GF26.50-D-2000H | Einfachkegel-Synchronisation Bauteilbeschreibung | 17.6.11 |
GETRIEBE 711.6 im TYP 906.111 /113 /131 /133 /135 /153 /155 /211 /213 /231 /233 /235 /253 /255 /611 /613 /631 /633 /635 /637 /653 /655 /657 /711 /713 /731 /733 /735
GETRIEBE 711.6 im TYP 639
N26.60-2301-79
Dargestellt Einfachkegelsynchronisation des 5./6. Gangs bei NSG 370 und bei NSG 400
2 Hauptwelle
20 Einfachkegelsynchronisation Rückwärtsgang
19 Einfachkegelsynchronisation 5./6. Gang
Anordnung
Die Einfachkegelsynchronisation 5./6. Gang und die Einfachkegelsynchronisation Rückwärtsgang befinden sich auf der Hauptwelle.
Aufgabe
Die Aufgabe der Einfachkegelsynchronisation besteht darin, die Losräder der Gänge 5, 6 und des Rückwärtsgangs durch Gleitreibung auf Gleichlauf mit der dazugehörigen Welle zu bringen, um so ein einwandfreies und geräuschloses Schalten zu ermöglichen.
Die Einfachkegelsynchronisation bietet folgende Vorteile:
Schnelle Synchronisierung
Geringe Schaltkräfte
Hohe Lebensdauer, d. h. geringer Verschleiß und gleich bleibender Reibwert
N26.60-2299-82
Aufbau der Einfachkegelsynchronisation
2 Hauptwelle
13 Konstantrad auf Antriebswelle
14 Losrad 6. Gang
35 Synchronring
36 Schiebemuffe
37 Synchronkörper
39 Nadellager
40 Druckstück
N26.60-2300-82
Aufbau der Einfachkegelsynchronisation des Rückwärtsgangs
2 Hauptwelle
15 Losrad Rückwärtsgang
35 Synchronring
36 Schiebemuffe
37 Synchronkörper
39 Nadellager
40 Druckstück
Funktion der Synchronisation des 5., 6. Gangs
Bei nicht geschaltetem Gang wird die Schiebemuffe durch die Druckstücke auf dem Synchronkörper gehalten. Das Konstantrad läuft fest auf der Antriebswelle mit und das Losrad 6. Gang läuft lose auf der Hauptwelle mit.
Beim Schalten wird die Schiebemuffe durch die Schaltschwinge 5., 6. Gang bzw. Schaltgabel 5., 6. Gang in Richtung des Losrads 6. Gang oder des Konstantrads geschoben. Die 3 Druckstücke werden gegen den Synchronring gedrückt. Dadurch verschieben sie diesen axial und drücken ihn gegen den konischen Reibring des Losrads 6. Gang oder des Konstantrads.
Solange sich die Schiebemuffe und das Losrad 6. Gang oder das Konstantrad mit unterschiedlichen Drehzahlen drehen, entsteht ein Reibmoment, das den Synchronring so weit verdreht, bis die 3 Druckstücke seitlich an seinen Aussparungen anliegen. Dadurch liegen die Sperrzähne jetzt vor den Schaltklauen der Schiebemuffe und sperren das Verschieben der Schiebemuffe.
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Durch Gleitreibung zwischen dem Reibring, dem Synchronring und dem Losrad 6. Gang oder dem Konstantrad wird das Losrad 6. Gang oder das Konstantrad beschleunigt oder abgebremst und der Gleichlauf zwischen dem Losrad 6. Gang oder dem Konstantrad und der Schiebemuffe wird hergestellt.
Nachdem der Gleichlauf zwischen dem Losrad 6. Gang oder dem Konstantrad und der Schiebemuffe hergestellt ist, wirkt keine Umfangskraft mehr auf den Synchronring. Der Synchronring lässt sich von den Anschrägungen der Schiebemuffenklauen zurückdrehen. Damit ist die Schiebemuffe nicht mehr gesperrt und kann über die Schaltverzahnung des Losrads 6. Gang oder des Konstantrads geschoben werden. Die Verbindung zwischen der Hauptwelle und dem Losrad 6. Gang oder dem Konstantrad ist hergestellt.
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Funktion der Synchronisation des Rückwärtsgangs
Bei nicht geschaltetem Rückwärtsgang wird die Schiebemuffe durch die Druckstücke auf dem Synchronkörper gehalten. Das Losrad Rückwärtsgang läuft lose auf der Hauptwelle mit.
Beim Schalten wird die Schiebemuffe durch die Schaltgabel Rückwärtsgang in Richtung des Losrads Rückwärtsgang geschoben. Die 3 Druckstücke werden gegen den Synchronring gedrückt. Dadurch verschieben sie diesen axial und drücken ihn gegen den konischen Reibring des Losrads Rückwärtsgang.
Solange sich die Schiebemuffe und das Losrad Rückwärtsgang mit unterschiedlichen Drehzahlen drehen, entsteht ein Reibmoment, das den Synchronring so weit verdreht, bis die 3 Druckstücke seitlich an seinen Aussparungen anliegen. Dadurch liegen die Sperrzähne jetzt vor den Schaltklauen der Schiebemuffe und sperren das Verschieben der Schiebemuffe.
Durch Gleitreibung zwischen dem Reibring, dem Synchronring und dem Losrad Rückwärtsgang wird dieses beschleunigt oder abgebremst und der Gleichlauf zwischen dem Losrad Rückwärtsgang und der Schiebemuffe wird hergestellt.
Nachdem der Gleichlauf zwischen dem Losrad Rückwärtsgang und der Schiebemuffe hergestellt ist, wirkt keine Umfangskraft mehr auf den Synchronring. Der Synchronring lässt sich von den Anschrägungen der Schiebemuffenklauen zurückdrehen. Damit ist die Schiebemuffe nicht mehr gesperrt und kann über die Schaltverzahnung des Losrads Rückwärtsgang geschoben werden. Die Verbindung zwischen der Hauptwelle und dem Losrad Rückwärtsgang ist hergestellt.