GF27.20-L-3002VA | Steuerung Wandlerüberbrückungskupplung Funktion | 17.11.00 |
GETRIEBE 722.7 im TYP 414.700
Steuerung Wandlerüberbrückungskupplung
Der Einsatz der Wandlerüberbrückungskupplung hat das Ziel durch Reduzierung des Wandlerschlupfes den Kraftstoffverbrauch und die Abgasemission des Fahrzeugs zu senken. Dies steht im Widerspruch zu den Komfortansprüchen, die an den Triebstrang hinsichtlich seines Schwingungsverhaltens gestellt werden. Aufgabe der Getriebesteuerung ist es daher, die Kupplung möglichst in allen verbrauchsrelevanten Fahrsituationen zu schließen und die Abkopplung der Motorschwingungen vom Triebstrang zu gewährleisten.
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Einflussgrößen auf die Betriebszustände der Wandlerüberbrückungskupplung (KÜB)
Fahrpedalbewegung
Steigung, Gefälle
Getriebeschaltfunktionen
Getriebeöltemperatur
Haltbarkeitsanforderungen
Lastzustand
Motorsteuerungseinflüsse
Raddrehzahlen vorne links und rechts
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Steuerdruck
Es ist möglich, die Wandlerüberbrückungskupplung offen oder mit vorgegebenen Schlupfdrehzahlen zu betreiben. Um dies zu ermöglichen, muss der Regelschieber-Wandlerüberbrückungskupplung mit variablem Steuerdruck
(p-S/KÜB) beaufschlagt werden.
Der Steuerdruck Wandlerüberbrückungskupplung (p-S/KÜB) wird über das Pulsweitenmodulierte Magnetventil Wandlerüberbrückungskupplung (Y3/7y4), das vom Steuergerät Front-Getriebe-Steuerung (FGS) (Y3/7n2) angesteuert wird, an den jeweiligen Betriebszustand angepasst.
Referenzierte Dokumente
- gf2719l5112va PWM-Magnetventil Wandlerüberbrückungskupplung Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion
- gf2720l5101va Wandlerüberbrückungskupplung Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion
- gf2760l5123va Regelschieber-Wandlerüberbrückungskupplung Anordnung/Aufgabe/Funktion