Funktionsvoraussetzung allgemein
Klemme 15R EIN
Das Steuergerät elektronisches Zündschloss (N73) sendet den Status Klemme 15 über Fahrwerk-CAN 1 (CAN E1) an das Steuergerät Supplemental Restraint System (N2/10).
Supplemental Restraint System auslösen allgemein
Das Supplemental Restraint System überwacht ständig den Belegungszustand des Beifahrersitzes sowie den Status der Sicherheitsgurte (angelegt oder nicht angelegt) und passt anhand dieser Informationen sein Auslöseverhalten an.
Die Funktion Supplemental Restraint System auslösen umfasst folgende Teilfunktionen:
Funktionsablauf Systemüberwachung
Funktionsablauf Auswertung des Belegungszustandes des Beifahrersitzes
Funktionsablauf Erkennung des Status der Sicherheitsgurte
Funktionsablauf Aufprallerkennung
Funktionsablauf bei Frontalaufprall
Funktionsablauf bei Seitenaufprall
Funktionsablauf bei Heckaufprall
Funktionsablauf bei Überrollvorgang
Funktionsablauf Zusatzfunktionen im Falle eines Crash-Ereignisses
Funktionsablauf Systemüberwachung
Beim Einschalten der Klemme 15R werden folgende Kontrollleuchten angesteuert:
Kontrollleuchte Supplemental Restraint System (A1e15) im Kombiinstrument (A1)
Kontrollleuchte Beifahrer-Airbag OFF (N72/1e1) und Kontrollleuchte Beifahrer-Airbag ON (N72/1e2) im Steuergerät Oberes Bedienfeld (N72/1)
Die Kontrollleuchten werden nach erfolgreichem Selbsttest (t = 4 s) ausgeschaltet. Nach Motorstart wird über die Kontrollleuchte Beifahrer-Airbag OFF oder über die Kontrollleuchte Beifahrer-Airbag ON der entsprechende Belegungszustand des Beifahrersitzes angezeigt.
Das Steuergerät Supplemental Restraint System sendet die Anforderung zum Einschalten der Kontrollleuchte Supplemental Restraint System über Fahrwerk-CAN 1, Steuergerät AMG Gateway (N93/9) und Benutzerschnittstelle-CAN (CAN HMI) an das Kombiinstrument. Die Anforderung zum Einschalten der entsprechenden Kontrollleuchte Beifahrer-Airbag sendet das Steuergerät Supplemental Restraint System über Fahrwerk-CAN 1, Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul vorn (N10/1) und Instrumententafel-LIN (LIN 1) an das Steuergerät Oberes Bedienfeld, das diese daraufhin ansteuert.
Das Steuergerät Supplemental Restraint System überwacht im Fahrbetrieb weiterhin ständig das Supplemental Restraint System und meldet Fehler über das Multifunktionsdisplay (A1p13) und die Kontrollleuchte Supplemental Restraint System im Kombiinstrument an den Fahrer. Die Anforderung zur Anzeige einer entsprechenden Meldung sendet das Steuergerät Supplemental Restraint System über Fahrwerk-CAN 1, Steuergerät AMG Gateway und Benutzerschnittstelle-CAN an das Kombiinstrument. Die Fehler werden im nichtflüchtigen Speicher des Steuergeräts Supplemental Restraint System abgelegt.
Funktionsablauf Auswertung des Belegungszustandes des Beifahrersitzes
Das Auslöseverhalten der Rückhaltemittel auf der Beifahrerseite wird anhand des Belegungszustandes des Beifahrersitzes angepasst.
Funktionsablauf Erkennung des Status der Sicherheitsgurte
Das Auslöseverhalten der Rückhaltemittel wird anhand des Status der Sicherheitsgurte (angelegt oder nicht angelegt) angepasst. Durch die ins Gurtschloss gesteckte Gurtschlosszunge werden folgende Schalter betätigt:
Schalter Rückhaltesystem Gurtschloss Fahrer (S68/3)
Schalter Rückhaltesystem Gurtschloss Beifahrer (S68/4)
Das Steuergerät Supplemental Restraint System liest den Status der Schalter Rückhaltesystem Gurtschloss direkt ein.
Funktionsablauf Aufprallerkennung
Das Steuergerät Supplemental Restraint System unterscheidet zwischen einem:
Frontalaufprall
Seitenaufprall
Heckaufprall
Überrollvorgang
Dazu werden die Signale folgender Sensoren ausgewertet:
Integrierte Sensoren
Sensor Sidebag links (A53)
Sensor Sidebag rechts (A54)
Frontalbeschleunigungssensor links (B48/1)
Frontalbeschleunigungssensor rechts (B48/2)
Drucksensor Tür links (B48/7)
Drucksensor Tür rechts (B48/8)
Das Steuergerät Supplemental Restraint System liest die Sensorsignale direkt ein.
Zusätzlich wird die Querbeschleunigung des Fahrzeugs ausgewertet. Das Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm (N30/4) sendet entsprechende Informationen über Fahrwerk-CAN 1 an das Steuergerät Supplemental Restraint System.
Funktionsablauf bei Frontalaufprall
Das Steuergerät Supplemental Restraint System erkennt einen Frontalaufprall durch das Auswerten der Signale folgender Sensoren:
Integrierte Sensoren
Frontalbeschleunigungssensor links
Frontalbeschleunigungssensor rechts
Das Auslösen der Rückhaltemittel erfolgt abhängig von der Schwere des Aufpralls, der Belegung des Beifahrersitzes und dem Status der Sicherheitsgurte.
Folgende Zündpillen können gezündet werden (maximal):
Zündpille Gurtstraffer Fahrer (R12/1) (mit Code 494 (USA-Ausführung))
Zündpille Gurtstraffer Beifahrer (R12/2) (mit Code 494 (USA-Ausführung))
Zündpille 1 Beifahrer-Airbag (R12/4)
Zündpille 2 Beifahrer-Airbag (R12/5)
Zündpille 1 Fahrer-Airbag (R12/13)
Zündpille 2 Fahrer-Airbag (R12/14)
Zündpille Kneebag Beifahrer (R12/24)
Zündpille Kneebag Fahrer (R12/25)
Zündpille Inertisierungsanlage (R12/69) (mit Code 2U8 (Kältemittel alternativ))
Zündpille Gurtschlossstraffer Fahrer (R46)
Zündpille Gurtschlossstraffer Beifahrer (R46/1)
Das Steuergerät Supplemental Restraint System steuert die Zündpillen direkt an.
Folgende Zustände werden berücksichtigt:
Belegungszustand des Beifahrersitzes:
Das Steuergerät Supplemental Restraint System entscheidet anhand der aktuellen Belegung über die Unterdrückung oder die 1 oder 2 stufige Auslösung des Beifahrer-Airbags.
Status Gurtschloss Fahrer:
Bei nicht gesteckter Gurtschlosszunge wird anstelle des Gurtstraffers (mit Code 494 (USA-Ausführung)) und des Gurtschlossstraffers der Fahrer-Airbag mit vorverlegtem Zündzeitpunkt ausgelöst.
Status Gurtschloss Beifahrer:
Bei nicht gesteckter Gurtschlosszunge wird anstelle des Gurtstraffers (mit Code 494 (USA-Ausführung)) und des Gurtschlossstraffers der Beifahrer-Airbag mit vorverlegtem Zündzeitpunkt ausgelöst. Dies gilt jedoch nur, wenn ein belegter Beifahrersitz erkannt worden ist. Bei Nichtbelegung und nicht gesteckter Gurtschlosszunge werden keine Rückhaltemittel ausgelöst.
Funktionsablauf bei Seitenaufprall
Das Steuergerät Supplemental Restraint System erkennt einen Seitenaufprall durch das Auswerten der Signale folgender Sensoren:
Integrierte Sensoren
Sensor Sidebag links
Sensor Sidebag rechts
Drucksensor Tür links
Drucksensor Tür rechts
Das Auslösen der Rückhaltemittel erfolgt abhängig von der Schwere des Aufpralls, der Belegung des Beifahrersitzes und dem Status der Sicherheitsgurte.
Folgende Zündpillen können gezündet werden (maximal):
Zündpille Gurtstraffer Fahrer (mit Code 494 (USA-Ausführung))
Zündpille Gurtstraffer Beifahrer (mit Code 494 (USA-Ausführung))
Zündpille Sidebag Fahrer (R12/9)
Zündpille Sidebag Beifahrer (R12/10)
Zündpille Headbag links (R12/39)
Zündpille Headbag rechts (R12/40)
Zündpille Gurtschlossstraffer Fahrer
Zündpille Gurtschlossstraffer Beifahrer
Das Steuergerät Supplemental Restraint System steuert die Zündpillen direkt an.
Folgende Zustände werden berücksichtigt:
Belegungszustand des Beifahrersitzes:
Das Steuergerät Supplemental Restraint System entscheidet anhand der aktuellen Belegung des Beifahrersitzes über die Auslösung des Sidebags und des Headbags auf der Beifahrerseite.
Status Gurtschloss Fahrer:
Bei nicht gesteckter Gurtschlosszunge werden der Gurtstraffer (mit Code 494 (USA-Ausführung)) und der Gurtschlossstraffer auf der Fahrerseite nicht ausgelöst.
Status Gurtschloss Beifahrer:
Bei nicht gesteckter Gurtschlosszunge werden der Gurtstraffer (mit Code 494 (USA-Ausführung)) und der Gurtschlossstraffer auf der Beifahrerseite nicht ausgelöst.
Funktionsablauf bei Heckaufprall
Das Steuergerät Supplemental Restraint System erkennt einen Heckaufprall durch das Auswerten der Signale folgender Sensoren:
Integrierte Sensoren
Sensor Sidebag links
Sensor Sidebag rechts
Frontalbeschleunigungssensor links
Frontalbeschleunigungssensor rechts
Das Auslösen der Rückhaltemittel erfolgt abhängig von der Schwere des Aufpralls und dem Status der Sicherheitsgurte.
Folgende Zündpillen können gezündet werden (maximal):
Zündpille Gurtstraffer Fahrer (mit Code 494 (USA-Ausführung))
Zündpille Gurtstraffer Beifahrer (mit Code 494 (USA-Ausführung))
Zündpille Gurtschlossstraffer Fahrer
Zündpille Gurtschlossstraffer Beifahrer
Zusätzlich können die NECK-PRO Kopfstützen durch Ansteuern folgender Bauteile ausgelöst werden:
Magnetspule NECK-PRO Kopfstütze Fahrersitz (Y24/12) (außer Code 555 (AMG Performance Sitze))
Magnetspule NECK-PRO Kopfstütze Beifahrersitz (Y24/13) (außer Code 555 (AMG Performance Sitze))
Das Steuergerät Supplemental Restraint System steuert die Zündpillen und die Magnetspulen NECK-PRO Kopfstütze direkt an.
Folgende Zustände werden berücksichtigt:
Status Gurtschloss Fahrer:
Bei nicht gesteckter Gurtschlosszunge werden der Gurtstraffer (mit Code 494 (USA-Ausführung)) und der Gurtschlossstraffer auf der Fahrerseite nicht ausgelöst.
Status Gurtschloss Beifahrer:
Bei nicht gesteckter Gurtschlosszunge werden der Gurtstraffer (mit Code 494 (USA-Ausführung)) und der Gurtschlossstraffer auf der Beifahrerseite nicht ausgelöst.
Funktionsablauf bei Überrollvorgang
Das Steuergerät Supplemental Restraint System erkennt einen Überrollvorgang durch das Auswerten der Signale der integrierten Sensoren. Es kann nur ein Überrollvorgang um die Fahrzeuglängsachse erkannt werden.
Folgende Zündpillen können gezündet werden (maximal):
Zündpille Gurtstraffer Fahrer (mit Code 494 (USA-Ausführung))
Zündpille Gurtstraffer Beifahrer (mit Code 494 (USA-Ausführung))
Zündpille Headbag links
Zündpille Headbag rechts
Zündpille Gurtschlossstraffer Fahrer
Zündpille Gurtschlossstraffer Beifahrer
Die Zündpillen werden vom Steuergerät Supplemental Restraint System direkt angesteuert.
Folgende Zustände werden berücksichtigt:
Status Gurtschloss Fahrer:
Bei nicht gesteckter Gurtschlosszunge werden der Gurtstraffer (mit Code 494 (USA-Ausführung)) und der Gurtschlossstraffer auf der Fahrerseite nicht ausgelöst.
Status Gurtschloss Beifahrer:
Bei nicht gesteckter Gurtschlosszunge werden der Gurtstraffer (mit Code 494 (USA-Ausführung)) und der Gurtschlossstraffer auf der Beifahrerseite nicht ausgelöst.
Funktionsablauf Zusatzfunktionen im Falle eines Crash-Ereignisses
Die Zusatzfunktionen im Falle eines Crash-Ereignisses umfassen folgende Unterfunktionen:
Funktionsablauf Aktivieren der Funktion Warnblinken
Funktionsablauf Einschalten der Innenbeleuchtung
Funktionsablauf Entriegeln der Zentralverriegelung
Funktionsablauf Absenken der Seitenfenster
Funktionsablauf Abstellen des Motors
Funktionsablauf Auslösen der Pyrosicherung
Funktionsablauf automatischer Notruf (mit Code 348 (Notruf-/Assistentsystem) oder mit Code 360 (HERMES UMTS) oder Code 362 (HERMES LTE))
Funktionsablauf Aktivieren der crashaktiven Lenksäuleneinstellung (mit Code P64 (Memory-Paket))
Funktionsablauf Aktivieren der Funktion Warnblinken
Um nach einem Unfall andere Verkehrsteilnehmer zu warnen, wird automatisch die Funktion Warnblinken aktiviert. Das Steuergerät Supplemental Restraint System sendet das Crash-Signal über Fahrwerk-CAN 1 an das Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul vorn. Das Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul vorn aktiviert daraufhin die Funktion Warnblinken.
Funktionsablauf Einschalten der Innenbeleuchtung
Um den Fahrzeuginsassen oder helfenden Personen nach einem Unfall die Orientierung im Fahrzeug zu erleichtern, wird automatisch die Innenbeleuchtung eingeschaltet. Das Steuergerät Supplemental Restraint System sendet das Crash-Signal über Fahrwerk-CAN 1 an das Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul vorn. Das Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul vorn aktiviert daraufhin die Innenbeleuchtung.
Funktionsablauf Entriegeln der Zentralverriegelung
Um es helfenden Personen zu ermöglichen, nach einem Unfall zu den evtl. verletzten Fahrzeuginsassen zu gelangen, wird automatisch die Zentralverriegelung entriegelt. Das Steuergerät Supplemental Restraint System sendet das Crash-Signal über Fahrwerk-CAN 1 an das Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul vorn, das diese Anforderung umsetzt.
Die Zentralverriegelung wird nach einer Wartezeit von t = 8 bis 11 s entriegelt. Bei einem Heckaufprall wird die Zentralverriegelung sofort entriegelt.
Funktionsablauf Absenken der Seitenfenster
Bei der Auslösung der pyrotechnischen Rückhaltemittel entstehen Rauchpartikel im Fahrzeuginnenraum. Um ein schnelles Abziehen dieser Rauchpartikel zu erreichen, werden automatisch die Seitenfenster um einen Spalt geöffnet. Das Steuergerät Supplemental Restraint System sendet das Crash-Signal über Fahrwerk-CAN 1, Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul vorn und Innenraum-CAN (CAN B) an das Steuergerät Tür links (N69/1) und an das Steuergerät Tür rechts (N69/2). Die Steuergeräte Tür setzen diese Anforderung um.
Funktionsablauf Abstellen des Motors
Nach einem Unfall wird der Motor zur Verringerung der Brandgefahr automatisch abgestellt. Das Steuergerät Supplemental Restraint System sendet das Crash-Signal über Fahrwerk-CAN 1, Steuergerät Antriebsstrang (N127) und Motor-CAN (CAN C) an das Steuergerät ME (N3/10). Dieses veranlasst daraufhin das Abstellen des Motors.
Das Crash-Signal wird zusätzlich über eine direkte Leitung vom Steuergerät Supplemental Restraint System an das Steuergerät ME übermittelt.
Funktionsablauf Auslösen der Pyrosicherung
Um nach einem Unfall eine mögliche Brandgefahr zu vermeiden, wird die Pyrosicherung 150 (F32f150) in der Vorsicherungsdose vorn (F32) ausgelöst.
Die Hauptleitung innerhalb des Gehäuses der Pyrosicherung 150 ist als Leitungsschiene mit Sollbruchstelle (3) ausgeführt. Nach Eintreten eines Crash-Ereignisses wird die Pyrosicherung 150 direkt vom Steuergerät Supplemental Restraint System angesteuert. Durch das Auslösen der Pyrosicherung 150 baut sich in der Kammer (1) ein Druck auf. Der Kolben (2) fährt daraufhin gegen die Sollbruchstelle und trennt somit die Leitungsschiene.
Zeitablauf:
Nach t = 300 μs startet die Kolbenbewegung.
Nach t = 450 μs ist die Trennung der Leitungsschiene beendet.
Durch das Auslösen der Pyrosicherung 150 wird der Starter (M1) schnell und zuverlässig vom Bordnetz getrennt.
P91.60-3611-71
Funktionsablauf automatischer Notruf (mit Code 348 (Notruf-/Assistentsystem) oder mit Code 360 (HERMES UMTS) oder Code 362 (HERMES LTE))
Nach einem Unfall wird automatisch ein Notruf abgesetzt. Das Crash-Signal wird über eine direkte Leitung vom Steuergerät Supplemental Restraint System an das Steuergerät Notrufsystem (N123/4) (mit Code 348 (Notruf-/Assistentsystem)) oder das Steuergerät HERMES (N112/9) (mit Code 360 (HERMES UMTS) oder Code 362 (HERMES LTE)) übermittelt, welches den automatischen Notruf absetzt.
Das Steuergerät Supplemental Restraint System sendet ein redundantes Crash-Signal über Fahrwerk-CAN 1, Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul vorn und Diagnose-CAN (CAN D) an das Steuergerät Notrufsystem (mit Code 348 (Notruf-/Assistentsystem)) oder das Steuergerät HERMES (mit Code 360 (HERMES UMTS) oder Code 362 (HERMES LTE)).
Funktionsablauf Aktivieren der crashaktiven Lenksäuleneinstellung (mit Code P64 (Memory-Paket))
Um dem Fahrer das Aussteigen bzw. den Ersthelfern das Bergen des Fahrers aus dem Fahrzeug nach einem Unfall zu erleichtern, wird die Lenksäule bei folgenden Aktionen automatisch nach oben verstellt:
Öffnen der Fahrertür
Wechsel des Status Klemme 15C EIN nach Klemme 15C AUS
Das Steuergerät Supplemental Restraint System sendet das Crash-Signal über Fahrwerk-CAN 1, Steuergerät SAM mit Sicherungs- und Relaismodul vorn und Innenraum-CAN an das Steuergerät Fahrersitz (N32/1), das die Funktion crashaktive Lenksäuleneinstellung steuert.
Funktionsschema Elektrik Supplemental Restraint System auslösen | |||
Sitzbelegungserkennung Beifahrerseite Funktion | Typ 190 | ||
Typ 190 | |||
Übersicht Systembauteile Supplemental Restraint System |
Referenzierte Dokumente
- gf9160p1100rr Sitzbelegungserkennung Beifahrerseite Funktion
- gf9160p1100rra Sitzbelegungserkennung Beifahrerseite Funktion
- gf9160p9996rr Übersicht Systembauteile Supplemental Restraint System