gf0710d1011tsc

Laufruheregelung Funktion

Typ gf · Thema 07.10 · Version 0100 · 2018-04-20

Gültig für: Motor 642.8 im Typ 907

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 07 Gemischaufbereitung › 07.10 Elektronische Motorsteuerung/Motorregelung — Baureihe 907

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 642 8**

GF07.10-D-1011TSC

Laufruheregelung Funktion

20.04.2018

Motor

642.8 im Typ 907

Laufruheregelung Funktion

D07.10-0112-79

Blockschaltbild

A68

Fahrpedalmodul

Y74/6

Druckregelventil

B2/14

Heißfilm-Luftmassensensor

Y76

Kraftstoffinjektoren

B11/19

Temperatursensor Kühlmittel

Y94/4

Mengenregelventil

B70/1

Positionsgeber Kurbelwelle

CAN C

Antriebs-CAN

M3/6

Kraftstoffpumpe mit Füllstandssensor

CAN C1

Motor-CAN

N3/28

Steuergerät CDI

Flex E

Fahrwerk-FlexRay

N30/4

Steuergerät ESP®

O

Option

N118/9

Steuergerät Kraftstoffpumpe

S

Standard

N127

Steuergerät Antriebsstrang

Funktionsvoraussetzung Laufruheregelung allgemein

Klemme 87M (Motorsteuerung EIN)

Motor läuft.

Laufruheregelung allgemein

Die Laufruheregelung reduziert die Laufunruhen im Drehzahlbereich von ca. 750 bis ca. 2600/min.

Das Steuergerät CDI (N3/28) liest zur Laufruheregelung folgende Sensoren und Signale ein:

Heißfilm-Luftmassenmesser (B2/14), Motorlast

Temperatursensor Kühlmittel (B11/19)

Positionsgeber Kurbelwelle (B70/1), Motordrehzahl

Fahrpedalmodul (A68), Fahrpedalstellung über Steuergerät Antriebsstrang (N127) und Antriebs-CAN (CAN C)

Steuergerät ESP® (N30/4), Raddrehzahlsignal über Fahrwerk-FlexRay (Flex E), Steuergerät Antriebsstrang (N127) und Antriebs-CAN (CAN C)

Kraftstoffpumpe mit Füllstandssensor (M3/6) über das Steuergerät Kraftstoffpumpe (N118/9) und den Antriebs-CAN (CAN C)

Laufruheregelung Funktionsablauf

Der Funktionsablauf ist in folgenden Punkten beschrieben:

Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern

Funktionsablauf Sensoradaption

Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern

Dazu liest das Steuergerät CDI das Signal des Positionsgebers Kurbelwelle ein und wertet es auf seine Gleichförmigkeit aus. Treten am Signal des Positionsgebers Kurbelwelle Ungleichförmigkeiten auf, korrigiert das Steuergerät CDI über das Druckregelventil (Y74/6) und das Mengenregelventil (Y94/4) den Kraftstoffdruck in den Rails und über die Ansteuerung der Kraftstoffinjektoren (Y76) die Einspritzdauer.

Aus dem Kraftstoffdruck in den Rails und der Einspritzdauer der Kraftstoffinjektoren ergibt sich die Einspritzmenge.

Funktionsablauf Sensoradaption

Der Toleranzbereich der Laufruheauswertung wird nach erfolgter Adaption des Positionsgebers Kurbelwelle verkleinert.

Die Laufruheauswertung kann damit an die spezifischen Rundlaufeigenschaften des Motors angepasst werden.

Im Schubbetrieb (Fahrpedal nicht betätigt), wenn ein gleichförmiger Rundlauf vorhanden ist, speichert das Steuergerät CDI die Rundlaufeigenschaften des Motors. Zur Aussetzererkennung sind diese als Vergleichsgröße erforderlich.

Der Toleranzbereich der Laufruheauswertung ist im Steuergerät CDI voreingestellt und kann bei Bedarf mit XENTRY Diagnostics angepasst werden.

Funktionsschema Elektrik Laufruheregelung

PE07.10-D-2711-97TSC

Übersicht Systembauteile Common-Rail Diesel Injection (CDI)

GF07.16-D-9997TSC

Referenzierte Dokumente