Typ | alle (PKW) |
mit Code 401 (Sitzklimatisierung vorne) | |
Typ | alle (PKW) |
mit Code 402 (Sitzklimatisierung hinten) | |
Typ | alle (PKW) |
mit Code 872 (Sitzheizung Fondsitz links und rechts) | |
Typ | alle (PKW) |
mit Code 873 (Sitzheizung Fahrersitz links und rechts) | |
Typ | alle (PKW) |
mit Code 886 (Sitzheizung für 3. Sitzreihe) | |
Typ | alle (PKW) |
mit Code 902 (Komfortsitzheizung vorne) | |
Typ | alle (PKW) |
mit Code 902 (Sitzheizung Plus für Fahrer und Beifahrer) | |
Typ | alle (PKW) |
mit Code 903 (Komfortsitzheizung hinten) |
Übersicht:
Dieses Dokument enthält Informationen zu:
Allgemeines
Abschalten bei Hardwaredefekt
Abschalten bei Crash
Abschalten im Fehlerfall (Kurzschluss, Überlast oder offene Leitung (Leitungsbruch))
Abschalten durch das Energiemanagement
Abschalten nach Klemme 15R aus
Abschalten bei Motorstart
Abschalten bei "Timeout-Fehler"
Abschalten bei Diagnoseende
Abschalten bei Übertemperatur der Leiterplatten im jeweiligen Steuergerät (nur Sitzheizung)
Abschalten bei Heizmattenübertemperatur (nur Sitzheizung Plus)
Allgemeines
Die Funktion automatisches Abschalten Sitzklimatisierung schaltet unter gewissen Bedingungen die Sitzheizung und die Sitzbelüftung aus. Sie dient hauptsächlich zum Schutz der Bauteile und des Bordnetzes.
Abschalten bei Hardwaredefekt
Meldet das jeweilige Steuergerät eine Ansteuerung der Sitzklimatisierung an das Signalerfass- und Ansteuermodul, obwohl keine Anforderung durch einen Schalter vorliegt, schaltet sich die Sitzklimatisierung ab. Das Signalerfass- und Ansteuermodul schaltet dazu die Spannungsversorgung der Sitzklimatisierung ab.
Abschalten bei Crash
Bei einem erkannten Crash schaltet sich die Sitzklimatisierung ab.
Abschalten im Fehlerfall (Kurzschluss, Überlast oder offene Leitung (Leitungsbruch))
Das jeweilige Steuergerät erkennt einen Kurzschluss, eine Überlast oder einen Leitungsbruch des jeweiligen Heizkissens/Sitzbelüftungsmotors und schaltet daraufhin die Spannungsversorgung ab. Die Diagnose der aufgeführten Fehlerquellen erfolgt mittels Diagnosetester für jedes Heizkissen/jeden Sitzbelüftungsmotor einzeln.
Abschalten durch das Energiemanagement
Um eine Batterieentladung in allen Fahrzyklusphasen zu verhindern, wertet das Energiemanagement die Spannungslage kontinuierlich aus. Je nach Situation schaltet das Energiemanagement ggf. auch die Sitzklimatisierung ab. Wird die Sitzklimatisierung abgeschaltet, bleiben die LEDs im jeweiligen Schalter zunächst eingeschaltet. Erreicht das Bordnetz innerhalb der Folgezeit von 3 min wieder die Sollspannung, startet auch die Funktion Sitzklimatisierung wieder automatisch. Dauert die Abschaltung länger als 3 min, schalten sich auch die LEDs ab. Dauert die Abschaltung weiterhin an und erfolgt eine erneute Einschaltaufforderung für die Funktion, leuchten die LEDs für 1,5 s auf und erlöschen anschließend.
Abschalten nach Klemme 15R aus
Bei Klemme 15R aus und Klemme 15C ein läuft die Zeitsteuerung für 5 min weiter. Bei erneutem Einschalten der Klemme 15R schaltet sich auch die Sitzklimatisierung wieder ein.
Abschalten bei Motorstart
Beim Starten des Motors (Kaltstart) schaltet sich die Sitzklimatisierung für 20 s ab. Bei Warmstart schaltet sich die Sitzklimatisierung für 3 bis 5 s ab. Die Zeitsteuerung läuft weiter, auch die LEDs im jeweiligen Schalter Sitzheizung bleiben eingeschaltet. Während des Startvorgangs erfolgt keine Bewertung der Unterspannung.
Abschalten bei "Timeout-Fehler"
Die Sitzklimatisierung schaltet sich ab, wenn eine der folgenden Bedingungen eintritt:
Die Anforderung vom Signalerfass- und Ansteuermodul zur Ansteuerung der Sitzklimatisierung entfällt.
Das Steuergerät elektronisches Zündschloss eine "Timeout-Zeit" erkennt.
Abschalten bei Diagnoseende
Nach Beendigung der Diagnose schaltet sich die Sitzklimatisierung ab.
Abschalten bei Übertemperatur der Leiterplatten im jeweiligen Steuergerät (nur Sitzheizung)
Bei einer Leiterplattentemperatur von über 70 °C ist die Heizstufe 3 nicht mehr verfügbar.
Bei einer Leiterplattentemperatur von über 80 °C sind die Heizstufen 2 und 3 nicht mehr verfügbar.
Bei einer Leiterplattentemperatur von über 90 °C ist die Sitzheizung nicht mehr verfügbar.
Ist kein Leiterplattentemperaturwert vorhanden, wertet das jeweilige Steuergerät ersatzweise den Innenraumtemperaturwert aus.
Bei Erreichen einer Leiterplattentemperatur von über 90 °C legt das jeweilige Steuergerät eine Fehlermeldung im Fehlerspeicher ab. Das manuelle Wiedereinschalten setzt eine Abkühlung der Leiterplatten von 2 °C unterhalb der entsprechenden Temperaturschwelle voraus.
Abschalten bei Heizmattenübertemperatur (nur Sitzheizung Plus)
Temperatursensoren in den Sitzmatten messen die Temperatur in den Spiegelflächen. Bei drohender Überhitzung schaltet sich die entsprechende Heizmatte ab.