gf5421s3003tra

Schnittstelle CAN PSM Funktion

Typ gf · Thema 54.21 · Version 0104 · 2017-01-24

Gültig für: Typ 447 mit Code ED5 (Parametrierbares Sondermodul) Typ 448 mit Code ED5 (Parametrierbares Sondermodul)

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 54 Elektrische Anlage, Ausrüstung und Instrumente › 54.21 Steuergeräte / Module — Baureihe 447 · Baureihe 448

GF54.21-S-3003TRA

Schnittstelle CAN PSM Funktion

24.01.2017

Typ

447

mit Code ED5 (Parametrierbares Sondermodul)

Typ

448

mit Code ED5 (Parametrierbares Sondermodul)

Am Steuergerät Parametrierbares Sondermodul (PSM) (N26/16) ist ein zweiter CAN-Bus vorhanden, über den zusätzlich zu den diskreten Eingängen und Ausgängen ein Datenaustausch möglich ist. Die Daten, die über den Peripheriegeräte-CAN abgefragt werden können, sind in der "CAN-Matrix" im Dokument "CAN-Matrix PSM Funktion" aufgeführt.

Der Peripheriegeräte-CAN kann durch ein Signal aus dem Signalpool aktiviert werden, z. B. mit dem Signal 1219, "Status der Klemme 15".

Spezifikation:

"Highspeed CAN Class C", "Extended CAN-Identifier" (29 Bit)

Baudrate umschaltbar zwischen 500 kBit/s, 250 kBit/s und 125 kBit/s

Signalformat = Intel (Least significant bit first) (LSB)

Spannung nominal = 5 V

Transceiver = "TJA1043"

Abschlusswiderstand Steuergerät Parametrierbares Sondermodul (PSM) = 60 Ω

Alle CAN-Inhalte können per Codierung getrennt und unabhängig voneinander aktiviert werden.

Da der Peripheriegeräte-CAN im Steuergerät Parametrierbares Sondermodul (PSM) bereits mit 60 Ω abgeschlossen ist, dürfen alle anderen Peripheriegeräte-CAN-Teilnehmer keine weiteren Abschlusswiderstände (z. B. 120 Ω) beinhalten.

Flottenmanagementsystem (FMS)

Das Flottenmanagementsystem beinhaltet nur vom Steuergerät Parametrierbares Sondermodul (PSM) zu sendende Botschaften.

Inhalte sind z. B. folgende Informationen:

Geschwindigkeit

Motorwerte

Fahrerinformationen

Internationale Organisation für Normung = ISO.

ISO11992-2/3

Diese Norm beinhaltet Sende- und Empfangsbotschaften. Die Sendebotschaften enthalten ähnliche Informationen wie beim Flottenmanagementsystem (FMS), ergänzt um einige Motorinformationen. Die vom Steuergerät Parametrierbares Sondermodul (PSM) empfangenen Signale werden im Signalpool abgelegt und können z. B. bei der Arbeitsdrehzahlregelung verwendet werden.

Frei belegbare Botschaften

Die frei belegbaren Botschaften erfolgen wie folgt:

In Senderichtung 4 Botschaften ("GPM_1H", "GPM_1I", "GPM_1J", "GPM_1K")

In Empfangsrichtung 4 Botschaften ("GPM_2H", "GPM_2I", "GPM_2J", "GPM_2K")

Die Sendesignale werden aus dem Signalpool belegt. Die Empfangssignale werden zur weiteren Verwendung im Signalpool abgelegt. Die Signale werden bezeichnet mit "AuxBit, AuxByte" usw.

Details hierzu sind im Dokument "Signallisten PSM Funktion" aufgeführt.

Zur Aktivierung der frei belegbaren Botschaften muss zusätzlich das Botschaftspaket ISO11992-2/3 aktiviert werden. Sonst werden die Sendebotschaften des Steuergeräts Parametrierbares Sondermodul (PSM) ("GPM_1H", "GPM_1I", "GPM_1J" und "GPM_1K") nicht gesendet.

Aufbau der Botschaften:

8 Bitsignale

2 Bytesignale

2 2-Bytesignale

Zykluszeiten der gesendeten Botschaften:

2 x mit 100 ms

1 x mit 500 ms

1 x mit 1000 ms

Die weiteren Inhalte sind in der "CAN-Matrix" im Dokument "CAN-Matrix PSM Funktion" aufgeführt.

Codierung zur Freigabe des Peripheriegeräte-CAN

Folgende Parameter müssen bei der Verwendung des Peripheriegeräte-CAN gesetzt werden:

Peripheriegeräte-CAN aktiv oder inaktiv

Botschaftspaket "FMS-Standard" aktiv oder inaktiv

Botschaftspaket "ISO11992-2/3" aktiv oder inaktiv

Baudrate 125 kBit/s, 250 kBit/s oder 500 kBit/s

Aktivierung der freien Botschaften

Signallisten PSM Funktion

GF54.21-S-2004TRA

CAN-Matrix PSM Funktion

GF54.21-S-3038TRA

Steuergerät Parametrierbares Sondermodul (PSM) Bauteilbeschreibung

GF54.21-S-5005TRA

Übersicht Systembauteile Parametrierbares Sondermodul (PSM)

GF54.21-S-9998TRA

Referenzierte Dokumente