Typ | 117, 118, 156, 164, 166, 167, 176, 177, 190, 203, 204, 205, 207, 211, 212, 213, 217, 221.1, 222, 238, 240, 242, 246, 247, 251, 253, 257, 290, 292, 293, 453 |
Typ | 415, 447, 448, 470, 471, 636, 639 |
Typ | 450.3, 450.4 (außer 450.418), 451.3/4 |
Typ | 452.3/4, 454.0 |
Typ | 461 |
mit Code ZU7 (Länderausführung Kanada) | |
mit Code ZU8 (Länderausführung USA) | |
Typ | 463 |
ab Modell-J. 2019 | |
Typ | 900, 906, 907, 909, 910 |
Arbeiten an Glasscheiben
Die Verwendung von frei gegebenen Materialien und Werkzeugen ist zwingend erforderlich, da die Materialeigenschaften der empfohlenen Produkte Auswirkungen auf das Arbeitsergebnis und die Arbeitszeiten haben.
Bei Reparaturen an der eingeklebten Fahrzeugverglasung feste Handschuhe und eine Schutzbrille tragen, es besteht die Gefahr von Schnitt- und Splitterverletzungen.
Verklebungen sind Bestandteile der selbsttragenden Karosserie. Arbeiten an eingeklebten Scheiben daher mit besonderer Sorgfalt durchführen.
Nach Brandschäden die Verklebungen prüfen und gegebenenfalls erneuern, da der Kleber durch starke Hitze beschädigt ist.
Instandsetzung von Glasscheiben
Unter folgenden Bedingungen ist eine Reparatur der Frontscheiben zugelassen:
Nur Schäden an der Scheibenaußenfläche reparieren.
Innenscheibe und Kunststofffolie dürfen keinerlei Beschädigungen aufweisen.
In die Schadstelle darf keine Feuchtigkeit eingedrungen sein (Schadstelle sofort nach der Beschädigung mit transparentem Gewebeklebeband verschließen und baldmöglichst reparieren).
Der Krater der Einschlagstelle darf einen Durchmesser von 5 mm nicht überschreiten.
Von der Einschlagstelle radial ausgehende Sprünge dürfen nicht länger als 50 mm sein. Sie dürfen nicht in der Kleberaupe enden und keinesfalls bis zur Scheibenaußenkante reichen.
Reparaturmethode nur anwenden, wenn die beschädigte Stelle außerhalb des Fahrersichtfelds ist.
Das Reparaturharz muss gegen ultraviolette Strahlung beständig sein.
Reparaturstelle muss sauber, fettfrei und trocken sein.
Austausch von Glasscheiben
Gewebeklebeband zum Schutz der Lackierung im Reparaturbereich verwenden. Sind beim Austausch von Glasscheiben Schäden am Lack aufgetreten, die Schadstellen reinigen und mit Korrosionsschutzmitteln behandeln. Anschließend die Reparaturstelle mit Lack versehen (siehe Lackreparaturrichtlinien). Nach dem Reinigen und Primern, die Klebeflächen keinesfalls berühren.
Vor dem Auftragen des Klebers auf das lackierte Blech die Klebestelle reinigen und mit einem Primer (Haftvermittler) behandeln. Eventuell verbliebene Kleberreste nicht komplett entfernen, sondern bis auf eine Höhe von ca. 1 bis 2 mm stehen lassen. Kleberreste erst kurz vor dem Einbau auf die erforderliche Resthöhe abschneiden.
Die Aushärtezeit des Klebers unbedingt einhalten, dadurch ist die volle Belastbarkeit der Kleberaupe erreicht. Vor dem Schließen der Türen die Fenster öffnen, damit sich die Scheibe durch den Luftdruck nicht von der Kleberaupe abhebt.
Das Fahrzeug nach dem Erneuern von eingeklebten Fenstern, Scheiben, Panoramadächern und Panorama-Schiebedächern erst unter Beachtung der Aushärtezeit des Klebers (Standzeit) bewegen (Herstellerangaben des Klebers beachten).