AR27.18-D-1200A | Unterdrucksteuerung automatisches Getriebe prüfen | 3.4.96 |
GETRIEBE 722.375 im TYP 901.4, 902.4, 903.4, 904.4 mit MOTOR 602.980
GETRIEBE 722.332 im TYP 903.462 /463 mit MOTOR 602.980 mit CODE (ZB2) Lieferumfang FedEx
D27.18-0003-06
1 Unterdruckpumpe
2 Belüftungsfilter
3 Drossel
4 Drossel
5 Dämpfer
6 Unterdrucksteuerventil
7 Sechskantmuttern
8 Unterdruckdose
A Unterdruckleitung - Restverbraucher
B Unterdruckleitung
C Belüftungsleitung
D Unterdruckleitung
Prüfen | |||
| Das Unterdrucksteuerventil regelt den Unterdruck für die Modulierdrucksteuerung. Das Unterdrucksteuerventil regelt im Leerlauf einen Unterdruck von ca. 0,4 bar und bei Vollast einen Unterdruck von 0 bar Die Prüfung der Unterdrucksteuerung muß im betriebswarmen Zustand des Motors und bei eingestellter Leerlaufdrehzahl erfolgen. Bei folgenden Beanstandungen muß in erster Linie die Unterdrucksteuerung geprüft werden: -Harte und späte Teillasthochschaltungen. -Durchrutschende Schaltungen. Erst wenn mit Sicherheit feststeht, daß die Unterdrucksteuerung einwandfrei funktioniert, Beanstandungen am Automatikgetriebe in der üblichen Weise lokalisieren bzw. beheben. | ||
1 | Motorregulierung einstellen | ||
2 | Alle Unterdruckleitungen auf poröse Stellen bzw. Risse prüfen. | ||
3 | Transparenten Belüftungsfilter (2) durch Sichtprüfung auf Zustand (z.B. Verschmutzung) prüfen und ggf. erneuern. | ||
| Prüfen | Drossel | |
4 | Drossel (4) ausbauen und auf Durchlässigkeit prüfen. | Eine defekte Drossel kann die Ursache für hartes Schalten sein. | |
5 | Drossel ggf. reinigen bzw. erneuern. | ||
| Prüfen | Unterdruckpumpe | |
6 | Prüfgerät an der Drossel (4) der Unterdruckleitung (B) zur Unterdruckpumpe anschließen. | | |
Gefahr! | Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor | Fahrzeug gegen selbsttätiges Anfahren sichern. | |
7 | Motor starten. | Bei Leerlaufdrehzahl muß nach ca. 1 Minute der angezeigte Unterdruck konstant 0,7–0,8 bar betragen. | |
8 | Motor abstellen. | Der angezeigte Unterdruck darf max. 0,1 bar pro Minute abfallen. Bei Abweichungen vom Sollwert, Unterdruckleitungen und Unterdruckpumpe prüfen. | |
| Prüfen | Dämpfer | |
9 | Unterdruckleitung (D) abziehen. | ||
10 | Dämpfer (5) abziehen und auf Durchgängigkeit prüfen ggf. erneuern. | Die Einbaurichtung des Dämpfers ist nicht vorgegeben, er funktioniert in beiden Richtungen. | |
| Prüfen | Unterdrucksteuerventil | |
11 | Unterdruckleitung (D) abziehen. | ||
12 | Prüfgerät am Dämpfer (5) anschließen. | | |
Gefahr! | Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor | Fahrzeug gegen selbsttätiges Anfahren sichern. | |
13 | Motor starten. | Der angezeigte Unterdruck muß 0,35–0,4 bar betragen und innerhalb von 10 Sekunden nach dem Starten des Motors aufgebaut sein. Wird der vorgeschriebene Unterdruck nicht erreicht, müssen die Bauteile der Unterdrucksteuerung geprüft werden. | |
14 | Motor abstellen und Gaspedal sofort auf Stellung "Vollast" drücken. | Der Unterdruck muß restlos abgebaut sein wenn der Vollastanschlag erreicht ist. Wird der Unterdruck bei Stellung "Vollast" nicht auf 0 bar abgebaut, muß das Unterdrucksteuerventil erneuert werden. | |
Unterdrucksteuerventil aus-, einbauen. | |||
| Prüfen | Unterdruckdose | |
15 | Unterdruckleitung (D) am Dämpfer (5) abziehen. | ||
16 | Prüfgerät an der Unterdruckleitung anschließen. | | |
17 | Mit dem Pumpenhebel am Prüfgerät auf 0,8 bar Unterdruck pumpen. | Der Unterdruck von 0,8 bar muß konstant bleiben. Bleibt der Unterdruck nicht konstant, so müssen die Unterdruckleitungen und Anschlüsse auf Dichtheit geprüft werden, ggf. muß die Unterdruckdose am Automatikgetriebe erneuert werden. | |
Unterdruckdose aus-, einbauen. |
201 589 13 21 00
Unterdruckprüfgerät
Referenzierte Dokumente
- ar2710d0260a Unterdruckdose aus-, einbauen
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- as0000z000501a Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor