Die Karosseriestruktur der neuen GLE Klasse Typ 167 in Hybridbauweise besteht neben zum großen Teil aus warm umgeformten und ultrahochfesten Stählen. Um das Gewicht zu reduzieren, wurde der Aluminiumanteil deutlich erhöht und die Bauteilanzahl auf ein notwendiges Minimum reduziert. Gleichzeitig wird sie aber auch den gestiegenen Anforderungen an Komfort und Sicherheit gerecht.
Neben einer deutlichen Steigerung der Festigkeit der Fahrgastzellenstruktur konnte trotz der Integration eines großen Dachöffnungssystems die Verwindungssteifigkeit des Rohbaus erheblich erhöht werden.
Zu den wesentlichen Merkmalen der Karosserie gehören:
Motorhaube in Aluminium und Schalenbauweise
Vorderer Kotflügel in Aluminium
Nutzung des Vorbau-Trägerwerks als Resonanzraum für den Frontbass. Zusätzliche Abdichtung durch Akustikschäume
Die Verlängerung des Heckwagens nach B-Säule
Zusätzliche Tunnelstrebe für mehr Steifigkeit und Festigkeit des Fahrgastraums
Einsatz hochmoderner Karosserieklebstoffe
Der Verzicht auf MAG-Schweißnähte zur Verbesserung der Fertigungsqualität
Reparaturfreundlichkeit durch ein abbaubares Front- und Heckend
Heckstruktur
Die Heckstruktur der GLE Klasse Typ 167 ist in drei Varianten ausgeführt:
Ecktyp
Variante mit 3. Sitzreihe
Variante mit Plug-in-Hybrid
Die Ecktyp-Variante der GLE Klasse Typ 167 nimmt sowohl einen High-Lock als auch einen Low-Lock Sitz auf. Die Variante für die 3. Sitzreihe wurde vor allem in Bezug auf den Fußraum für die Fahrzeuginsassen der 3. Sitzreihe optimiert. Die PIug-in-Hybrid-Variante bietet mehr Platz für die Hochvoltbatterie und wurde auf die höheren Belastungen im Crash durch das Gewicht der Batterie optimiert. Im Gegensatz zum Vorgänger ermöglicht der Heckwagen einen ebenen Laderaumboden identisch zum Ecktyp und ermöglicht somit ein komfortables Ein- und Ausladen und ein größeres Ladevolumen.