GF18.40-D-2000H | Ölsensor Bauteilbeschreibung | 22.4.09 |
MOTOR 642.896 /898 /992 /993 im TYP 906
MOTOR 646.984 /985 /986 /989 im TYP 906
MOTOR 651.955 /956 /957 im TYP 906
D18.40-1109-06
Anordnung
Dargestellt mit Motor 642
B40 Motorölsensor
D18.40-1102-08
Dargestellt mit Motor 646
B40/5 Motorölsensor
D01.45-1127-05
Dargestellt mit Motor 651
B40/6 Motorölstandsensor
Der Motorölsensor oder der Motorölstandsensor mit integriertem Motoröltemperatursensor (B40/9), mit Motor 651, ist an der Ölwanne angeordnet.
Aufgabe
Den Fahrer durch eine Anzeige im Kombiinstrument (A1) vor zu niedrigem oder zu hohem Ölstand warnen.
Die Öltemperatur erfassen.
Die Ölqualität für eine bedarfsgerechte Ölwechselintervallanzeige erfassen.
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Funktion
Mit einem in der Ölwanne eingebauten Motorölsensor oder Motorölstandsensor mit integriertem Motoröltemperatursensor werden Ölstand, Öltemperatur und Ölqualität erfasst. Der nach dem kapazitiven Messprinzip arbeitende Sensor besitzt eine integrierte Elektronik, welche die 3 Signale auswertet. Die Informationen werden ständig über ein Pulsweiten Modulation (PWM)-Signal einem der folgenden Motorsteuergeräte mitgeteilt:
- Steuergerät CDI (N3/20), mit Motor 642
- Steuergerät CDI (N3/21), mit Motor 646
- Steuergerät CDI (N3/28), mit Motor 651
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Das Steuergerät CDI sendet die entsprechenden Informationen als Botschaften "T_OEL (Öltemperatur)", "OEL_FS (Ölstand)" und "OEL_QUAL (Ölqualität)" über den Control Area Network-Bus Klasse C (Motorraum) (CAN-C) an das Kombiinstrument.
Jeder Informationsblock besteht aus 3 aufeinander folgenden Rechtecksignalen. Darauf folgt eine kurze Pause.
Jedem Rechtecksignal ist eine Messgröße zugeordnet. Über das Tastverhältnis von ca. 20 bis 80 % erfolgt die jeweilige Größenfestlegung.
Die Ölqualität wird für die bedarfsgerechte Ölwechselintervallanzeige erfasst. Erkannt wird die Ölqualität über die Kapazität des Motoröls (Dielektrikum), diese ist bei schlechter Ölqualität bis um Faktor 6 erhöht.
Der Messbereich für den Ölstand beträgt 80 mm, Messgenauigkeit ca. 3 mm. Ölstand und Ölqualität (Kapazität des Motoröls) sind voneinander abhängig. Die Informationen werden im Steuergerät CDI erst errechnet, bevor sie über den CAN-C übertragen werden. Fehler am Motorölsensor oder Motorölstandsensor mit integriertem Motoröltemperatursensor werden vom Steuergerät CDI erkannt und in den Fehlerspeicher eingetragen. Die Spannungsversorgung (ca. 5 V) des Motorölsensors oder des Motorölstandsensors mit integriertem Motoröltemperatursensor erfolgt durch das Steuergerät CDI.