P07.04-A021-79
Beispielhafte Darstellung |
1.1 | Klopfsensor 1 | 1.2 | Klopfsensor 2 |
Übersicht
Dieses Dokument enthält Informationen zu:
Allgemeines
Funktion
Allgemeines
Die Klopfsensoren erfassen jeweils die Schwingungen am Kurbelgehäuse, die während der Verbrennung in den einzelnen Zylindern auftreten.
Die Klopfsensoren senden die erfassten Schwingungen als Spannungsimpulse an das Steuergerät Verbrennungsmotor.
Klopfsensorsignal |
U | Elektrische Spannung |
a | Signalverlauf bei kontrollierter Verbrennung |
b | Signalverlauf bei unkontrollierter Verbrennung (Klopfen) |
c | Oszilloskop |
t | Zeit |
P07.04-2247-12
Funktion
Die Klopfsensoren bestehen im Wesentlichen aus einer beweglichen Seismikmasse und aus einer Schicht fester Piezokristalle.
Die Schwingungen am Kurbelgehäuse werden über die Trägheitsmasse auf ein innen liegendes Piezoelement übertragen und in elektrische Spannungsimpulse umgewandelt.
Treten die durch die klopfende Verbrennung entstehenden außerordentlichen Schwingungen bzw. Vibrationen am Kurbelgehäuse auf, werden diese durch die Seismikmasse in den Klopfsensoren adaptiert. Das Schlagen der Seismikmasse auf die Piezokristalle erzeugt ein, für das Steuergerät Verbrennungsmotor, erkennbares Spannungssignal. In der Folge wird der Zündzeitpunkt in Richtung spät verstellt, bis durch die Klopfsensoren keinerlei Klopfgeräusche mehr registriert werden. Der Verbrennungsmotor wird durch die Klopfregelung mit Klopfsensoren permanent in der Nähe der so genannten Klopfgrenze gehalten und die Motorleistung optimiert.