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Allgemeines
Funktionsvoraussetzungen
Funktion
Allgemeines
Aufgrund gesetzlich festgelegter Emissionsgrenzwerte ist es notwendig, Betankungsgase aufzufangen, da durch Betankungsgase umweltschädliche Emissionen entstehen. Der flüssige Kraftstoff und die Betankungsgase müssen dabei getrennt werden, sodass bei unsachgemäßem Betanken oder bei defekter Zapfpistole kein Kraftstoff in die Umwelt gelangen kann.
Funktionsvoraussetzungen
Motormanagement EIN (Klemme 87M)
Funktion
P47.30-2332-79
Schematische Darstellung Be- und Entlüftung Kraftstoffbehälter |
1 | Betankungs-, Druckbegrenzungs- und Entlüftungsventil | 5 | Umschaltventil Regenerierung | 8 | Be- und Entlüftungsventile | ||
2 | Be- und Entlüftungsventil | 6 | Dämpferbehälter | A | Be- und Entlüftungsleitung | ||
3 | Einfüllstutzen | 7 | Aktivkohlebehälter | B | Regenerierleitung | ||
4 | Kraftstoffbehälter |
Der Einfüllstutzen zum Kraftstoffbehälter ist durch seine Form als Saugstrahlpumpe ausgeführt. Der aus der Zapfpistole strömende Kraftstoff beschleunigt beim Betanken die im Einfüllstutzen vorhandene Luft. Dadurch entsteht eine Sogwirkung, sodass die um die Zapfpistole entstandenen Betankungsgase mit in den Kraftstoffbehälter gesaugt werden. Die Freisetzung von Kraftstoffdämpfen wird dadurch minimiert.
Die Betankungsgase strömen über die Be- und Entlüftungsventile und Leitungen zum Aktivkohlebehälter, wo sie gespeichert und später der Verbrennung zugeführt werden.
Zusätzlich verhindert das Betankungs-, Druckbegrenzungs- und Entlüftungsventil durch Verschließen der Be- und Entlüftungsleitung das Übertanken.
Bei starkem Bremsen, Beschleunigen oder Kurvenfahrt können die Be- und Entlüftungsventile des Kraftstoffbehälters kurzzeitig verschlossen werden. Somit wird verhindert, dass Kraftstoff über die Be- und Entlüftungsventile in die Regenerierleitung gelangt.
Referenzierte Dokumente
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