Motor | 608 im Typ 118, 177, 247 |
mit Code 460 (Kanada Ausführung) | |
mit Code 494 (USA-Ausführung) | |
Motor | 654 im Typ 118, 177, 247 |
mit Code 460 (Kanada Ausführung) | |
mit Code 494 (USA-Ausführung) | |
Motor | 654 im Typ 213, 238, 257 |
ab Modell-J. 2021 | |
mit Code 460 (Kanada Ausführung) | |
mit Code 494 (USA-Ausführung) | |
Motor | 656 im Typ 167, 223 |
mit Code 460 (Kanada Ausführung) | |
mit Code 494 (USA-Ausführung) | |
Motor | 656 im Typ 213, 238, 257 |
ab Modell-J. 2021 | |
mit Code 460 (Kanada Ausführung) | |
mit Code 494 (USA-Ausführung) |
P14.40-2662-79
Schematische Darstellung Funktionsweise Rußpartikelfilter (Diesel) |
1 | Temperatursensor vor KAT | KAT | Oxidationskatalysator | |
2 | Temperatursensor nach KAT | A | Abgase vom Motor | |
3 | Differenzdrucksensor | B | Filterung der Rußpartikel | |
DPF | Rußpartikelfilter | C | Abgase nach Rußpartikelfilter |
Übersicht
Dieses Dokument enthält Informationen zu:
Allgemeines
Funktion
Allgemeines
Der Rußpartikelfilter folgt bei Dieselmotoren auf den Oxidationskatalysator, bei Ottomotoren auf den Dreiwegekatalysator. Er filtert aus dem vorgereinigten Abgas umwelt- und gesundheitsschädliche Rußpartikel heraus. In der Regenerationsphase verbrennen die gespeicherten Partikel.
Funktion
Rußpartikelfilter
Der Rußpartikelfilter hat die Funktion, Rußpartikel im Abgas zu filtern. Sie bestehen zu 80 bis 99,5 Prozent aus reinem Kohlenstoff (C).
Der Rußpartikelfilter besteht aus einem keramischen Wabenfilterkörper. Er setzt sich aus einer Vielzahl parallel liegender Kanäle zusammen, die wechselseitig geschlossen sind. Während die Abgase durch die porösen Keramikwände des Rußpartikelfilters strömen, setzen sich die Rußpartikel an der Oberfläche ab. Das gefilterte Abgas strömt weiter durch die nach hinten geöffneten Kanäle in die Abgasanlage.
Bei Ottomotoren besteht der Rußpartikelfilter aus besonders hitzebeständigem Cordierit. Bei Dieselmotoren besteht er aus Siliziumkarbid.
Regeneration
Um die Funktion des Rußpartikelfilters aufrechtzuerhalten, erfolgt eine Regeneration. Das Steuergerät Verbrennungsmotor ermittelt den Rußgehalt über den Differenzdrucksensor und leitet bei Überschreiten eines kennfeldabhängigen Werts die Regenerationsphase ein. In Abhängigkeit von Rußemission und Filtergröße erfolgt eine Regeneration nach ca. 500 km.
Bei der Regeneration verbrennen die Rußpartikel überwiegend zu Kohlenstoffdioxid (CO2). Ab einer Temperatur von ca. 600 °C erfolgt durch einen Regenerationsprozess das Abbrennen im Rußpartikelfilter angesetzter Rußpartikel. Im Besonderen bei Dieselmotoren werden solche Temperaturen selten erreicht. Für die Regeneration bei niedrigeren Temperaturen sorgen dann ein vorgeschalteter Oxidationskatalysator sowie eine katalytische Beschichtung des Rußpartikelfilters.
Bei Ottomotoren erfolgt die Regeneration bei konventioneller Fahrweise vorwiegend im Schubbetrieb. Sobald dem Rußpartikelfilter Sauerstoff (O2) zur Verfügung steht, kommt es zum Rußabbrand. Die höchsten Temperaturen von ca. 1150 °C liegen im hinteren bis mittleren Bereich des Rußpartikelfilters vor.
Der Regenerierungsvorgang dauert wenige Minuten und ist abhängig von:
Fahrzeuggeschwindigkeit
Abgastemperatur
Kraftstoffstand
Motordrehzahl
Da im normalen Fahrbetrieb die zur Regeneration benötigte Abgastemperatur nicht ausreicht, wird durch eine gezielte Nacheinspritzung die Abgastemperatur erhöht. Bei einer zusätzlichen Nacheinspritzung wird Kraftstoff bei der Expansion im Arbeitstakt eingespritzt. Der Kraftstoff verbrennt nicht vollständig und die Abgastemperatur erhöht sich.