GF35.50-W-2003A | Nachlaufachse heben Funktion | 28.4.99 |
HINTERACHSE 749.011 mit CODE (AN6) Doppelbereifte Nachlaufachse (Nummek)
Inland
W35.50-1020-09
1 Hydraulikzylinder
2 Nachlaufachse
3 Magnetventil heben
4 Magnetventil senken
5 Motor
6 Relais Hydraulikpumpe
7 Druckbegrenzungsschalter
8 Steuermodul Nummekachse
9 Anzeigefeld Nachlaufachse
K52 Relais Absenkung
K53 Relais 30 km/h Absenkung
K54 Relais Selbsthaltung 30 km/h
S94 Schalter Achse heben
S95 Schalter EIN Achse senken
A39 Nummekaggregat
K14 Zeitrelais Anfahrhilfe
K16 Zeitrelais Absenkung
K17 Zeitrelais Abfallverzögerung
K19 Relais Endabschaltung senken
K20 Relais senken
K21 Relais Endabschaltung heben
Die abgesenkte Nachlaufachse kann durch Einschalten des Schalters Ein Achse senken (S95) und Betätigen des Schalters Achse heben (S94) angehoben werden.
Funktionsablauf
Funktionsvoraussetzungen:
Zündung: EIN
Nachlaufachse abgesenkt
Antriebsachslast unter 9 t (Fahrzeug leer oder teilbeladen)
Beim Einschalten der Zündung wird der Eingang S und der Eingang Klemme 15 des Zeitrelais Abfallverzögerung (K17) bestromt, das Relais zieht an und Strom von der Klemme 30 steht am Schalter Ein Achse senken (S95) an.
Das Zeitrelais Abfallverzögerung (K17) hat eine Abschaltverzögerung von 15 s.
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Damit hat der Fahrer die Möglichkeit, nach Abstellen des Motors innerhalb von 15 s die Klemme 15 wieder einzuschalten, um ein Absenken der Nachlaufachse zu vermeiden (Bahnschrankenschaltung).
Wird der Schalter Ein Achse senken (S95) oben gedrückt,
schließt der Schalter Ein Achse senken (S95) und das Relais Absenkung (K52) zieht sofort an und schaltet den Strompfad zur Absenkung der Achse weg, außerdem wird der Eingang S des Zeitrelais Absenkung (K16) bestromt, das Relais zieht an.
Das Zeitrelais Absenkung (K16) hat die Funktion, nach Abfall des Zeitrelais Abfallverzögerung (K17) (15 s nach Abschalten der Klemme 15) die Stromversorgung für 15 s zum Absenken der Nachlaufachse sicherzustellen.
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Gleichzeitig steht über den Ruhekontakt des Grenzwertgebers 30 km/h A56 Strom am Schalter Achse heben (S94) und am Zeitrelais Anfahrhilfe (K14) Eingang Klemme 15 an.
Wird der Schalter Achse heben (S94) gedrückt, wird der Eingang S des Zeitrelais Anfahrhilfe (K14) bestromt, das Relais zieht an und geht über den Überlastschalter (S96) in Selbsthaltung.
Über den Ruhekontakt des Relais Endabschaltung heben (K21) wird das Magnetventil heben (3) und über den Ruhekontakt des Relais senken (K20) das Relais Hydraulikpumpe (6) bestromt.
Das Relais Hydraulikpumpe (6) zieht an und schaltet B+ zum Motor (5). Der Motor ist eingeschaltet und treibt den Pumpenteil der Hydraulikpumpe im Hydraulikkasten an. Die Nachlaufachse wird angehoben.
Gleichzeitig werden über den Diodenkasten V10 das Invertierungsrelais Kontrolleuchte K1 und Selbsthalterelais Kontrolleuchte K3 bestromt, beide ziehen an und die Anzeige im Anzeigefeld Nachlaufachse (9) leuchtet.
Bei einem Druck von 128 bar schließt der Druckbegrenzungsschalter (6). Über den Diodenkasten V1 wird das Relais Endabschaltung heben (K21) bestromt und geht in Selbsthaltung.
Dadurch werden das Magnetventil heben (3) und das Relais Hydraulikpumpe (6) stromlos und fallen ab. Der Motor (5) der Hydraulikpumpe ist ausgeschaltet.
Im Fahrbetrieb wird durch Straßenunebenheiten ausgelöstes Schalten des Überlastschalters durch die Abfallverzögerung des Zeitrelais Anfahrhilfe (K14) gepuffert.
Referenzierte Dokumente
- gf3550w2000a Nachlaufachse senken Funktion
- gf3550w2105a Magnetventil Anordnung/Aufgabe/Funktion
- gf3550w2106a Überlastschalter Anordnung/Aufgabe/Funktion
- gf3550w2107a Druckbegrenzungsschalter Anordnung/Aufgabe/Funktion
- gf5420w3000a Steuermodul Nummekachse Anordnung/Aufbau