P15.10-2634-79
Beispielhafte Darstellung Motor 260 |
1.1 | Zündspule Zylinder 1 | 1.3 | Zündspule Zylinder 3 | |
1.2 | Zündspule Zylinder 2 | 1.4 | Zündspule Zylinder 4 |
Zündspule |
2 | Versorgungsspannung (12 V) von Klemme 87 M1 und M3 |
3 | Masseanschluss Fahrzeug |
4 | Ansteuerung |
5 | Masseanschluss Motor |
6 | Zündspule |
7 | Hochspannungsanschluss (mit integriertem Zündkerzenstecker) |
P15.10-A014-73
Übersicht
Dieses Dokument enthält Informationen zu:
Allgemeines
Funktion
Allgemeines
Die Zündspulen stellen bei allen Betriebsbedingungen ausreichende Zündenergie für die jeweiligen Zündkerzen bereit.
Funktion
Das Steuergerät Verbrennungsmotor steuert die Primärspule an. Im Moment des Zündzeitpunkts wird der Primärstromkreis unterbrochen. Durch den schlagartigen Zusammenbruch des Magnetfelds in der Primärspule wird in der Sekundärspule die Zündspannung induziert.
Über eine Diode, einen Widerstand und den Hochspannungsanschluss gelangt die Zündspannung zur Zündkerze. Die Diode ist zur Unterdrückung eines zusätzlichen Zündfunkens beim Einschalten des Primärstroms eingebaut.
Die Spannungsversorgung der Zündspulen erfolgt über Klemme 87M.
Der Widerstand der Sekundärspule ist aufgrund der Diode nicht messbar. Die Endstufen zur Ansteuerung der Zündspulen sind im Steuergerät Verbrennungsmotor integriert.
Zündkerze
Pro Zylinder ist eine Zündkerze mittig von oben in den Zylinderkopf eingeschraubt. Die Zündkerzen entzünden das angesaugte und verdichtete Kraftstoff-Luft-Gemisch durch einen Funkenüberschlag zwischen den Elektroden. Von den direkt gesteckten Zündspulen gelangt die Zündspannung zu den Zündkerzen und verursacht den Funkenüberschlag im Luftspalt zwischen der Mittel- und der Masseelektrode.
In den herstellerspezifischen Typformeln sind alle Zündkerzenmerkmale festgelegt (z. B. Wärmewert, Sitzform, Gewinde, Schlüsselweite, Elektrodenwerkstoff, Funkenlage).