Übersicht
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Allgemeines
Funktionsvoraussetzungen
Funktion
Allgemeines
Das Vorderachsgetriebe verteilt das vom Verteilergetriebe bereitgestellte Drehmoment auf die Antriebsräder vorne links und rechts.
Funktionsvoraussetzungen
Antriebsstrang betriebsbereit
Motor in Betrieb
ESP® aktiviert
Funktion
Beispielhafte Darstellung Vorderachsgetriebe |
1 | Träger Vorderachsgetriebe |
2 | Zwischenwelle (für linke Vorderachswelle) |
3 | Tellerrad |
4 | Ausgleichsgetriebe |
5 | Rechte Vorderachswelle |
6 | Antriebskegelrad |
7 | Gelenkwellenflansch |
P33.30-2195-76
Das Vorderachsgetriebe verteilt das Drehmoment vom Automatikgetriebe auf die Antriebsräder der Vorderachse. Gleichzeitig ist das Vorderachsgetriebe notwendig, um Drehzahlunterschiede, z. B. bei Kurvenfahrt zwischen Kurveninnen- und Kurvenaußenrad, auszugleichen.
Bei Geradeausfahrt wird über das Antriebskegelrad und das Tellerrad der Differenzialkorb angetrieben. Der Differenzialkorb nimmt den Mittelbolzen mit den auf ihm gelagerten Ausgleichskegelrädern mit.
Im Differenzialkorb sind die Achswellenräder angeordnet. Die Achswellenräder sind drehfest mit den Vorderachswellen verbunden. Zwischen den Achswellenrädern sind die Ausgleichskegelräder auf dem Mittenbolzen drehbar gelagert. Der Mittenbolzen bildet die Verbindung zwischen dem Ausgleichsgetriebegehäuse und den Ausgleichskegelrädern.
Der Differenzialkorb ist im Vorderachsgehäuse mit Schräglagern in X-Anordnung gelagert.
In den Ausgleichskegelrädern für schweren Betrieb ist zwischen den Achswellenkegelrädern statt des Mittelbolzens ein Ausgleichskreuz mit vier Ausgleichskegelrädern angeordnet.
Das Vorderachsgetriebe ist als einstufiges Ausgleichsgetriebe mit Leichtlauf-Technologie (Fuel-Economy) ausgeführt. Das Gehäuse des Vorderachsgetriebes ist über einen Träger (1) mit der Ölwanne verschraubt. Um den winkligen Verlauf der Gelenkwelle zum Vorderachsgetriebe auszugleichen, steht das Antriebskegelrad (6) unter einem 83°☐Winkel zum Tellerrad (3). Das Tellerrad (3) ist motorseitig angebracht und mit dem Differenzialkorb des Ausgleichsgetriebes (4) verschraubt. Durch diese Anordnung der Bauteile vom Vorderachsgetriebe wird die Drehrichtungsänderung, die durch den einstufigen Abtrieb im Verteilergetriebe entsteht, wieder umgekehrt.