gf5430p2001ka

Kontroll-/Warnmeldungen Funktion

Typ gf · Thema 54.30 · Version 0102 · 2010-11-18

Gültig für: TYP 169.0 /3, 245.2 (ausser 169.090) ab Modell-J. 2009 /AEJ 08 MOPF

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 54 Elektrische Anlage, Ausrüstung und Instrumente › 54.30 Kombi-Instrument, Anzeige-Instrumente, Warneinrichtungen — Baureihe 169 (Baumuster 006, 007, 008, 031, 032, 033, 034, 3**) · Baureihe 245 (Baumuster 2**)

GF54.30-P-2001KA

Kontroll-/Warnmeldungen Funktion

18.11.10

TYP 169.0 /3, 245.2 (ausser 169.090) ab Modell-J. 2009
/AEJ 08 MOPF

Funktionsvoraussetzung allgemein

Kombiinstrument (A1) aktiviert

Kontroll-/Warnmeldungen allgemein

Die Kontroll-/Warnmeldungen des Kombiinstruments informieren den Fahrer über die aktuellen Zustände der im Fahrzeug verbauten Systeme.

Für die Ausgabe der Kontroll-/Warnmeldungen stehen dem Kombiinstrument folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

– Optische Kontroll-/Warnmeldungen

– Akustische Kontroll-/Warnmeldungen

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Optische Kontroll-/Warnmeldungen:

Die Ausgabe der optischen Kontroll-/Warnmeldungen erfolgt über folgende Bauteile des Kombiinstruments:

– Multifunktionsanzeige (A1p13)

– Kontroll-/Warnleuchten

Akustische Kontroll-/Warnmeldungen:

Die Ausgabe der akustischen Kontroll-/Warnmeldungen erfolgt über folgende Bauteile des Kombiinstruments:

– Warnsummer (A1h1)

– Blinkerkontrolle, akustisch (A1h2)

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Die in der Multifunktionsanzeige eingeblendeten Meldungen werden entsprechend ihrer Dringlichkeit in zwei Kategorien eingeteilt:

– Kategorie 1 (Meldungen mit hoher Priorität):
Meldungen der Kategorie 1 weisen auf sicherheitsgefährdende Zustände und Situationen hin.
Diese Meldungen können nicht durch Betätigen des Helligkeitsreglers Instrumentenbeleuchtung und Rückstellknopf (A1r1) quittiert werden. Bei ihrem Auftreten wird ein kurzer Warnton über den Warnsummer ausgegeben. Eingeblendete Meldungen mit niedrigerer Priorität werden überblendet.

– Kategorie 2 (Meldungen mit niedriger Priorität):
Meldungen der Kategorie 2 können quittiert werden.
Bei ihrem Auftreten wird ein kurzer Warnton über den Warnsummer ausgegeben.

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Treten mehrere Meldungen mit gleicher Priorität auf, wird die aktuell angezeigte Meldung nach Ablauf der Mindestanzeigezeit von der neuen Meldung überblendet.

Die Funktion Kontroll-/Warnmeldungen setzt sich aus folgenden Teilfunktionen zusammen:

Funktionsablauf Kontrollmeldungen Tempomat

Funktionsablauf Kontroll-/Warnmeldungen Elektronisches Stabilitäts-Programm (Electronic-Stability-Program) (ESP)

Funktionsablauf Kontroll-/Warnmeldungen Sicherheitsrückhaltesystem (SRS)

Funktionsablauf Kontroll-/Warnmeldungen Reifendruckverlust-Warnung (RDW)

Funktionsablauf Kontrollmeldungen Audio/Kommunikation/ Navigation

Funktionsablauf Kontrollmeldungen Parkassistent
(bei Code (235) Aktiver Parkassistent)

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Funktionsablauf Kontroll-/Warnmeldungen Einbruch- und Diebstahl-Warnanlage (EDW)
(bei Code (551) Einbruch- und Diebstahl-Warnanlage (EDW))

Funktionsablauf Warnmeldungen Taxi-Notalarm
(bei Typ 245 mit Code (934) Taxi-Notalarm-Anlage)

Funktionsablauf Türwarnung

Funktionsablauf Kontroll-/Warnmeldungen Außenbeleuchtung (ABL)

Funktionsablauf Lichtwarnung

Funktionsablauf Feststellbremswarnung

Funktionsablauf Geschwindigkeitswarnung
(bei Code (623) Golf-Staaten-Ausführung)

Funktionsablauf länderabhängige Gurtwarnung

Funktionsablauf Kühlmittelstands- und Kühlmitteltemperaturwarnung

Funktionsablauf Motorölstandswarnung

Funktionsablauf Vorglühkontrolle (bei Dieselmotor)

Funktionsablauf Warnmeldung Bremsverschleißanzeige

Funktionsablauf Warnmeldung Bremsflüssigkeitsstand

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Funktionsablauf Warnmeldung Flüssigkeitsstand Scheibenwaschanlage

Funktionsablauf Blinkerrückmeldung

Funktionsablauf Warnmeldungen Motorsteuerung

Funktionsablauf Kontroll-/Warnmeldungen Erdgasantrieb (Compressed Natural Gas (CNG)-System)
(bei Typ 245 mit Code (924) Bivalenter Erdgasantrieb)

Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Kontrollmeldungen Tempomat

Fahrzeuggeschwindigkeit v > 30 km/h

Das Steuergerät ESP und BAS (N47-5) liest die Signale des Drehzahlgebers vorn links (L6/1), des Drehzahlgebers vorn rechts (L6/2), des Drehzahlgebers hinten links (L6/3) und des Drehzahlgebers hinten rechts (L6/4) direkt ein und sendet diese über den Motorraum-CAN (CAN C) an das Kombiinstrument.

Das Kombiinstrument empfängt die Signale der Drehzahlgeber und errechnet daraus die aktuelle Fahrzeuggeschwindigkeit.

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Funktionsablauf Kontrollmeldungen Tempomat

Der Tempomat regelt die Fahrzeuggeschwindigkeit auf einen einstellbaren Wert. Der Tempomat wird über den Tastschalter TPM (S40/4) aktiviert. Die Funktion Kontrollmeldungen Tempomat setzt sich aus folgenden Unterfunktionen zusammen:

Funktionsablauf Anzeige Tempomat

Funktionsablauf Anzeige variabler Limiter

Funktionsablauf Anzeige permanenter Begrenzer

Funktionsablauf Anzeige Tempomat

Bei aktiviertem Tempomat wird die Tachoskala im Elektronischen Tachometer (A1p8) in Form eines Segmentringes dargestellt.

Die einzelnen Segmente symbolisieren verschiedene Geschwindigkeitsbereiche und werden mit unterschiedlicher Helligkeit angesteuert.

Der Segmentring leuchtet zwischen der eingestellten Geschwindigkeit und der Höchstgeschwindigkeit hell auf.

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Bei zusätzlich aktiviertem permanenten Begrenzer leuchten nur die Segmente ab der eingestellten Geschwindigkeit bis zur begrenzten Höchstgeschwindigkeit hell auf.

Funktionsablauf Anzeige variabler Limiter

Der variable Limiter begrenzt die Fahrzeuggeschwindigkeit auf einen einstellbaren Wert. Wenn der variable Limiter eingeschaltet ist, leuchtet der Segmentring im Tachometer zwischen dem Skalenanfang und der gesetzten Geschwindigkeitsgrenze hell auf.

Funktionsablauf Anzeige permanenter Begrenzer

Die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs kann über das Kombiinstrument permanent auf einen bestimmten Wert begrenzt werden (z. B. für Winterreifenbetrieb).

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Wenn nur der permanente Begrenzer eingeschaltet ist, wird der Segmentring nicht eingeblendet. Bei aktivem Tempomat werden die Segmente von der eingestellten Regelgeschwindigkeit bis einschließlich der eingestellten Grenzgeschwindigkeit eingeblendet.

Der permanente Begrenzer kann nur durch das entsprechende Menü im Kombiinstrument eingeschaltet werden.

Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Kontroll-/Warnmeldungen ESP

Klemme 15 Ein

Der Klemmenstatus Klemme 15 wird vom Steuergerät EZS (N73) auf dem Innenraum-CAN (CAN B) bereitgestellt.

Funktionsablauf Kontroll-/Warnmeldungen ESP

Bei einem ESP-Regeleingriff steuert das Kombiinstrument die Warnleuchte ESP (A1e41) blinkend an.

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Erkennt das Steuergerät ESP und BAS Störungen des ESP, sendet es entsprechende Informationen über den Motorraum-CAN an das Kombiinstrument, das daraufhin die Warnleuchte ESP dauerhaft ansteuert.

Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Kontroll-/Warnmeldungen SRS

Klemme 15 Ein (vom Steuergerät EZS auf dem Innenraum-CAN bereitgestellt)

Funktionsablauf Kontroll-/Warnmeldungen SRS

Liegt ein Fehler im SRS vor, sendet das Steuergerät Rückhaltesysteme (N2/7) entsprechende Informationen über den Innenraum-CAN an das Kombiinstrument.

Das Kombiinstrument steuert daraufhin die Kontroll- und Warnleuchte Airbag (A1e15) an und gibt eine entsprechende Meldung über die Multifunktionsanzeige aus.

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Kontroll-/Warnmeldungen RDW

Fahrzeuggeschwindigkeit v > 0 km/h (vom Kombiinstrument errechnet)

Funktionsablauf Kontroll-/Warnmeldungen RDW

Ein Druckverlust an einem Reifen wird durch den veränderten Radumfang und die damit verbundene Änderung der Raddrehzahl erkannt. Erkennt das Steuergerät ESP und BAS einen Druckverlust an einem Reifen, sendet es entsprechende Informationen über den Motorraum-CAN an das Kombiinstrument.

Das Kombiinstrument empfängt diese und gibt eine entsprechende Meldung über die Multifunktionsanzeige aus.

Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Kontrollmeldungen Audio/Kommunikation/Navigation

Klemme 15 Ein (vom Steuergerät EZS auf dem Innenraum-CAN bereitgestellt)

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Funktionsablauf Kontrollmeldungen Audio/Kommunikation/ Navigation

In der Multifunktionsanzeige werden die Informationen des verbauten Audiosystems angezeigt. Ausstattungsabhängig werden zusätzlich Navigationshinweise bzw. kommunikationsrelevante Informationen (z. B. Netzbetreiber, Telefonbucheinträge) über die Multifunktionsanzeige dargestellt.

Das Kombiinstrument erhält alle relevanten Informationen über Innenraum-CAN von der verbauten Audiokomponente:

– Radio (A2) (bei Code (520) Radio Audio 5 CD oder Code (510) Audio 20 inkl. CD-Wechsler oder Code (523) Radio MB Audio 20)

– Radio und Navigationseinheit (A2/56) (bei Code (511) Audio 50 APS inkl. DVD-Wechsler oder Code (525) Radio MB Audio 50 APS)

– Bedien-, Anzeige- und Steuereinheit COMAND (A40/3) (bei Code (512) COMAND APS inkl. DVD-Wechsler oder Code (526) COMAND mit Single DVD Laufwerk (ohne Navigation) oder Code (527) COMAND APS mit Single DVD Laufwerk (mit Navigation))

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen Kontrollmeldungen Parkassistent (bei Code (235) Aktiver Parkassistent)

Motor läuft (Klemme 61 Ein) n > 300/min

Fahrzeuggeschwindigkeit v < 20 km/h
(vom Kombiinstrument errechnet)

Kein Anhängerbetrieb (bei Code (550) Anhängevorrichtung)

Kein Regeleingriff des ESP oder des Antiblockiersystems (ABS)

Der Klemmenstatus Klemme 61 wird über die Motordrehzahl definiert und vom Steuergerät CDI (N3/9) (bei Dieselmotor) oder vom Steuergerät ME (N3/10) (bei Benzinmotor) auf dem Motorraum-CAN bereitgestellt.

Funktionsablauf Kontrollmeldungen Parkassistent
(bei Code (235) Aktiver Parkassistent)

Die Funktion Parkassistent hilft dem Fahrer, eine ausreichend große Längsparklücke zu finden und anschließend in diese optimal einzuparken. Die Anzeige der Funktion Parkassistent erfolgt über die Multifunktionsanzeige. Bei aktivierter Funktion werden im Hintergrund ständig Längsparklücken vermessen.

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Eine geeignete Längsparklücke wird in der Multifunktionsanzeige mit Richtungspfeil auf die jeweilige Straßenseite angezeigt. Die Auswahl der angezeigten Parklücke erfolgt über die Tastergruppe Multifunktionslenkrad links (S110) und über die Tastergruppe Multifunktionslenkrad rechts (S111). Beim anschließenden Einparken werden die notwendigen Lenkradbewegungen vom Parkassistent durchgeführt. Der Fahrer kann nun die Hände vom Lenkrad nehmen und betätigt lediglich vorsichtig das Gas- und das Bremspedal. Entsprechende Informationen zur Anzeige von Meldungen sendet das Steuergerät PTS (N62) über den Motorraum-CAN an das Kombiinstrument.

Funktionsablauf Kontroll-/Warnmeldungen EDW
(bei Code (551) Einbruch- und Diebstahl-Warnanlage (EDW))

Das Mastersteuergerät für die EDW ist das Steuergerät SAM (N10).

Zur Ausgabe von Fehlermeldungen und sonstigen Informationen sendet das Steuergerät SAM entsprechende Anforderungen über den Innenraum-CAN an das Kombiinstrument. Das Kombiinstrument gibt die entsprechenden Meldungen über die Multifunktionsanzeige aus.

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Funktionsablauf Warnmeldungen Taxi-Notalarm
(bei Typ 245 mit Code (934) Taxi-Notalarm-Anlage)

Das Multifunktionssteuergerät Sonderfahrzeuge (MSS) (N26/9) überwacht die Funktion Taxi-Notalarm. Erkennt das Multifunktionssteuergerät Fehler oder Störungen in der Funktion, sendet es entsprechende Informationen über den Innenraum-CAN an das Kombiinstrument. Das Kombiinstrument gibt daraufhin die Meldung "SOS - Alarmsystem defekt, Werkstatt aufsuchen" über die Multifunktionsanzeige aus.

Folgende Situationen führen zur Ausgabe dieser Warnmeldung:

– Das Kombiinstrument erhält über eine bestimmte Zeit hinaus keine zyklischen Botschaften vom Multifunktionssteuergerät.

– Das Multifunktionssteuergerät erkennt eine Unterbrechung der Leitung zur Auslösetaste Notalarmanlage (S62/6) oder zur Löschtaste Notalarmanlage (S62/5).

– Es wurde eine Alarmauslösung erkannt, obwohl kein Taxi-Notalarm oder Taxi-Hilferuf aktiv ist.

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Türwarnung

Fahrzeuggeschwindigkeit v > 3 km/h (vom Kombiinstrument errechnet)

Funktionsablauf Türwarnung

Wird bei einer Geschwindigkeit von v > 3 km/h eine offene Tür, eine offene Rückwandtür oder eine offene Motorhaube (bei Code (551) Einbruch- und Diebstahl-Warnanlage (EDW)) erkannt, gibt das Kombiinstrument eine akustische Warnung und eine entsprechende Meldung über die Multifunktionsanzeige aus.

Den Status der Türen, der Rückwandtür und der Motorhaube senden folgende Steuergeräte auf den Innenraum-CAN:

– das Türsteuergerät vorn links (N69/1)

– das Türsteuergerät vorn rechts (N69/2)

– das Steuergerät SAM (bei Typ 169.0 und Typ 245 ohne Code (584) Fensterheber elektrisch 2-fach hinten)

– das Türsteuergerät hinten links (N69/3) oder das Türsteuergerät hinten rechts (N69/4)
(bei Typ 169.0 und Typ 245 mit Code (584) Fensterheber elektrisch 2-fach hinten)

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Kontroll-/Warnmeldungen ABL

Klemme 15 Ein (vom Steuergerät EZS auf dem Innenraum-CAN bereitgestellt)

Funktionsablauf Kontroll-/Warnmeldungen ABL

Die Funktion der Bauteile der ABL wird permanent überwacht.

Wenn bei einem Bauteil ein Defekt festgestellt wird, sendet das überwachende Steuergerät entsprechende Informationen über den Innenraum-CAN an das Kombiinstrument.

Das Kombiinstrument empfängt diese Information und gibt eine entsprechende Meldung über die Multifunktionsanzeige aus.

Folgende Steuergeräte überwachen die Funktion der Bauteile:

– Steuergerät SAM

– Türsteuergerät vorn links

– Türsteuergerät vorn rechts

– Steuergerät Anhänger (N28/3)
(bei Code (550) Anhängevorrichtung)

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Lichtwarnung

Klemme 15 Aus (vom Steuergerät EZS auf dem Innenraum-CAN bereitgestellt)

Funktionsablauf Lichtwarnung

Wenn bei Klemme 15 Aus und eingeschaltetem Stand- oder Abblendlicht die Fahrertür geöffnet wird, gibt das Kombiinstrument eine akustische Warnung und eine entsprechende Meldung in der Multifunktionsanzeige aus. Den Status des Stand- oder Abblendlichts sendet das Steuergerät SAM auf den Innenraum-CAN. Den Status der Fahrertür sendet das Türsteuergerät vorn links auf den Innenraum-CAN.

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Feststellbremswarnung

Fahrzeuggeschwindigkeit v > 5 km/h (vom Kombiinstrument errechnet)

Funktionsablauf Feststellbremswarnung

Wenn der Schalter Feststellbremskontrolle (S12) bei einer Geschwindigkeit von v > 5 km/h betätigt wird, steuert das Kombiinstrument die Warnleuchte Bremsflüssigkeit und Feststellbremse (A1e7) an und gibt eine akustische Warnung sowie eine entsprechende Meldung über die Multifunktionsanzeige aus.

Das Steuergerät ESP und BAS liest den Status des Schalters Feststellbremskontrolle direkt ein und sendet diesen über den Motorraum-CAN an das Kombiinstrument.

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Geschwindigkeitswarnung
(bei Code (623) Golf-Staaten-Ausführung)

Fahrzeuggeschwindigkeit v > 120 km/h (vom Kombiinstrument errechnet)

Funktionsablauf Geschwindigkeitswarnung (bei Code (623) Golf-Staaten-Ausführung)

Bei Geschwindigkeiten von v > 120 km/h gibt das Kombiinstrument eine akustische Warnung aus.

Bei Geschwindigkeiten von v < 117 km/h wird die akustische Warnung deaktiviert.

Das Kombiinstrument errechnet die Fahrzeuggeschwindigkeit aus den Raddrehzahlen, die vom Steuergerät ESP und BAS auf dem Motorraum-CAN bereitgestellt werden.

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzung länderabhängige Gurtwarnung

Klemme 61 Ein (vom Steuergerät ME oder Steuergerät CDI auf dem Motorraum-CAN bereitgestellt)

Klemme 15 Ein (bei Code (498) Japan-Ausführung)
(vom Steuergerät EZS auf dem Innenraum-CAN bereitgestellt)

Funktionsablauf länderabhängige Gurtwarnung

Wenn unmittelbar vor Fahrtantritt oder während der Fahrt ein nicht angelegter Sicherheitsgurt erkannt wird, gibt das Kombiinstrument eine länderabhängige optische und akustische Gurtwarnung aus.

Zur Ausgabe der länderabhängigen Gurtwarnung wertet das Kombiinstrument folgende Informationen aus:

– Vom Steuergerät Rückhaltesysteme:

– Schalter Gurtschloss und Gurtwarnung, Fahrer (S68/1)

– Schalter Gurtschloss und Gurtwarnung, Beifahrer (S68/2)

– Status Sitzbelegung Beifahrer

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Eine Warnmeldung für den Beifahrer wird nur ausgegeben, wenn der Beifahrersitz als belegt erkannt wird.

Bei einem nicht angelegten Sicherheitsgurt sendet das Steuergerät Rückhaltesysteme ein entsprechendes Signal über den Innenraum-CAN an das Kombiinstrument weiter.

Die Art und Weise der Ausgabe der Gurtwarnung unterscheidet sich darin, ob die Gurtwarnung gesetzlich vorgeschrieben ist oder nicht und fließt in die Bewertung durch das New Car Assessment Program (NCAP) mit ein.

NCAP ist ein Beurteilungsprogramm zur Sicherheit für neue Fahrzeuge.

– Länder mit gesetzlich vorgeschriebener Gurtwarnung
(erweitertes NCAP): Japan, USA, Kanada, Golfstaaten und Korea.

– Länder ohne gesetzlich vorgeschriebene Gurtwarnung
(European New Car Assessment Program (Euro NCAP)):
Europa (Economic Commission for Europe (ECE)), China und Australien.

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In Ländern mit gesetzlich vorgeschriebener Gurtwarnung
(erweitertes NCAP), wird die Warnleuchte Sicherheitsgurt (A1e9) für ein Zeitintervall von t = 6 2 s angesteuert. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Sicherheitsgurt Fahrer angelegt ist oder nicht.

Wenn der Sicherheitsgurt Fahrer nicht angelegt ist, gibt das Kombiinstrument zusätzlich einen Warnton über den internen Warnsummer aus. Hierfür wertet das Kombiinstrument den Status des Schalters Gurtschloss und Gurtwarnung, Fahrer aus. Das Steuergerät Rückhaltesysteme leitet diese Informationen über Innenraum-CAN an das Kombiinstrument weiter.

Wenn der Sicherheitsgurt Fahrer während dieses Zeitintervalls angelegt wird, erlischt der Warnton.

Eine Auswertung, ob der Sicherheitsgurt Beifahrer angelegt ist oder nicht, erfolgt während dieses Zeitintervalls nicht.

Erst wenn das Zeitintervall von t = 6 s abgelaufen ist, erfolgt die Auswertung beider Sicherheitsgurte.

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In Ländern, in denen die Gurtwarnung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, wird die Warnleuchte Sicherheitsgurt nur während des Kontrolllampentests angesteuert. Sofort nach dem Erkennen des Motorlaufs (Klemme 61) werden sowohl der Status des Schalters Gurtschloss und Gurtwarnung, Fahrer als auch der Status des Schalters Gurtschloss und Gurtwarnung, Beifahrer ausgewertet. Wenn ein Sicherheitsgurt als nicht angelegt definiert wird, steuert das Kombiinstrument die Warnleuchte Sicherheitsgurt an.

Setzt sich das Fahrzeug in Bewegung, erfolgt mit dem Erreichen einer Geschwindigkeit von v 25 km/h die Ausgabe von weiteren aufeinander folgenden Warntonphasen.

Entsprechend der Ausgabe der Gurtwarnung erfolgen drei oder vier Warntonphasen.

Während der Ausgabe dieser Warntonphasen wird die Warnleuchte Sicherheitsgurt mit einer Frequenz von f = 1 Hz angesteuert.

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– Warntonphase 1:
Fährt das Fahrzeug los, beginnt die Warntonphase 1 im Hintergrund abzulaufen. Mit dem Erreichen einer Geschwindigkeit von v 25 km/h ertönt ein leiser Warnton im Abstand von t = 2 s. Die Warntonphase 1 dauert maximal
t = 20 s. Danach erfolgt der Übergang in Warntonphase 2.

– Warntonphase 2:
Nach Ablauf der Warntonphase 1 und ab einer Geschwindigkeit von v 25 km/h ertönt für maximal t = 20 s ein leiser Warnton im Abstand von t = 1 s. Danach erfolgt der Übergang in Warntonphase 3.

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– Warntonphase 3:
Nach Ablauf der Warntonphase 2 und ab einer Geschwindigkeit von v 25 km/h ertönt für maximal
t = 20 s ein leiser Warnton im Abstand von t = 0,4 s. Danach erfolgt der Übergang in Warntonphase 4.

– Warntonphase 4 (nur Euro NCAP):
Nach Ablauf der Warntonphase 3 und ab einer Geschwindigkeit von v 25 km/h ertönt für maximal t = 93 s ein lauter Warnton im Abstand von t = 0,5 s.

Während einer Warntonausgabe wird die Warnleuchte Sicherheitsgurt blinkend angesteuert. Nach Ablauf aller Warntonphasen wird sie dauerhaft angesteuert.

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Ansteuerung der Warnleuchte Sicherheitsgurt:

– Erweitertes NCAP:

– Die Warnleuchte Sicherheitsgurt wird mit einer Dauer von
t = 6 s angesteuert bis das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von v > 25 km/h erreicht. Ab dieser Geschwindigkeit wird die Warnleuchte Sicherheitsgurt blinkend angesteuert, bis der Schalter Gurtschloss und Gurtwarnung, Fahrer oder der Schalter Gurtschloss und Gurtwarnung, Beifahrer (bei erkannter Sitzbelegung) als gesteckt erkannt werden.

– Euro NCAP:

– Ab einer Geschwindigkeit von v > 25 km/h wird die Warnleuchte Sicherheitsgurt blinkend angesteuert, bis der Schalter Gurtschloss und Gurtwarnung, Fahrer oder der Schalter Gurtschloss und Gurtwarnung, Beifahrer als gesteckt erkannt werden.

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Abbruch der Gurtwarnung:

– Die letzte Warntonphase ist komplett beendet.

– Der Gurt wurde während der aktiven Gurtwarnung gesteckt.

– Bei stehendem Fahrzeug wird die Fahrertür oder die Beifahrertür geöffnet.

Wird bei aktiver Gurtwarnung das Fahrzeug zum Stillstand

(v = 0 km/h) gebracht und die Fahrzeugtür der auslösenden Seite geöffnet, wird die Gurtwarnung beendet.

Reaktivieren der Gurtwarnung:

– Ein erneutes Abgurten wurde erkannt.

– Bei stehendem Fahrzeug wird die Fahrertür oder die Beifahrertür geöffnet und anschließend wieder geschlossen.

– Ein erneut erkannter Zündlauf ab Klemme 61 Ein bzw. Klemme 15 Ein (bei Code (498) Japan-Ausführung).

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Kühlmittelstands- und Kühlmitteltemperaturwarnung

Klemme 15 Ein (vom Steuergerät EZS auf dem Innenraum-CAN bereitgestellt)

Funktionsablauf Kühlmittelstands- und Kühlmitteltemperaturwarnung

Der Kühlmittelstand im Ausgleichsbehälter wird vom Schalter Kühlmittelstandskontrolle (S41) überwacht. Der Status des Schalters Kühlmittelstandskontrolle wird vom Steuergerät SAM eingelesen. Bei zu niedrigem Kühlmittelstand sendet das Steuergerät SAM ein entsprechendes Signal über den Innenraum-CAN an das Kombiinstrument. Das Kombiinstrument gibt daraufhin eine Warnmeldung über die Multifunktionsanzeige aus. Die Kühlmitteltemperatur wird vom Temperaturfühler Kühlmittel (B11/4) erfasst. Das Steuergerät CDI oder das Steuergerät ME liest das Signal des Temperaturfühlers Kühlmittel ein und errechnet daraus die Kühlmitteltemperatur.

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Erreicht die Kühlmitteltemperatur den oberen Grenzwert, sendet das Steuergerät CDI oder das Steuergerät ME ein entsprechendes Signal über den Motorraum-CAN an das Kombiinstrument, das daraufhin die Warnleuchte Kühlmitteltemperatur (A1e54) ansteuert.

Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen Motorölstandswarnung

Klemme 15 Ein (vom Steuergerät EZS auf dem Innenraum-CAN bereitgestellt)

Klemme 61 Aus (vom Steuergerät ME oder Steuergerät CDI auf dem Motorraum-CAN bereitgestellt)

Funktionsablauf Motorölstandswarnung

Zur Überwachung des Motorölstands ist in der Motorölwanne der Schalter Öldruck (S43/1) (bei Motor 266) und zusätzlich der Schalter Öldruck hoch (S43/2) (bei Motor 266.980) oder der Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität) (B40) (bei Motor 640) verbaut. Die Signale des Schalters Öldruck und ggf. des Schalters Öldruck hoch werden vom Steuergerät ME eingelesen.

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Die Signale des Ölsensors liest das Steuergerät CDI ein. Bei Bedarf sendet das Steuergerät CDI oder das Steuergerät ME ein entsprechendes Signal über den Motorraum-CAN an das Kombiinstrument, das daraufhin eine entsprechende Meldung über die Multifunktionsanzeige ausgibt.

Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Vorglühkontrolle
(bei Dieselmotor)

Klemme 15 Ein (vom Steuergerät EZS auf dem Innenraum-CAN bereitgestellt)

Funktionsablauf Vorglühkontrolle (bei Dieselmotor)

Das Vorglühen wird vom Steuergerät CDI gesteuert. Für den Zeitraum, in dem das Vorglühen aktiv ist, sendet das Steuergerät CDI ein entsprechendes Signal über den Motorraum-CAN an das Kombiinstrument, das daraufhin die Vorglühkontrollleuchte (A1e16) ansteuert.

Die Funktion der Vorglühkontrollleuchte wird durch die On-Board-Diagnose (OBD) überwacht.

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Warnmeldung Bremsverschleißanzeige

Klemme 15 Ein (vom Steuergerät EZS auf dem Innenraum-CAN bereitgestellt)

Funktionsablauf Warnmeldung Bremsverschleißanzeige

Das Erreichen der Verschleißgrenze der Bremsbeläge an der Vorderachse wird vom Kontaktfühler Bremsbeläge vorn rechts (S10/2) erkannt.

Bei Erreichen der Verschleißgrenze der Bremsbeläge vorn wird Fahrzeugmasse über den Kontaktfühler Bremsbeläge zum Steuergerät SAM durchgeschaltet. Das Steuergerät SAM sendet daraufhin ein entsprechendes Signal über den Innenraum-CAN an das Kombiinstrument, das daraufhin die Warnleuchte Bremsflüssigkeit und Feststellbremse ansteuert und eine entsprechende Meldung über die Multifunktionsanzeige ausgibt.

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Warnmeldung Bremsflüssigkeitsstand

Klemme 15 Ein (vom Steuergerät EZS auf dem Innenraum-CAN bereitgestellt)

Funktionsablauf Warnmeldung Bremsflüssigkeitsstandanzeige

Ein zu geringer Füllstand des Bremsflüssigkeitsbehälters wird vom Schalter Bremsflüssigkeitskontrolle (S11) erkannt. Der Status des Schalters Bremsflüssigkeitskontrolle wird vom Steuergerät ESP und BAS eingelesen. Bei zu niedrigem Füllstand sendet das Steuergerät ESP und BAS ein entsprechendes Signal über den Innenraum-CAN an das Kombiinstrument.

Das Kombiinstrument empfängt das Signal, steuert die Warnleuchte Bremsflüssigkeit und Feststellbremse (ohne Code (460) Kanada Ausführung) oder die Bremskontrollleuchte (A1e64) (bei Code (460) Kanada Ausführung) an und gibt eine entsprechende Meldung über die Multifunktionsanzeige aus.

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Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Warnmeldung Flüssigkeitsstand Scheibenwaschanlage

Klemme 15 Ein (vom Steuergerät EZS auf dem Innenraum-CAN bereitgestellt)

Funktionsablauf Warnmeldung Flüssigkeitsstand Scheibenwaschanlage

Der Flüssigkeitsstand im Waschwasserbehälter wird vom Schalter Wasserstandskontrolle Scheibenwaschanlage (S42) überwacht.

Der Status des Schalters Wasserstandskontrolle Scheibenwaschanlage wird vom Steuergerät SAM eingelesen.

Bei zu niedrigem Füllstand im Waschwasserbehälter sendet das Steuergerät SAM ein entsprechendes Signal über den Innenraum-CAN an das Kombiinstrument. Das Kombiinstrument empfängt dieses Signal und gibt eine entsprechende Meldung über die Multifunktionsanzeige aus.

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Funktionsablauf Blinkerrückmeldung

Die akustische Rückmeldung über die aktive Blinklichtansteuerung wird durch die in das Kombiinstrument integrierte Blinkerkontrolle, akustisch realisiert.

Die optische Rückmeldung erfolgt über die Kontrollleuchte, Blinker links (A1e1) und die Kontrollleuchte, Blinker rechts (A1e2).

Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen Warnmeldungen Motorsteuerung

Klemme 15 Ein (vom Steuergerät EZS auf dem Innenraum-CAN bereitgestellt)

Funktionsablauf Warnmeldungen Motorsteuerung

Liegt eine Störung im Einspritzsystem, in der Zündanlage oder im Abgassystem vor, sendet das Steuergerät CDI oder das Steuergerät ME diese Störmeldung über den Motorraum-CAN an das Kombiinstrument. Das Kombiinstrument steuert daraufhin die Kontrollleuchte Motordiagnose (A1e58) an.

Zusätzliche Funktionsvoraussetzung Kontroll-/Warnmeldungen CNG-System (bei Typ 245 mit Code (924) Bivalenter Erdgasantrieb)

Klemme 15 Ein (vom Steuergerät EZS auf dem Innenraum-CAN bereitgestellt)

Funktionsablauf Kontroll-/Warnmeldungen CNG-System
(bei Typ 245 mit Code (924) Bivalenter Erdgasantrieb)

Über die Menüführung des Kombiinstruments kann die Betriebsart des Motors von Benzin auf Erdgas umgestellt werden.

Die jeweilige Auswahl wird in der Multifunktionsanzeige angezeigt. Eine automatische Umstellung der Betriebsart wird ebenfalls angezeigt. Bei aktivem Erdgasantrieb steuert das Kombiinstrument die Kontrollleuchte CNG (A1e31) an.

Erkennt das Steuergerät CNG (N118/2) einen Fehler im CNG-System oder ist eine Umstellung der Betriebsart nicht möglich, sendet es entsprechende Informationen über den Antriebssensor-CAN an das Steuergerät ME. Das Steuergerät ME leitet dieses über den Motorraum-CAN an das Kombiinstrument weiter. Das Kombiinstrument empfängt diese und gibt eine entsprechende Meldung über die Multifunktionsanzeige aus.

Funktionsschema Elektrik Kombiinstrument Kontroll-/Warnmeldung

Typ 169

PE54.30-P-2054-97QA

Typ 245

PE54.30-P-2054-97BAA

Kombiinstrument Bauteilbeschreibung

A1

GF54.30-P-6000KA

Radiobedienteil Bauteilbeschreibung

A2

Bei Code (520) Radio Audio 5 CD

GF82.60-P-3116KA

Bei Code (510) Audio 20 inkl. CD-Wechsler

GF82.60-P-3116KAC

Bei Code (523) Radio MB Audio 20

GF82.60-P-3116KAA

Radio/Navigationseinheit Bauteilbeschreibung

A2/56

Bei Code (511) Audio 50 APS inkl. DVD-Wechsler

GF82.61-P-4111KAA

Bei Code (525) Radio MB Audio 50 APS

GF82.61-P-4111KA

Bedien-, Anzeige- und Steuereinheit COMAND Bauteilbeschreibung

A40/3

Bei Code (512) COMAND APS inkl. DVD-Wechsler

GF82.85-P-3134KAA

Bei Code (526) COMAND mit Single DVD Laufwerk (ohne Navigation)

GF82.85-P-3134KAJ

Bei Code (527) COMAND APS mit Single DVD Laufwerk (mit Navigation)

GF82.85-P-3134KA

Steuergerät Rückhaltesysteme Bauteilbeschreibung

N2/7

GF91.60-P-4048KA

Steuergerät CDI Bauteilbeschreibung

N3/9

Bei Motor 640

GF07.16-P-6000OD

Steuergerät ME Bauteilbeschreibung

N3/10

Bei Motor 266

GF07.61-P-6000MD

Steuergerät SAM Bauteilbeschreibung

N10

GF54.21-P-4157KA

Steuergerät Anhängererkennung Bauteilbeschreibung

N28/3

Bei Code (550) Anhängevorrichtung

GF31.19-P-4050KA

Steuergerät ESP/BAS Bauteilbeschreibung

N47-5

GF42.45-P-4502KA

Steuergerät PARKTRONIC Bauteilbeschreibung

N62

Bei Code (235) Aktiver Parkassistent

GF54.65-P-5001KA

Türsteuergerät vorn Fahrer Bauteilbeschreibung

N69/1

GF72.29-P-6000KA

Türsteuergerät vorn Beifahrer Bauteilbeschreibung

N69/2

GF72.29-P-6010KA

Türsteuergerät hinten Bauteilbeschreibung

N69/3, N69/4

Bei Typ 169.0 oder Typ 245 mit Code (584) Fensterheber elektrisch 2-fach hinten

GF72.29-P-6020KA

Steuergerät EZS Bauteilbeschreibung

N73

GF80.57-P-6003KA

Mantelrohrmodul Bauteilbeschreibung

N80

GF54.21-P-6050KA

Steuergerät CNG Bauteilbeschreibung

N118/2

Bei Typ 245.233 mit Motor 266.960 mit Code (924) Bivalenter Erdgasantrieb

GF07.54-P-4000MDG

Referenzierte Dokumente