GF27.60-P-2000ACL | Schaltung Funktion | 24.11.10 |
GETRIEBE 722.6 im TYP 207.3 bis Modell-J. 2012
/AEJ 11
GETRIEBE 722.6 im TYP 207.4 bis Modell-J. 2012
/AEJ 11
GETRIEBE 722.6 im TYP 212.0 (ausser 212.041) bis Modell-J. 2012
/AEJ 11
GETRIEBE 722.6 im TYP 212.041
GETRIEBE 722.6 im TYP 212.2 bis Modell-J. 2012
/AEJ 11
Funktionsvoraussetzungen
Klemme 87 EIN
Klemme 61 EIN
Motordrehzahl vom Steuergerät CDI (N3/9) (mit Dieselmotor) oder Steuergerät ME (N3/10) (mit Benzinmotor)
Getriebe nicht im Notlauf
Signale vom Antriebs-CAN (CAN C)
Allgemein
Die Elektrische Steuereinheit Automatikgetriebe (Y3/6) setzt die vom Steuergerät Elektronische Getriebesteuerung (N15/3) ausgehenden elektrischen in hydraulische Signale um.
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Das Steuergerät Elektronisches Wählhebelmodul (N15/5) leitet die Wählhebelstellungen "P", "R", "N" und "D" unter Berücksichtigung verschiedener Informationen an das Steuergerät Elektronische Getriebesteuerung weiter.
Der Schaltbereich wird im Kombiinstrument (A1) angezeigt.
Der Schaltbereich kann in den Vorwärtsgängen während des Fahrbetriebs zwar verändert werden, jedoch verhindert das Steuergerät Elektronische Getriebesteuerung eine Schaltung bei unzulässig hohen oder niedrigen Motordrehzahlen.
Funktionsablauf
Der Funktionsablauf ist in folgenden Punkten beschrieben:
Funktionsablauf Hoch- und Zurückschalten
Funktionsablauf Schalten 1. Gang
Funktionsablauf Schaltphase
Funktionsablauf Schalten 2. Gang
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Funktionsablauf Hoch- und Zurückschalten
In den Fahrprogrammen Sport "S" und Komfort "C" kann der Fahrer durch Betätigung des Wählhebels (Tipp-Modus (+/–)) folgende Funktionen anwählen:
Einmaliges Betätigen in Richtung "–" aktiviert die Funktion Gangbegrenzung bzw. Tippschalten (wenn es die Motordrehzahl zulässt, wird in den Gang zurückgeschaltet, der um einen Gang unter dem aktuell genutzten liegt).
Durch Betätigen und Halten in Richtung "–" wird die Funktion "Schalten in optimalen Gang" angewählt (gewählt wird der Gang, der die beste Beschleunigung des Fahrzeugs ermöglicht).
Einmaliges Betätigen in Richtung "+" bei gewählter Gangbegrenzung bewirkt Erhöhen der Schaltbegrenzung um einen Gang (z. B. von 3 nach 4).
Einmaliges Betätigen in Richtung "+" bei Fahrstufe "D" übermittelt einen Hochschaltwunsch an das Getriebe (das Getriebe schaltet in Abhängigkeit von der Fahrsituation hoch).
Durch Betätigen und Halten in Richtung "+" wird die Gangbegrenzung vollständig aufgehoben (Schalten nach "D").
Bei Fahrprogramm Komfort "C" steht im Vergleich zum Fahrprogramm Sport "S" ein kürzerer Schaltbereich (Schalten bei geringer Motordrehzahl) und damit ein geringeres Antriebsmoment bei Vorwärts- und Rückwärtsanfahrt zur Verfügung.
Dies ermöglicht ein sanfteres Anfahren, da die Gänge nicht vollständig ausgedreht werden.
Der Rückwärtsgang, die Parkstellung und die Neutralstellung können nur über das Steuergerät Elektronisches Wählhebelmodul geschaltet werden.
P27.60-2747-76
Dargestellt Schaltstellung im 1. Gang
0 Abfluss Ölsumpf
21 Lamellenbremse B1
24 Lamellenkupplung K1
28a Schaltschieber Haltedruck 1 - 2 bzw. 4 - 5
29a Schaltschieber Schaltdruck 1 - 2 bzw. 4 - 5
30a Regelschieber Überschneidung 1 - 2 bzw. 4 - 5
31a Kommandoschieber 1 - 2 bzw. 4 - 5
p-A Arbeitsdruck
p-Mod Modulierdruck
p-S Schaltdruck
p-SV Schaltventildruck
Y3/6y3 Magnetventil Getriebeschaltung 1-2 und 4-5
Funktionsablauf Schalten 1. Gang
Die Stirnseite des Kommandoschiebers 1 - 2 bzw. 4 - 5 (31a) wird über das Magnetventil Getriebeschaltung 1-2 und 4-5 drucklos gehalten.
Über den Schaltschieber Haltedruck 1 - 2 bzw. 4 - 5 (28a) liegt Arbeitsdruck (p-A) an der Lamellenbremse B1 (21) an.
Die Lamellenkupplung K1 (24) ist drucklos.
Bei Unterdrehzahl erfolgt eine Zwangsrückschaltung und bei Überdrehzahl eine Zwangshochschaltung. Bei Stillstand des Fahrzeugs wird automatisch in den 1. Gang geschaltet. Ein Anfahren ist sowohl im 1. als auch im 2. Gang möglich.
P27.60-2748-76
Dargestellt Schaltphase
0 Abfluss Ölsumpf
21 Lamellenbremse B1
24 Lamellenkupplung K1
28a Schaltschieber Haltedruck 1 - 2 bzw. 4 - 5
29a Schaltschieber Schaltdruck 1 - 2 bzw. 4 - 5
30a Regelschieber Überschneidung 1 - 2 bzw. 4 - 5
31a Kommandoschieber 1 - 2 bzw. 4 - 5
p-A Arbeitsdruck
p-Mod Modulierdruck
p-S Schaltdruck
p-SV Schaltventildruck
Y3/6y3 Magnetventil Getriebeschaltung 1-2 und 4-5
Funktionsablauf Schaltphase
Über das Magnetventil Getriebeschaltung 1-2 und 4-5 wird der Schaltventildruck so geschaltet, dass er auf die Stirnseite des Kommandoschiebers 1 - 2 bzw. 4 - 5 (31a) einwirkt. Dadurch wird der Kommandoschieber 1 - 2 bzw. 4 - 5 (31a) verschoben und der Schaltdruck (p-S) (über den Kommandoschieber 1 - 2 bzw. 4 - 5 (31a) vom Schaltschieber Schaltdruck 1 - 2 bzw. 4 - 5 (29a) kommend) auf die Lamellenkupplung K1 (24) geleitet.
Die Lamellenbremse B1 (21) wird gleichzeitig vom Regelschieber Überschneidung 1 - 2 bzw. 4 - 5 (30a) mit Überschneidungsdruck beaufschlagt.
Der von der Lamellenbremse B1 (21) an der Stirnseite des Schaltschiebers Schaltdruck 1 - 2 bzw. 4 - 5 (29a) wirkende Druck wird durch den Arbeitsdruck (p-A) abgelöst. Der steigende Schaltdruck (p-S) an der Lamellenkupplung K1 (24) wirkt auf die Ringfläche am Regelschieber Überschneidung 1 - 2 bzw. 4 - 5 (30a) und reduziert den vom Regelschieber Überschneidung 1 - 2 bzw. 4 - 5 (30a) eingeregelten Überschneidungsdruck. Bei einem entsprechenden Druckniveau am Schaltschieber Haltedruck 1 - 2 bzw. 4 - 5 (28a) schaltet dieser um.
P27.60-2749-76
Dargestellt Schaltstellung im 2. Gang
0 Abfluss Ölsumpf
21 Lamellenbremse B1
24 Lamellenkupplung K1
28a Schaltschieber Haltedruck 1 - 2 bzw. 4 - 5
29a Schaltschieber Schaltdruck 1 - 2 bzw. 4 - 5
30a Regelschieber Überschneidung 1 - 2 bzw. 4 - 5
31a Kommandoschieber 1 - 2 bzw. 4 - 5
p-A Arbeitsdruck
p-Mod Modulierdruck
p-S Schaltdruck
p-SV Schaltventildruck
Y3/6y3 Magnetventil Getriebeschaltung 1-2 und 4-5
Funktionsablauf Schalten 2. Gang
Nach erfolgtem Gangwechsel wird über das Magnetventil Getriebeschaltung 1-2 und 4-5 der Druck an der Stirnseite des Kommandoschiebers 1 - 2 bzw. 4 - 5 (31a) abgebaut und dieser in Grundstellung geschoben. Über den Schaltschieber Haltedruck 1 - 2 bzw. 4 - 5 (28a) und den Kommandoschieber 1 - 2 bzw. 4 - 5 (31a) gelangt nun der Arbeitsdruck (p-A) an die Lamellenkupplung K1 (24).
Die Lamellenbremse B1 (21) wird abgeschaltet (drucklos). Die Feder im Schaltschieber Schaltdruck 1 - 2 bzw. 4 - 5 (29a) schiebt diesen in Grundstellung.
| Funktionsschema Elektrik Schaltung | Typ 207 | |
Typ 212 | |||
Notlauf Funktion | |||
Manuelle Fahrprogrammwahl Funktion | |||
Fahrstufe einlegen Funktion | |||
Ölniveauregulierung Funktion | |||
Steuerung Wandlerüberbrückungskupplung Funktion | |||
Steuerdruck Wandlerüberbrückungskupplung Funktion | |||
Arbeits-, Schmier- und Schaltdruck Funktion | |||
Modulierdruck Funktion | |||
Regelventildruck Funktion | |||
Schaltventildruck Funktion |
Referenzierte Dokumente
- gf2710p3024acl Ölniveauregulierung Funktion
- gf2720p3002acl Steuerung Wandlerüberbrückungskupplung Funktion
- gf2760p3009acl Fahrstufe einlegen Funktion
- gf2760p3011acl Manuelle Fahrprogrammwahl Funktion
- gf2760p3012acl Notlauf Funktion
- gf2760p3016acl Modulierdruck Funktion
- gf2760p3017acl Regelventildruck Funktion
- gf2760p3018acl Schaltventildruck Funktion
- gf2760p3019acl Steuerdruck Wandlerüberbrückungskupplung Funktion
- gf2760p3024acl Arbeits-, Schmier- und Schaltdruck Funktion
- pe2719p205797daa Funktionsschema Elektrik Schaltung
- pe2719p205797eaa Funktionsschema Elektrik Schaltung