Motor | 470.9 im Typ 963 |
mit Code V2A (Actros Modellgeneration 1) | |
außer Code V2B (Actros Modellgeneration 5) | |
außer Code V2F (Actros S/M Fahrerhaus Modellgeneration 5) | |
Motor | 470.9 im Typ 963 |
mit Code V2E (Antos Modellgeneration 1) | |
außer Code V2B (Actros Modellgeneration 5) | |
außer Code V2F (Actros S/M Fahrerhaus Modellgeneration 5) | |
Motor | 470.9 im Typ 964 |
mit Code V2I (Arocs Modellgeneration 1) | |
außer Code V2J (Arocs Modellgeneration 5) | |
außer Code V3L (Actros BM964 Modellgeneration 5) | |
Motor | 470.9 im Typ 964 |
mit Code V3K (Actros BM964 Modellgeneration 1) | |
außer Code V2J (Arocs Modellgeneration 5) | |
außer Code V3L (Actros BM964 Modellgeneration 5) | |
Motor | 471.9 im Typ 963 |
mit Code V2A (Actros Modellgeneration 1) | |
außer Code V2B (Actros Modellgeneration 5) | |
außer Code V2F (Actros S/M Fahrerhaus Modellgeneration 5) | |
Motor | 471.9 im Typ 963 |
mit Code V2E (Antos Modellgeneration 1) | |
außer Code V2B (Actros Modellgeneration 5) | |
außer Code V2F (Actros S/M Fahrerhaus Modellgeneration 5) | |
Motor | 471.9 im Typ 964 |
mit Code V2I (Arocs Modellgeneration 1) | |
außer Code V2J (Arocs Modellgeneration 5) | |
außer Code V3L (Actros BM964 Modellgeneration 5) | |
Motor | 471.9 im Typ 964 |
mit Code V3K (Actros BM964 Modellgeneration 1) | |
außer Code V2J (Arocs Modellgeneration 5) | |
außer Code V3L (Actros BM964 Modellgeneration 5) | |
Motor | 473.9 im Typ 963 |
mit Code V2A (Actros Modellgeneration 1) | |
außer Code V2B (Actros Modellgeneration 5) | |
außer Code V2F (Actros S/M Fahrerhaus Modellgeneration 5) | |
Motor | 473.9 im Typ 963 |
mit Code V2E (Antos Modellgeneration 1) | |
außer Code V2B (Actros Modellgeneration 5) | |
außer Code V2F (Actros S/M Fahrerhaus Modellgeneration 5) | |
Motor | 473.9 im Typ 964 |
mit Code V2I (Arocs Modellgeneration 1) | |
außer Code V2J (Arocs Modellgeneration 5) | |
außer Code V3L (Actros BM964 Modellgeneration 5) | |
Motor | 473.9 im Typ 964 |
mit Code V3K (Actros BM964 Modellgeneration 1) | |
außer Code V2J (Arocs Modellgeneration 5) | |
außer Code V3L (Actros BM964 Modellgeneration 5) |
W07.16-1059-79
Dargestellt Motor 471.9, Code (M5Z) Motorausführung Euro VI |
A4 | Steuergerät Motormanagement (MCM) | B617 | Temperatursensor Ladeluft im Ladeluftverteiler | Y610 | Kraftstoffinjektor Zylinder 3 | ||
B600 | Positionssensor Kurbelwelle | B621 | Differenzdrucksensor Abgasrückführung (AGR) | Y611 | Kraftstoffinjektor Zylinder 4 | ||
B601 | Positionssensor Nockenwelle | B622 | Drucksensor Rail | Y612 | Kraftstoffinjektor Zylinder 5 | ||
B602 | Temperatursensor Kraftstoff | B638 | Drucksensor Kraftstofffiltermodul | Y613 | Kraftstoffinjektor Zylinder 6 | ||
B606 | Temperatursensor Kühlmittel Auslass | CAN 4 | Antriebs-CAN | Y621 | Abgasrückführsteller | ||
B608 | Druck- und Temperatursensor Ladeluft im Ladeluftrohr | Y608 | Kraftstoffinjektor Zylinder 1 | Y642 | Mengenregelventil | ||
B611 | Temperatursensor nach Luftfilter (nur bei Code (M5Z) Motorausführung Euro VI) | Y609 | Kraftstoffinjektor Zylinder 2 |
Allgemeines
Die elektronische Arbeitsdrehzahlregelung erfolgt, sobald ein Nebenabtrieb eingeschaltet wird. Dazu können, je nach Fahrzeugausstattung, bis zu drei Nebenabtriebe unterschiedlich parametriert werden. Das bedeutet, für jeden Nebenabtrieb können unterschiedliche Regelvorgaben gemacht werden. Je nach Einsatzgebiet des Fahrzeugs und je nachdem wie die Parameter für die Nebenabtriebsfunktionen im Steuergerät Signalerfass- und Ansteuermodul Fahrerhaus (SCA) (A7) oder im Steuergerät Parametrierbares Sondermodul (PSM) (A22) gesetzt werden.
Neben einer Vielzahl weiterer Parameter lassen sich so z. B. Eingangsvoraussetzungen wie "Feststellbremse angezogen" oder "Getriebe in Neutralstellung" oder der Drehzahlbereich (min. Motordrehzahl, max. Motordrehzahl) sowie eine Momentenbegrenzung einstellen.
Darüber hinaus ist es möglich, die Arbeitsdrehzahl während dem Betrieb eines Nebenabtriebs über das Fahrpedal oder die Tasten am Multifunktionslenkrad individuell auf eine Arbeitsdrehzahl zwischen 550/min und 750/min einzustellen. Oder über den Schalter Leerlaufdrehzahl (S900) auf einen parametrierten Wert anzuheben.
Regelung der Arbeitsdrehzahl
Mit dem Einschalten eines Nebenabtriebs werden dessen Parameter für die Arbeitsdrehzahlregelung vom Steuergerät Signalerfass- und Ansteuermodul Fahrerhaus (SCA) (A7) und vom Steuergerät Parametrierbares Sondermodul (PSM) (A22) über das CAN-Datenbus-System an das Steuergerät Fahrregelung (CPC) (A3) gesendet.
Das Steuergerät Fahrregelung (CPC) (A3) leitet die Parameter über den Antriebs-CAN (CAN 4) an das Steuergerät Motormanagement (MCM) (A4) weiter. Es berücksichtigt zunächst nur die im Steuergerät Parametrierbares Sondermodul (PSM) (A22) gesetzten Parameter, da diese die im Steuergerät Signalerfass- und Ansteuermodul Fahrerhaus (SCA) (A7) gesetzten Parameter überblenden.
D. h.: Bei Fahrzeugen mit Code (E3Y) PSM, Aufbau- und Anhänger-CAN, ISO 11992 und bei Fahrzeugen mit Code (E3Z) PSM, Aufbau-CAN, ISO 11898 statt 11992 werden ausschließlich die Parameter im Steuergerät Parametrierbares Sondermodul (PSM) (A22) berücksichtigt, unabhängig davon, welche Parameter im Steuergerät Signalerfass- und Ansteuermodul Fahrerhaus (SCA) (A7) gesetzt sind.
Mit Erhalt der entsprechenden Informationen und unter Berücksichtigung des momentanen Betriebszustands des Motors berechnet das Steuergerät Motormanagement (MCM) (A4) den erforderlichen Ansteuerungsbeginn der Kraftstoffinjektoren sowie die notwendige Ansteuerungsdauer (Einspritzmenge). Es veranlasst, dass der Kraftstoff durch entsprechende Ansteuerung des Mengenregelventils (Y642) und der Kraftstoffinjektoren
Zylinder 1 bis 6 (Y608 bis Y613) zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Menge in den jeweiligen Brennraum eingespritzt wird.
Die Arbeitsdrehzahl wird erst eingeregelt, wenn der entsprechende Nebenabtrieb vollständig eingelegt ist.
Verändern der Arbeitsdrehzahl
Je nach Fahrzeugausstattung und Parametrierung der Nebenabtriebsfunktionen ist es möglich, die Arbeitsdrehzahl während dem Betrieb eines Nebenabtriebs über das Fahrpedal oder die Tasten am Multifunktionslenkrad individuell auf eine Arbeitsdrehzahl zwischen 550/min und 750/min einzustellen. Oder über den Schalter Leerlaufdrehzahl (S900) auf einen parametrierten Wert anzuheben, sofern dabei die max. Arbeitsdrehzahl nicht über- und die min. Arbeitsdrehzahl nicht unterschritten werden.
Verändern der Arbeitsdrehzahl mit dem
Fahrpedal
Wird das Fahrpedal betätigt und somit die Stellung des Fahrpedalsensors (B44) verändert, dann ändert das Steuergerät Fahrregelung (CPC) (A3) die Regelvorgabe für die Arbeitsdrehzahl. Es sendet diese über den Antriebs-CAN (CAN 4) an das Steuergerät Motormanagement (MCM) (A4). Dabei berücksichtigt es die vorgegebenen Parameter vom Steuergerät Signalerfass- und Ansteuermodul Fahrerhaus (SCA) (A7) oder vom Steuergerät Parametrierbares Sondermodul (PSM) (A22), je nach Fahrzeugausstattung, sowie die momentane Istdrehzahl.
Das Steuergerät Motormanagement (MCM) (A4) erhöht die Arbeitsdrehzahl durch entsprechende Steuerung der Einspritzmenge auf den gewünschten Wert, und hält diese konstant.
Verändern der Arbeitsdrehzahl über das Multifunktionslenkrad
Mithilfe der Tasten am Multifunktionslenkrad lässt sich die Arbeitsdrehzahl schrittweise in 20er-Schritten verändern. Die Tasten am Multifunktionslenkrad sind über einen LIN-Bus mit dem Steuergerät Modulares Schalterfeld (MSF) (A43) verbunden, welches die Eingaben über den Innenraum-CAN (CAN 2) an das Steuergerät Zentrales Gateway (CGW) (A2) sendet. Dieses wiederum leitet sie über den Rahmen-CAN (CAN 3) an das Steuergerät Fahrregelung (CPC) (A3) weiter. Das Steuergerät Fahrregelung (CPC) (A3) vergleicht die gewünschte Arbeitsdrehzahl mit der momentanen, der max. erlaubten sowie der min. erlaubten Arbeitsdrehzahl (vorausgesetzt diese wurden parametriert). Es passt die Regelvorgabe an und sendet diese an das Steuergerät Motormanagement (MCM) (A4).
Das Steuergerät Motormanagement (MCM) (A4) verändert die Arbeitsdrehzahl durch entsprechende Steuerung der Einspritzmenge auf den gewünschten Wert, und hält diese konstant.
Verändern der Arbeitsdrehzahl mit dem Schalter Leerlaufdrehzahl (S900)
Eine gesonderte Aufgabe zur Regelung der Arbeitsdrehzahl übernimmt der Schalter Leerlaufdrehzahl (S900).
Mit ihm lässt sich die Drehzahlkonstanthaltung einschalten, d. h. das Steuergerät Motormanagement (MCM) (A4) regelt eine eigens dafür parametrierte Motordrehzahl ein und hält diese, unabhängig von der Belastung, konstant.
Ermittlung der Motordrehzahl und des Kurbelwellenwinkels Funktion | |||
Ermittlung des Kompressionstaktes am 1. Zylinder Funktion | |||
Ermittlung der Kraftstofftemperatur Funktion | |||
Ermittlung der Luftmasse Funktion | |||
Ermittlung der Kühlmitteltemperatur Funktion | |||
Kraftstoffversorgung Funktion | Motor 470.9, 471.9 ab 032691, 473.9 | ||
Motor 471.9 bis 032690 | |||
Abgasrückführung Funktion | |||
Abgasnachbehandlung Funktion | Fahrzeuge mit Code M5Z (Motorausführung Euro VI) | ||
Fahrzeuge mit Code M5R (Motorausführung EEV) oder Code M5Y (Motorausführung Euro V) |
Referenzierte Dokumente
- gf0700w3001h Ermittlung der Motordrehzahl und des Kurbelwellenwinkels Funktion
- gf0700w3002h Ermittlung des Kompressionstaktes am 1. Zylinder Funktion
- gf0704w3001h Ermittlung der Kraftstofftemperatur Funktion
- gf0707w3001h Ermittlung der Luftmasse Funktion
- gf0716w4012h Ermittlung der Kühlmitteltemperatur Funktion
- gf1420w3000h Abgasrückführung Funktion
- gf1440w0002h Abgasnachbehandlung Funktion
- gf1440w0002ha Abgasnachbehandlung Funktion
- gf4700w0002h Kraftstoffversorgung Funktion
- gf4700w0002hc Kraftstoffversorgung Funktion