gf5421d3003ha

Schnittstelle CAN PSM Funktion

Typ gf · Thema 54.21 · Version 0103 · 2016-03-23

Gültig für: Typ 639 ab 21.11.06 mit Code ED5 (Parametrierbares Sondermodul) Aufbauhersteller-CAN Typ 906 mit Code ED5 (Parametrierbares Sondermodul) außer Code XM0 (Modellpflege) Aufbauhersteller-CAN (CAN ABH)'

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 54 Elektrische Anlage, Ausrüstung und Instrumente › 54.21 Steuergeräte / Module — Baureihe 639 · Baureihe 906

GF54.21-D-3003HA

Schnittstelle CAN PSM Funktion

23.03.2016

Typ

639 ab 21.11.06

mit Code ED5 (Parametrierbares Sondermodul)

Aufbauhersteller-CAN

Typ

906

mit Code ED5 (Parametrierbares Sondermodul)

außer Code XM0 (Modellpflege)

Aufbauhersteller-CAN (CAN ABH)

Am Steuergerät PSM (N26/15) ist ein zweiter Control Area Network (CAN) vorhanden, über den zusätzlich zu den diskreten Eingängen und Ausgängen ein Datenaustausch mit dem Steuergerät PSM möglich ist. Die Daten, die über den Aufbauhersteller-CAN abgegriffen werden können, finden Sie in der "CAN-Matrix" in den Dokumenten "CAN-Matrix PSM Funktion".

Der Aufbauhersteller-CAN kann durch ein Signal aus dem Signalpool aktiviert werden, z. B. mit dem Signal 1018; "Kl. 15 EIN".

Spezifikation:

Highspeed CAN Class C, Extended CAN-Identifier (29 Bit)

Baudrate umschaltbar zwischen 500 kBit/s, 250 kBit/s und 125 kBit/s

Signalformat = Intel (LSB first)

Spannung nominal = 5 V

Sende- und Empfangsgerät (Transceiver) = TJA1041 (entspricht 11898)

Abschlusswiderstand Steuergerät PSM = 120 Ω

Alle CAN-Inhalte können per Parametrierung getrennt und unabhängig voneinander aktiviert werden.

Wenn Sie nur ein weiteres Aufbauhersteller-CAN-Steuergerät (außer dem Steuergerät PSM) am Aufbauhersteller-CAN anschließen, sollte in diesem ein Abschlusswiderstand von 120 Ω realisiert sein. Verwenden Sie mehrere Steuergeräte am Aufbauhersteller-CAN, so sollte das letzte Steuergerät einen Abschlusswiderstand von 120 Ω haben, alle weiteren Steuergeräte müssen einen Abschlusswiderstand von ca. 3,3 kΩ haben.

Flottenmanagementsystem (FMS)

Das FMS beinhaltet nur vom Steuergerät PSM zu sendende Botschaften.

Inhalte sind z. B. folgende Fahrzeuginformationen:

Geschwindigkeit

Motorwerte

Fahrerinformationen

ISO11992-2/3

Diese Norm beinhaltet Sende- und Empfangsbotschaften. Die Sendebotschaften enthalten ähnliche Informationen wie bei FMS, ergänzt um einige Motorinformationen. Die vom Steuergerät PSM empfangenen Signale werden im Signalpool abgelegt und können z. B. bei der Arbeitsdrehzahlregelung verwendet werden.

Frei belegbare Botschaften

Die frei belegbaren Botschaften erfolgen wie folgt:

In Senderichtung 4 Botschaften: GPM_1H, GPM_1I, GPM_1J, GPM_1K

In Empfangsrichtung 4 Botschaften: GPM_2H, GPM_2I, GPM_2J, GPM_2K

Die Sendesignale werden aus dem Signalpool belegt. Die Empfangssignale werden zur weiteren Verwendung im Signalpool abgelegt. Die Signale werden bezeichnet mit "AuxBit, AuxByte" etc.

Details hierzu finden Sie im Dokument "Signallisten PSM Funktion".

Zur Aktivierung der frei belegbaren Botschaften muss zusätzlich das Botschaftspaket "ISO11992-2/3" aktiviert werden. Sonst werden die Sendebotschaften (GPM_1H, GPM_1I, GPM_1J und GPM_1K) des Steuergeräts PSM nicht versendet.

Aufbau der Botschaften:

8 Bitsignale

2 Bytesignale

2 2-Bytesignale

Zykluszeiten der gesendeten Botschaften:

2-mal mit 100 ms

1-mal mit 500 ms

1-mal mit 1000 ms

Die genauen Inhalte können Sie der "CAN-Matrix" in den Dokumenten "CAN-Matrix PSM Funktion" entnehmen.

Parametrierung zur Aufbauhersteller-CAN-Freigabe

Folgende Parameter müssen bei der Verwendung des Aufbauhersteller-CAN gesetzt werden:

Aufbauhersteller-CAN aktiv oder inaktiv

Botschaftspaket "FMS-Standard" aktiv oder inaktiv

Botschaftspaket "ISO11992-2/3" aktiv oder inaktiv

Baudrate 125 kBit/s, 250 kBit/s oder 500 kBit/s

Aktivierung der freien Botschaften

Übersicht Systembauteile Parametrierbares Sondermodul (PSM) Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion

GF54.21-D-9999H

Referenzierte Dokumente