Auswuchtmaschinen mit menügeführtem "Laufruhe-Optimierungsprogramm"
Nahezu alle Auswuchtmaschinen haben ein menügeführtes "Laufruhe-Optimierungsprogramm", das so genannte Matchprogramm.
1 Räder matchen.
Grundsätzlich müssen nur Neureifen mit Stahlscheibenrädern gematcht werden, eine Ausnahme bilden Leichtmetallräder der Typen 140, 215 und 220. Diese müssen gematcht werden. Bei allen anderen OE-Leichtmetallrädern (Original Equipment = Erstausrüstung) ist Matchen nicht mehr zwingend erforderlich.
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Beim Matchen wird die Rundlaufeigenschaft des Komplettrades optimiert, das heißt, der Tiefpunkt der 1. harmonischen Radialkraftschwankung des Reifens wird zum Hochpunkt des Scheibenrades gedreht.
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Auswuchtmaschinen ohne Seiten-/Höhenschlagmessgerät und ohne menügeführtes "Laufruhe-Optimierungsprogramm"
1 Sichtprüfung auf Höhenschlag durchführen.
2 Reifen an einer Stelle zum Scheibenrad markieren.
3 Reifen entleeren.
4 Reifen von Scheibenrad abdrücken.
Abdrückschaufel nicht im Radsensorbereich ansetzen.
5 Reifen um 180° zum Scheibenrad verdrehen.
6 Ventileinsatz aus Ventil herausdrehen und Reifen stufenweise bis max. 3,5 bar befüllen.
Keinesfalls darf der Reifen erst nach 3,5 bar über den Hump springen (Gefahr eines Wulstkabelrisses).
Der Druck zum Überspringen des Humps sollte 3 bis 3,5 bar nicht überschreiten.
7 Rad exakt auf "Null" auswuchten.
8 Sichtprüfung auf Höhenschlag durchführen.
Ist immer noch ein deutlicher Höhenschlag zu erkennen, Reifen nochmals um 90° zur Markierung verdrehen.
Referenzierte Dokumente
- ah4010p103001a Hinweise zu Reifen-Standplatten