Dargestellt Typ 172.4 ab 01.03.2016 |
A1 | Kombiinstrument |
B95 | Batteriesensor |
F32 | Vorsicherungsdose vorn |
F32k1 | Entkopplungsrelais |
F32k2 | Relais Ruhestromabschaltung |
G2 | Generator |
K114 | Relais Zusatzbatterie ECO Start-Stopp-Funktion |
N3/9 | Steuergerät CDI (Dieselmotor) |
N3/10 | Steuergerät ME (Benzinmotor) |
N10/1 | Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul vorn |
N10/2 | Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul Fond |
N73 | Steuergerät elektronisches Zündschloss |
CAN B | Innenraum-CAN |
CAN E1 | Fahrwerk-CAN 1 |
LIN B7 | Bordnetz-LIN |
LIN C1 | Antriebs-LIN |
P54.10-4269-76
Dargestellt Typ 172.4 bis 29.02.2016 |
A1 | Kombiinstrument |
B95 | Batteriesensor |
F32 | Vorsicherungsdose vorn |
F32k1 | Entkopplungsrelais (mit Code B03 (ECO Start-Stopp-Funktion)) |
F32k2 | Relais Ruhestromabschaltung |
G2 | Generator |
K114 | Relais Zusatzbatterie ECO Start-Stopp-Funktion (mit Code B03 (ECO Start-Stopp-Funktion)) |
N3/9 | Steuergerät CDI (Dieselmotor) |
N3/10 | Steuergerät ME (Benzinmotor) |
N10/1 | Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul vorn |
N10/2 | Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul Fond |
N73 | Steuergerät elektronisches Zündschloss |
CAN B | Innenraum-CAN |
CAN E | Fahrwerk-CAN |
LIN B7 | Bordnetz-LIN |
LIN C1 | Antriebs-LIN |
P54.10-3627-76
Funktionsvoraussetzung allgemein
Klemme 30 Ein
Energiemanagement allgemein
Das Energiemanagement verwaltet die Bereitstellung (Versorgung) und den Verbrauch (Haushalt) von elektrischer Energie mit dem Ziel, die Startfähigkeit des Motors und eine stabile Versorgung aller elektrischen Verbraucher sicherzustellen.
Am Energiemanagement sind folgende Bauteile maßgeblich beteiligt:
Batteriesensor (Überwachung Ladezustand Bordnetzbatterie (G1))
Bordnetzbatterie (Energiespeicherung und -versorgung bei Motorstillstand)
Zusatzbatterie ECO Start-Stopp-Funktion (G1/13) (ab 01.03.2016 Serienausstattung, bis 29.02.2016 mit Code B03 (ECO Start-Stopp-Funktion)) (Bordnetz-Spannungsversorgung bei automatischem Motorstart)
Generator (Energieerzeugung)
Steuergerät CDI oder Steuergerät ME (Generatormanagement)
Steuergerät SAM vorn (Steuern der Bordnetzunterstützung)
Steuergerät SAM Fond (Mastersteuergerät Energiemanagement)
Transportmodus (ab 01.06.2012):
Der Transportmodus wird im Produktionswerk am Ende des Produktionsprozesses aktiviert und versetzt das gesamte Fahrzeug in einen definierten Sonderzustand.
Mit gezielten Eingriffen in einzelne Elektroniksysteme wird folgende Wirkung erreicht:
Verringern von Transportschäden und Unfällen
Bestmögliche Ladung der Bordnetzbatterie durch das optimierte Energiemanagement
Vermeiden von Beschädigungen und Verschmutzungen des Fahrzeuginnenraums sowie Diebstahl von Losteilen aus dem Fahrzeuginnenraum
Wegfall der Transportschutzsiegel
Der Transportmodus bleibt auf dem Weg vom Produktionswerk zu den Händlern und Niederlassungen weltweit bis zur so genannten Ablieferkontrolle und der anschließenden Übergabe an den Endkunden aktiv.
Der Transportmodus wird ab einer Gesamtfahrleistung von mehr als 350 km automatisch deaktiviert und kann nicht mehr aktiviert werden. Bis zu dieser Grenze kann der Transportmodus jederzeit über Diagnosetester oder eine definierte Tastenkombination deaktiviert und über Diagnosetester wieder aktiviert werden.
Bei einer Deaktivierung über die Tastenkombination wird der Fehlerspeicher nicht aktiv gelöscht. Das bedeutet, dass der Eintrag "Transportmodus aktiv" weiterhin abgelegt bleibt. Dieser muss bei der ersten Inspektion des Fahrzeugs über Diagnosetester gelöscht werden.
Zur Unterstützung der Prozesse in Vertrieb und Logistik werden bei aktivem Transportmodus die mögliche Reststandzeit des Fahrzeugs und bei Bedarf entsprechende Pflegeanweisungen für die Bordnetzbatterie im Kombiinstrument angezeigt.
Der kontinuierlich vom Energiemanagement bestimmte Zustand der Bordnetzbatterie wird ohne den Einsatz zusätzlicher Messmittel während der Fahrzeugauslieferung zu jeder Zeit transparent dargestellt.
Dem Bedienpersonal werden über diese Anzeige konkrete Handlungsanweisungen gegeben, um eine hohe Auslieferqualität in Bezug auf die Bordnetzbatterie zu garantieren.
Die einzelnen Funktionen des Transportmodus sind auf zahlreiche Einzelsysteme aufgeteilt. Die zentrale Steuerung erfolgt durch das Energiemanagement.
Den Vorgaben des Energiemanagements entsprechend erfolgen gezielte Eingriffe (Funktionseinschränkungen bzw. -änderungen) in einzelne Elektroniksysteme:
Begrenzen der Fahrzeuggeschwindigkeit auf v = 40 km/h
Elektrische Verriegelung der Beifahrertür sowie des Kofferraumdeckels
Sperren der Funktion Variodach öffnen
Überwachen der Klemme 15 im Stand und akustische Rückmeldung, wenn das Fahrzeug für t > 10 s mit eingeschalteter Zündung und abgestelltem Motor steht
Optimiertes Ruhestrommanagement, wenn das Fahrzeug für längere Zeit abgestellt ist (z. B. Schiffstransport)
Einschränken der Außenlichtfunktionen
Umsetzen der Anzeige im Kombiinstrument
Anpassen der Fehlerspeicherbehandlung
Folgende Aufgaben werden vom Energiemanagement umgesetzt:
Gezieltes Setzen von Verbraucherabschaltstufen
Optimierte Ladung der Bordnetzbatterie:
Aktivieren der Batterieschnellladung
Deaktivieren des Generatormanagements
Deaktivieren der ECO Start-Stopp-Funktion (ab 01.03.2016 Serienausstattung, bis 29.02.2016 mit Code B03 (ECO Start-Stopp-Funktion))
Frühzeitiges Öffnen des Relais Ruhestromabschaltung
Einschränken der Schließgründe des Relais Ruhestromabschaltung
Typ 172.4 ab 01.12.14
Zollüberprüfung:
Um die Kontrolle des Fahrzeuginnenraums und des Kofferraums zu erleichtern, kann die Zentralverriegelung vorübergehend durch das Betätigen der Taste Warnblinkanlage (N72/1s5) im Steuergerät Oberes Bedienfeld (N72/1) bei Klemme 15C Ein entriegelt werden. Der Zeitpunkt und der Kilometerstand dieser Aktion werden abgespeichert.
Typ 172.4 ab 01.12.14
Winter-Paket:
Bei niedrigen Außentemperaturen werden die Ansteuerung der Spiegelheizung und bei Fahrzeugen mit Motor 651.9 des PTC-Zuheizers (R22/3) frei gegeben. Das Gebläse kann mit voller Leistung betrieben werden, um beschlagene oder vereiste Scheiben und Außenspiegel frei zu bekommen.
Aggregatekoordinator
Der Aggregatekoordinator ist in das Steuergerät CDI oder in das Steuergerät ME integriert und bildet die Schnittstelle des Energiemanagements zum Generator. Das Steuergerät CDI oder das Steuergerät ME kommuniziert über Antriebs-LIN mit dem Generator. Der Aggregatekoordinator regelt die Leistungsabgabe des Generators entsprechend den Vorgaben des Energiemanagements unter Berücksichtigung der Motorlast.
Die Erfassung und Auswertung der hierfür relevanten Einflussgrößen erfolgt durch folgende Komponenten:
Steuergerät SAM Fond
Steuergerät CDI oder Steuergerät ME
Generator
Das Energiemanagement umfasst folgende Teilfunktionen, die in separaten Dokumenten beschrieben sind:
Energiemanagement Fahrbetrieb Funktion
Energiemanagement Motorstillstand Funktion
Energiemanagement ECO-Start-Stopp Funktion (ab 01.03.2016 Serienausstattung, bis 29.02.2016 mit Code B03 (ECO Start-Stopp-Funktion))
Die Teilfunktion Energiemanagement ECO-Start-Stopp Funktion wird aus der Sicht des Energiemanagements betrachtet. Informationen zur Teilfunktion Motormanagement Start-Stopp-Funktion sind in einer separaten Funktionsbeschreibung enthalten.
Energiemanagement Fahrbetrieb Funktion | |||
Energiemanagement Motorstillstand Funktion | Typ 172.4 | ||
Energiemanagement Motorstillstand Funktion | Typ 172.4 | ||
Energiemanagement ECO Start-Stopp-Funktion Funktion | Typ 172.4 |
Referenzierte Dokumente
- gf5410p1040rd Energiemanagement ECO Start-Stopp-Funktion Funktion
- gf5410p1050rd Energiemanagement Motorstillstand Funktion
- gf5410p1050rdm Energiemanagement Motorstillstand Funktion
- gf5410p1060rd Energiemanagement Fahrbetrieb Funktion