und Werte notieren. Weiter mit Arbeitsschritt 15.

15

Auswertung zulässiger Blasenbildung.

Wenn an der Messstelle innerhalb des Zeitraums von 3 Minuten, Blasen- oder Schaumbildung aufgetreten ist.

Wenn eine Permeation (Gasverlust) von < 15 cm3 Gas pro Stunde auftritt,

ist die Permeation (Gasverlust) zulässig.

Wenn die Permeation (Gasverlust)  15 cm3 Gas pro Stunde liegt,

entsprechendes Bauteil abdichten bzw. erneuern.

Gegen gesonderten Auftrag.

16

Die Weich-PVC-Elektroisolierbänder an den Bohrungen (Pfeile) des Federdoms (20) und am Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) entfernen.

Gasdruck auf der Gashochdruckseite von  160 bar auf 100 bar absenken

17

Gasabsperrventile an den Gasbehältern (8) mit Diagnosesystem verriegeln.

18

Motor starten und auf Erdgasbetrieb so lange laufen lassen, bis der Gasdruck auf der Gashochdruckseite auf 100 bar abgesunken ist.

Der Gasdruck auf der Gashochdruckseite ist mit Diagnosesystem zu prüfen.

Kühlmitteltemperatur mindestens 80 °C.

Der Gasdruck auf der Niederdruckseite darf bei der Prüfung 13,5 bar nicht überschreiten, da sonst Gas aus dem Überdruckventil (2) ausströmen könnte, welches die Messung verfälscht.
Der Gasdruck auf der Gasniederdruckseite ist mit Diagnosesystem zu prüfen.

19

Motor ausschalten.

Dichtheitsprüfung bei 100 bar Gasdruck auf der Gashochdruckseite

20

Die Bohrungen (Pfeile) an dem Federdom (20) und den Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) mit Weich-PVC-Elektroisolierband abkleben.


Es darf kein Papier- oder Gewebeklebeband verwendet werden.
Ansonsten können die Messergebnisse mit dem Gasspürgerät (40) verfälscht werden.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Weich-PVC-Elektroisolierband, vergleichbar mit Coroplast 302 der Firma Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG.

21

Den Gasdruckregler (9), die Anschlüsse (11), den Hochdrucksensor Gas (12) und das Sicherheitsabsperrventil Gas (22) mit dem Gasspürgerät (40) abprüfen.

000 588 03 21 00 Gasspürgerät

WS47.00-P-0019B

Messungen mit dem Gasspürgerät (40) an nicht abgedeckten Bohrungen (Pfeile) des Federdoms (20) sowie am Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) sind nicht zulässig. Prinzipbedingt kann es an diesen Stellen zu Permeationswolken (durch das Diffundieren (Durchdringen) des Gases durch die Wandung der Membrane im Gasdruckregler (9)) kommen, die zu einer Fehlinterpretation führen würden.

Der Gasdruck auf der Niederdruckseite darf bei der Prüfung 13,5 bar nicht überschreiten, da sonst Gas aus dem Ausgang Überdruckventil (2) ausströmen kann, welches die Messung verfälscht. Der Gasdruck auf der Gasniederdruckseite ist mit Diagnosesystem zu überwachen.

Kühlmitteltemperatur mindestens 80 °C.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Explosionsgeschützte Taschenlampe, vergleichbar mit AccuLux Taschenlampe MHL 5 EX der Firma Witte + Sutor GmbH.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Prüfspiegel schwenkbar.

Schutzbrille und Schutzhandschuhe verwenden.

Wenn die Werte an den Messstellen < 20 ppm sind,

sind die Messstellen dicht. Weiter mit Arbeitsschritt 24.

Wenn die Werte an den Messstellen > 20 ppm sind,

weitere Prüfmaßnahmen erforderlich, weiter mit Arbeitsschritt 22.

22

Die Messstelle an dem Gasdruckregler (9), die Anschlüsse (11), den Hochdrucksensor Gas (12) und das Sicherheitsabsperrventil Gas (22) an der ein Wert > 20 ppm angezeigt wurde, mit einem der angegeben Lecksucher einsprühen und die Messstelle über einen Zeitraum von 3 Minuten beobachten.

Wenn der Prüfwert > 20 ppm ist.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Explosionsgeschützte Taschenlampe, vergleichbar mit AccuLux Taschenlampe MHL 5 EX der Firma Witte + Sutor GmbH.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Prüfspiegel schwenkbar.

Schutzbrille und Schutzhandschuhe verwenden.

Lecksuchspray LUBRION Artikel Nr. 626.04

*BR00.45-Z-1005-03A

Lecksuchflüssigkeit Snoop

*BR00.45-Z-1003-03A

Wenn an der Messstelle über einen Zeitraum von 3 Minuten, keine Blasen- oder Schaumbildung auftritt,

ist die Messstelle dicht. Weiter mit Arbeitsschritt 24.

Wenn an der Messstelle innerhalb des Zeitraums von 3 Minuten, Blasen- oder Schaumbildung auftritt,

Blasengröße und Menge innerhalb eines Zeitraums von 1 Minute beobachten und Werte notieren. Weiter mit Arbeitsschritt 23.

23

Auswertung zulässiger Blasenbildung.

Wenn an der Messstelle innerhalb des Zeitraums von 3 Minuten, Blasen- oder Schaumbildung aufgetreten ist.

Wenn eine Permeation (Gasverlust) von < 15 cm3 Gas pro Stunde auftritt,

ist die Permeation (Gasverlust) zulässig.

Wenn die Permeation (Gasverlust)  15 cm3 Gas pro Stunde liegt,

entsprechendes Bauteil abdichten bzw. erneuern.

Gegen gesonderten Auftrag.

24

Ein Loch in das Weich-PVC-Elektroisolierband einer der abgeklebten Bohrungen (Pfeile) des Federdoms (20) und in das Weich-PVC-Elektroisolierband des abgeklebten Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) stechen.

Ein kleines Loch mit einer Nadel mit einem Durchmesser von 0,5 mm bis 0,7 mm in das Weich-PVC-Elektroisolierband stechen.

25

Das Loch im Weich-PVC-Elektroisolierband der abgeklebten Bohrung (Pfeile) des Ferderdoms (20) und das Loch im Weich-PVC-Elektroisolierband des abgeklebten Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) mit einem, der angegeben Lecksucher abprüfen.

Um ein Versickern des Lecksucher zu verhindern, darf das Loch nicht größer 0,7 mm im Weich-PVC-Elektroisolierband sein.

Der Gasdruck auf der Niederdruckseite darf bei der Prüfung 13,5 bar nicht überschreiten, da sonst Gas aus dem Ausgang Überdruckventil (2) ausströmen könnte, welches die Messung verfälscht. Der Gasdruck auf der Gasniederdruckseite ist mit Diagnosesystem zu überwachen.

Kühlmitteltemperatur mindestens 80 °C.

Lecksuchspray LUBRION Artikel Nr. 626.04

*BR00.45-Z-1005-03A

Lecksuchflüssigkeit Snoop

*BR00.45-Z-1003-03A

Wenn an der Messstelle über einen Zeitraum von 3 Minuten, keine Blasen- oder Schaumbildung auftritt,

ist die Messstelle dicht. Weiter mit Arbeitsschritt 27.

Wenn an der Messstelle innerhalb des Zeitraums von 3 Minuten, Blasen- oder Schaumbildung auftritt,

Blasengröße und Menge innerhalb eines Zeitraums von 1 Minute beobachten und Werte notieren. Weiter mit Arbeitsschritt 26.

26

Auswertung zulässiger Blasenbildung.

Wenn an der Messstelle innerhalb des Zeitraums von 3 Minuten, Blasen- oder Schaumbildung aufgetreten ist.

Wenn eine Permeation (Gasverlust) von < 15 cm3 Gas pro Stunde auftritt,

ist die Permeation (Gasverlust) zulässig.

Wenn die Permeation (Gasverlust)  15 cm3 Gas pro Stunde liegt,

entsprechendes Bauteil abdichten bzw. erneuern.

Gegen gesonderten Auftrag.

27

Die Weich-PVC-Elektroisolierbänder an den Bohrungen (Pfeile) des Federdoms (20) und am Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) entfernen.

Gasdruck auf der Gashochdruckseite von 100 bar auf 10 bar absenken

28

Motor starten und mit weiterhin verriegelten Gasabsperrventilen auf Erdgasbetrieb so lange laufen lassen, bis der Gasdruck auf der Gashochdruckseite auf 10 bar abgesunken ist.

Der Gasdruck auf der Gashochdruckseite ist mit Diagnosesystem zu prüfen.

Kühlmitteltemperatur mindestens 80 °C.

Der Gasdruck auf der Niederdruckseite darf bei der Prüfung 13,5 bar nicht überschreiten, da sonst Gas aus dem Überdruckventil (2) ausströmen könnte, welches die Messung verfälscht.
Der Gasdruck auf der Gasniederdruckseite ist mit Diagnosesystem zu prüfen.

29

Motor ausschalten.

Dichtheitsprüfung bei 10 bar Gasdruck auf der Gashochdruckseite

30

Die Bohrungen (Pfeile) an dem Federdom (20) und den Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) mit Weich-PVC-Elektroisolierband abkleben.


Es darf kein Papier- oder Gewebeklebeband verwendet werden.
Ansonsten können die Messergebnisse mit dem Gasspürgerät (40) verfälscht werden.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Weich-PVC-Elektroisolierband, vergleichbar mit Coroplast 302 der Firma Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG.

31

Den Gasdruckregler (9), die Anschlüsse (11), den Hochdrucksensor Gas (12) und das Sicherheitsabsperrventil Gas (22) mit dem Gasspürgerät (40) abprüfen.

000 588 03 21 00 Gasspürgerät

WS47.00-P-0019B

Messungen mit dem Gasspürgerät (40) an nicht abgedeckten Bohrungen (Pfeile) des Federdoms (20) sowie am Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) sind nicht zulässig. Prinzipbedingt kann es an diesen Stellen zu Permeationswolken (durch das Diffundieren (Durchdringen) des Gases durch die Wandung der Membrane im Gasdruckregler (9)) kommen, die zu einer Fehlinterpretation führen würden.

Der Gasdruck auf der Niederdruckseite darf bei der Prüfung 13,5 bar nicht überschreiten, da sonst Gas aus dem Ausgang Überdruckventil (2) ausströmen kann, welches die Messung verfälscht. Der Gasdruck auf der Gasniederdruckseite ist mit Diagnosesystem zu überwachen.

Kühlmitteltemperatur mindestens 80 °C.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Explosionsgeschützte Taschenlampe, vergleichbar mit AccuLux Taschenlampe MHL 5 EX der Firma Witte + Sutor GmbH.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Prüfspiegel schwenkbar.

Schutzbrille und Schutzhandschuhe verwenden.

Wenn die Werte an den Messstellen < 20 ppm sind,

sind die Messstellen dicht. Weiter mit Arbeitsschritt 34.

Wenn die Werte an den Messstellen > 20 ppm sind,

weitere Prüfmaßnahmen erforderlich, weiter mit Arbeitsschritt 32.

32

Die Messstelle an dem Gasdruckregler (9), die Anschlüsse (11), den Hochdrucksensor Gas (12) und das Sicherheitsabsperrventil Gas (22) an der ein Wert > 20 ppm angezeigt wurde, mit einem der angegeben Lecksucher einsprühen und die Messstelle über einen Zeitraum von 3 Minuten beobachten.

Wenn der Prüfwert > 20 ppm ist.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Explosionsgeschützte Taschenlampe, vergleichbar mit AccuLux Taschenlampe MHL 5 EX der Firma Witte + Sutor GmbH.

Bei Bedarf, handelsübliche Geräte/Werkzeuge verwenden. Prüfspiegel schwenkbar.

Schutzbrille und Schutzhandschuhe verwenden.

Lecksuchspray LUBRION Artikel Nr. 626.04

*BR00.45-Z-1005-03A

Lecksuchflüssigkeit Snoop

*BR00.45-Z-1003-03A

Wenn an der Messstelle über einen Zeitraum von 3 Minuten, keine Blasen- oder Schaumbildung auftritt,

ist die Messstelle dicht. Weiter mit Arbeitsschritt 34.

Wenn an der Messstelle innerhalb des Zeitraums von 3 Minuten, Blasen- oder Schaumbildung auftritt,

Blasengröße und Menge innerhalb eines Zeitraums von 1 Minute beobachten und Werte notieren. Weiter mit Arbeitsschritt 33.

33

Auswertung zulässiger Blasenbildung.

Wenn an der Messstelle innerhalb des Zeitraums von 3 Minuten, Blasen- oder Schaumbildung aufgetreten ist.

Wenn eine Permeation (Gasverlust) von < 15 cm3 Gas pro Stunde auftritt,

ist die Permeation (Gasverlust) zulässig.

Wenn die Permeation (Gasverlust)  15 cm3 Gas pro Stunde liegt,

entsprechendes Bauteil abdichten bzw. erneuern.

Gegen gesonderten Auftrag.

34

Ein Loch in das Weich-PVC-Elektroisolierband einer der abgeklebten Bohrungen (Pfeile) des Federdoms (20) und in das Weich-PVC-Elektroisolierband des abgeklebten Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) stechen.

Ein kleines Loch mit einer Nadel mit einem Durchmesser von 0,5 mm bis 0,7 mm in das Weich-PVC-Elektroisolierband stechen.

35

Das Loch im Weich-PVC-Elektroisolierband der abgeklebten Bohrung (Pfeile) des Ferderdoms (20) und das Loch im Weich-PVC-Elektroisolierband des abgeklebten Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) mit einem, der angegeben Lecksucher abprüfen.

Um ein Versickern des Lecksucher zu verhindern, darf das Loch nicht größer 0,7 mm im Weich-PVC-Elektroisolierband sein.

Der Gasdruck auf der Niederdruckseite darf bei der Prüfung 13,5 bar nicht überschreiten, da sonst Gas aus dem Ausgang Überdruckventil (2) ausströmen könnte, welches die Messung verfälscht. Der Gasdruck auf der Gasniederdruckseite ist mit Diagnosesystem zu überwachen.

Kühlmitteltemperatur mindestens 80 °C.

Lecksuchspray LUBRION Artikel Nr. 626.04

*BR00.45-Z-1005-03A

Lecksuchflüssigkeit Snoop

*BR00.45-Z-1003-03A

Wenn an der Messstelle über einen Zeitraum von 3 Minuten, keine Blasen- oder Schaumbildung auftritt,

ist die Messstelle dicht. Weiter mit Arbeitsschritt 37.

Wenn an der Messstelle innerhalb des Zeitraums von 3 Minuten, Blasen- oder Schaumbildung auftritt,

Blasengröße und Menge innerhalb eines Zeitraums von 1 Minute beobachten und Werte notieren. Weiter mit Arbeitsschritt 36.

36

Auswertung zulässiger Blasenbildung.

Wenn an der Messstelle innerhalb des Zeitraums von 3 Minuten, Blasen- oder Schaumbildung aufgetreten ist.

Wenn eine Permeation (Gasverlust) von < 15 cm3 Gas pro Stunde auftritt,

ist die Permeation (Gasverlust) zulässig.

Wenn die Permeation (Gasverlust)  15 cm3 Gas pro Stunde liegt,

entsprechendes Bauteil abdichten bzw. erneuern.

Gegen gesonderten Auftrag.

37

Die Weich-PVC-Elektroisolierbänder an den Bohrungen (Pfeile) des Federdoms (20) und am Ausgang Überdruckventil (2) des Gasdruckreglers (9) entfernen.

Nachbereitende Tätigkeit

38

Die Gasabsperrventile an den Gasbehältern (8) mit Diagnosesystem entriegeln.

39

Motor starten und im Erdgasbetrieb auf einwandfreien Betrieb prüfen.

Die "Motorkontrollleuchte" muss aus sein.
Die Statusanzeige Erdgasbetrieb (4) im Kombiinstrument muss grün leuchten.

Kühlmitteltemperatur mindestens 80 °C.

Wenn der Motor nicht einwandfrei im Erdgasbetrieb läuft,

Beanstandungen beseitigen.

Gegen gesonderten Auftrag.

40

Diagnosesystem abschließen.

AD00.00-P-2000-04A

41

Motorraumverkleidung unten Mitte und unten hinten einbauen.

Typ 212 mit Code 924 (Bivalenter Erdgasantrieb)

AR61.20-P-1105EW

Reparaturmittel

Nummer

Bezeichnung

Bestellnummer

BR00.45-Z-1003-03A

Lecksuchflüssigkeit Snoop

Swagelok Company
www.swagelok.com

BR00.45-Z-1005-03A

Lecksuchspray LUBRION Artikel Nr. 626.04

WIMMER CHEMOTECHNIK
Riedener Weg 50B
82319 STARNBERG, BAYERN
Telefon: (08151) 739981
Fax: (08151) 739982
www.lubrion.com

Referenzierte Dokumente