gf1440d2010hd

Dieselpartikelfilter Bauteilbeschreibung

Typ gf · Thema 14.40 · Version 0101 · 2011-06-22

Gültig für: MOTOR 651.955 /956 /957 im TYP 906 MOTOR 651.940 im TYP 639.6 /70 mit CODE (XZ1) Modellgeneration 1 mit CODE (MZ0) BlueEFFICIENCY

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 14 Auspuffkrümmer, Motorbremse, Abgasreinigungsanlage › 14.40 Abgasnachbehandlung, AdBlue — Baureihe 639 (Baumuster 6**, 70*) · Baureihe 651 (Baumuster 940, 955, 956, 957) · Baureihe 906

GF14.40-D-2010HD

Dieselpartikelfilter Bauteilbeschreibung

22.6.11

MOTOR 651.955 /956 /957 im TYP 906

MOTOR 651.940 im TYP 639.6 /70
mit CODE (XZ1) Modellgeneration 1
mit CODE (MZ0) BlueEFFICIENCY

Dieselpartikelfilter Bauteilbeschreibung

D07.04-1178-12

Anordnung

Dargestellt am Typ 906

114 Oxidationskatalysator-Dieselpartikelfilter-Einheit

Der Dieselpartikelfilter (DPF) ist Bestandteil der Oxidationskatalysator-Dieselpartikelfilter-Einheit und befindet sich im Stirnwandbereich.

Aufgabe

– Der DPF filtert und speichert die Rußpartikel, die beim Verbrennungsvorgang im Motor entstehen.

– Der DPF bildet den Brennraum für die Rußpartikelverbrennung während der DPF-Regeneration.

Dieselpartikelfilter Bauteilbeschreibung

P14.40-2027-06

Aufbau

Schematische Darstellung

81 Abgasstrom

82 Keramischer Monolith

83 Stopfen

84 Dämmung

85 Gehäuse

Der DPF besteht aus einem keramischen Wabenfilterkörper aus Siliziumkarbid, der mit dem Edelmetall Platin beschichtet ist. Die Kanäle des DPF sind wechselnd vorn und hinten geöffnet und durch die porösen Filterwände des Wabenfilterkörpers voneinander getrennt.

Funktion

Das ungefilterte Abgas strömt durch den porösen keramischen Wabenfilter des DPF.

Die Rußpartikel werden physisch im Wabenfilterkörper des DPF zurückgehalten. Für die Regeneration des DPF wird der Beladungszustand des DPF durch Ermittlung des Abgasdrucks vor und nach dem DPF herangezogen. Über den Differenzdrucksensor Dieselpartikelfilter (B28/18) ermittelt das Steuergerät CDI (N3/28) den Beladungszustand des DPF.

Für den Rußabbrand sind Temperaturen von über 600 °C notwendig, die im normalen Betrieb des Dieselmotors nicht erreicht werden. Hierzu können vom Steuergerät CDI folgende Maßnahmen zur Abgastemperaturerhöhung eingeleitet werden:

– Ansaugluftdrosselung

– Nacheinspritzung

– DPF-Glühen