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Allgemeines
Anordnung
Aufbau
Funktion
Allgemeines
Der Hallsensor Kurbelwelle erfasst berührungslos die Inkrementstruktur (Lochblech) am Starterzahnkranz und formt daraus ein elektrisches Signal (Impulsmuster). Dem Steuergerät Verbrennungsmotor dient dieses Signal als Grundlage, um daraus Drehzahl und die aktuelle Winkelposition der Kurbelwelle zu berechnen.
Anordnung
Der Hallsensor Kurbelwelle ist hinter dem Zylinderkopf am Getriebeflansch angeordnet.
Aufbau |
1 | Hallsensor Kurbelwelle |
2 | Geberrad (Lochblech) |
P07.04-A144-81
Der Hallsensor Kurbelwelle und seine Elektronik sind in ein Kunststoffgehäuse mit 3-poligem Steckanschluss eingegossen. Der Abstand zum Geberrad ist durch die Einbaulage vorgegeben und beträgt ca. 0,3 bis 1,3 mm.
Funktion
Der Hallsensor Kurbelwelle tastet das Lochblech mit den 58 Stegen und der Lücke von 2 Stegen (60–2) ab.
Jeder der 4 mm breiten Stege erzeugt einen Signalwechsel am Hallsensor Kurbelwelle. Das Signal wechselt in Abhängigkeit der Drehzahl jeweils von ca. 5 V (high) auf ca. 0 V (low).
Dreht der Motor kurz vor dem Stillstand rückwärts, ist dies durch eine Veränderung der Pulsbreite erkennbar (Unterscheidung der Drehrichtung durch den Hallsensor Kurbelwelle). Der Signalwechsel wird durch Passieren der Stege vor dem Hallsensor ausgelöst. Beim Passieren der Lücken oder der langen Lücke mit 2 fehlenden Stegen erfolgt kein weiterer Signalwechsel. Durch Passieren der Lücke mit 2 fehlenden Stegen wird der oberer Totpunkt des Zylinder 1 erkannt.
Es wird die abfallende Flanke des Signals ausgewertet. Bei einer Frequenzmessung muss der Abstand zwischen zwei negativen Flanken gemessen werden.
Das Signal der ansteigenden Flanke wird nicht für die Drehzahl- oder Drehwinkelermittlung genutzt. Es liefert zusammen mit der abfallenden Flanke eine Information über die Pulsbreite, die eine Aussage über die Drehrichtung ermöglicht.