Kraftübertragung
Unter der Bezeichnung "Kraftfluss" werden die Übertragungswege von Antriebskräften und Motordrehmomenten verstanden. Über die mechanisch-hydraulische Verbindung von Motor, Drehmomentwandler, dem nachfolgenden Automatikgetriebe und dem Ausgleichsgetriebe Hinterachse werden die Motordrehmomente auf die Antriebsräder übertragen.
Die Kraftübertragung im Drehmomentwandler erfolgt über das angetriebene Pumpenrad durch Umlenkung von Hydrauliköl auf das mit der Getriebeeingangswelle verbundene Turbinenrad.
Ist die Wandlerüberbrückungskupplung geschaltet, so erfolgt der Kraftfluss über diese mechanische Verbindung.
Über die Zahnräder der einzelnen Planetenradsätze werden die vom Drehmomentwandler ausgehenden Drehmomente, je nach Getriebeübersetzung und betätigten Schaltgliedern, mit Hilfe von Lamellenkupplungen und Lamellenbremsen auf die Hauptwelle weitergeleitet.
Eine Reduzierung der Abtriebsdrehzahl in kleinen Gängen führt zu geringeren Fahrgeschwindigkeiten bei gleichzeitig erhöhten Zugkräften und Antriebsmoment an den Antriebsrädern.
Weitere Teilfunktionen sind in separaten Dokumenten beschrieben:
Kraftfluss im 1. Gang Funktion
Kraftfluss im 2. Gang Funktion
Kraftfluss im 3. Gang Funktion
Kraftfluss im 4. Gang Funktion
Kraftfluss im 5. Gang Funktion
Kraftfluss im 6. Gang Funktion
Kraftfluss im 7. Gang Funktion
Kraftfluss im Rückwärtsgang
Referenzierte Dokumente
- gf2710s3011tra Kraftfluß im 1. Gang Funktion
- gf2710s3012tra Kraftfluß im 2. Gang Funktion
- gf2710s3013tra Kraftfluß im 3. Gang Funktion
- gf2710s3014tra Kraftfluß im 4. Gang Funktion
- gf2710s3015tra Kraftfluß im 5. Gang Funktion
- gf2710s3019tra Kraftfluß im Rückwärtsgang Funktion
- gf2710s3021tra Kraftfluß im 6. Gang Funktion
- gf2710s3026tra Kraftfluss im 7. Gang Funktion
- gf2710s9992tra Übersicht Systembauteile Automatikgetriebe (AG)