Funktionsvoraussetzung Laufruheregelung allgemein
Klemme 87M (Motorsteuerung EIN)
Motor läuft.
Laufruheregelung allgemein
Die Laufruheregelung reduziert die Laufunruhen im Drehzahlbereich von ca. 750 bis ca. 2600/min.
Das Steuergerät CDI (N3/40) liest zur Laufruheregelung folgende Signale ein:
Motorlast vom Heißfilm-Luftmassenmesser (B2/5)
Temperatur Kühlmittel
Motordrehzahl vom Hallsensor Kurbelwelle (B70)
Fahrpedalstellung vom Fahrpedalmodul (A68)
Raddrehzahlsignal über das Steuergerät ESP® (N30/4)
Kraftstoffpumpe mit Füllstandssensor (M3/6)
Laufruheregelung Funktionsablauf
Der Funktionsablauf ist in folgenden Punkten beschrieben:
Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern
Funktionsablauf Sensoradaption
Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern
Dazu liest das Steuergerät CDI das Signal des Hallsensors Kurbelwelle ein und wertet es auf seine Gleichförmigkeit aus. Werden dabei Ungleichförmigkeiten erkannt, korrigiert das Steuergerät CDI über das Druckregelventil (Y74) und das Mengenregelventil (Y94) den Kraftstoffdruck in den Rails und über die Ansteuerung der Kraftstoffinjektoren (Y76) die Einspritzdauer.
Aus dem Kraftstoffdruck in den Rails und der Einspritzdauer der Kraftstoffinjektoren ergibt sich die Einspritzmenge.
Funktionsablauf Sensoradaption
Der Toleranzbereich der Laufruheauswertung wird nach erfolgter Adaption des Hallsensors Kurbelwelle verkleinert.
Die Laufruheauswertung kann damit an die spezifischen Rundlaufeigenschaften des Motors angepasst werden.
Im Schubbetrieb (Fahrpedal nicht betätigt), wenn ein gleichförmiger Rundlauf vorhanden ist, speichert das Steuergerät CDI die Rundlaufeigenschaften des Motors. Zur Aussetzererkennung sind diese als Vergleichsgröße erforderlich.
Der Toleranzbereich der Laufruheauswertung ist im Steuergerät CDI voreingestellt und kann bei Bedarf mit XENTRY Diagnosis angepasst werden.
Referenzierte Dokumente
- gf0716d9994tsd Übersicht Systembauteile Common Rail Direct Injection (CDI)