gf2760s2001a

Hydraulische Getriebesteuerung Funktion

Typ gf · Thema 27.60 · Version 0103 · 1999-06-23

Gültig für: TYP 638 mit MOTOR 111.948 /978, 601.970 mit CODE (G40) Automatik Getriebe TYP 638 mit MOTOR 611.980 mit CODE (G40) Automatik Getriebe mit CODE (MQ4) Motor OM611 DE22 LA (75 KW) mit CODE (MQ5) Motor OM611 DE22 LA (90 KW) TYP 638 mit MOTOR 111.950 /980 mit CODE (G40) Automatik Getriebe mit CODE (MR7) Motor M111 E20 (95 Kw) Euro III mit CODE (MR8) Motor M111 E20 (105 Kw) Euro III

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 27 Automatisches Getriebe › 27.60 Schaltung, Steuerung — Baureihe 601 (Baumuster 970) · Baureihe 611 (Baumuster 980) · Baureihe 638

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 111 948, 111 950, 111 978, 111 980

GF27.60-S-2001A

Hydraulische Getriebesteuerung Funktion

29.8.98

TYP 638 mit MOTOR 111.948 /978, 601.970 mit CODE (G40) Automatik Getriebe

TYP 638 mit MOTOR 611.980
mit CODE (G40) Automatik Getriebe
mit CODE (MQ4) Motor OM611 DE22 LA (75 KW)
mit CODE (MQ5) Motor OM611 DE22 LA (90 KW)

TYP 638 mit MOTOR 111.950 /980
mit CODE (G40) Automatik Getriebe
mit CODE (MR7) Motor M111 E20 (95 Kw) Euro III
mit CODE (MR8) Motor M111 E20 (105 Kw) Euro III

Hydraulische Getriebesteuerung Funktion

S27.60-0501-09

Hydraulische Getriebesteuerung Funktion

S27.60-2503-09

1 Systemdruckventil

2 Druckventil

3.1 Kupplungsventil B

3.2 Kupplungsventil C

3.3 Kupplungsventil D

3.4 Kupplungsventil F

4 Kupplungsventil E

5.1 Halteventil B

5.2 Halteventil C

13 Elektrisches Drucksteuerventil

14 Ölpumpe

15 Ölfilter

17 Wandler

18 Wandlerdruckbegrenzungsventil

19 Wandlersteuerung

20 Ölkühler

5.3 Halteventil.D

5.4 Halteventil F

6 Halteventil E

7 Schaltventil

8 Sicherheitsventil

9 Wandlerdruckventil

10 WÜK-Ventil

11 Schmierventil

12 Magnetventil

Das Systemdruckventil (1) bestimmt das allgemeine Druckniveau in der Steuerung.

Es versorgt vorrangig (wenn der Systemdruck erreicht ist) die Kupplungen.
Danach fließt Kühl- und Schmieröl zum Wandler.
Der Systemdruck wird außerhalb der Schaltung, in Abhängigkeit des Turbinenmoments, zwischen zwei Niveaus geschaltet.

Das Druckreduzierventil (2) senkt den Systemdruck auf den erforderlichen Druck mit dem die nachgeschalteten Magnetventile und elektrischen Drucksteuerventile beaufschlagt werden.
Dadurch können kleinere Magnetventile verwendet werden.
Die elektrischen Drucksteuerventile benötigen einen konstanten Zulaufdruck.

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Die Kupplungsventile B, C, D, F (3.1-3.4) sind im Prinzip Nachfolgeschieber des jeweiligen elektrischen Drucksteuerventiles.
Sie werden benötigt, um den notwendigen Volumenstrom an die entsprechende Kupplung zu bringen.
Außerdem findet über sie die gangabhängige Druckübersetzung statt.

Bei dem Kupplungsventil E (4) handelt es sich ebenfalls um einen Nachfolgeschieber. Es hat damit die gleichen Aufgaben wie die übrigen Kupplungsventile.
Zusätzlich kommt beim Kupplungsventil E die Aufgabe einer Druckbegrenzung für die Kupplung E hinzu.

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Die Halteventile B, C, D, E (5.1-5.4) sorgen dafür, daß bei einer durch die elektrischen Drucksteuerventile vorgegebenen Druckhöhe die entsprechenden Kupplungsventile durchgeschaltet und so der Kupplungsdruck auf Systemdruck ansteigt.
Dadurch ist eine bessere Auflösung des Regelbereichs der Kupplungsventile möglich.

Das Halteventil E (6) sorgt dafür, daß bei einer durch die elektrischen Drucksteuerventile bestimmten Druckhöhe das Kupplungsventil E den Kupplungsdruck E auf den maximal zulässigen Wert schaltet.
Ferner wird im 2. Gang der Regelbereich der Kupplung F abgesenkt.
Das Kupplungsventil C wird mit Systemdruck versorgt.

Das Schaltventil (7) wird für die Funktion des elektrischen Drucksteuerventiles (13) für die 1-2-Schaltung verwendet.

Bei Stromausfall während der Fahrt wird über das Sicherheitsventil (8) die Kupplung C geschaltet oder gehalten, wenn sie schon geschaltet war.
Zusammen mit der Kupplung E ergibt sich daraus der 4. Gang.
Beim Neustart und EGS-Notbetrieb wird über das Sicherheitsventil die Kupplung B beaufschlagt.

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Zusammen mit der Kupplung E ergibt sich daraus der 3. Gang.
Das Sicherheitsventil hat eine Selbsthaltung, die beim Neustart gelöscht und von der EGS wieder aktiv geschaltet wird.

Die Aufgabe des Wandlerdruckventils (9) ist die Versorgung des Wandlers mit Kühlöl in der Stellung Offen.
Bei geschlossener Wandlerüberbrückungskupplung wird die Zuleitung zum Wandler unterbrochen und somit der Raum zwischen Wandlerüberbrückungskupplung und Wandlerdeckel entlüftet.

Das Wandlerüberbrückungskupplungsventil (WÜK-V) (10) ist im Prinzip der Nachfolgeschieber der elektrischen Drucksteuerventile (13) bei nicht bestromtem MV2.
Es wird benötigt, um den Volumenstrom an die Wandlerüberbrückungskupplung zu bringen.
Außerdem findet über das WÜK-V die notwendige Druckübersetzung statt.

Das Schmierventil (11) sorgt dafür, daß bei einem geringen Fördervolumen der Pumpe zuerst der Wandler mit Kühlöl versorgt wird.
Zusätzlich garantiert es über den Bypasskanal die erforderliche Kühl- und Schmierölmenge.

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Das hydraulische Schaltgerät (HSG) enthält zwei 3/2 Magnetventile.(12)
Sie werden von der EGS angesteuert und haben eine schwarz/weiß Funktion.
Sie dienen zum Umschalten von Ventilen im HSG.

Die elektrischen Drucksteuerventile (13) setzen einen elektrischen Strom in einen proportionalen hydraulischen Druck um.
Die elektrischen Drucksteuerventile werden von der elektrischen Getriebesteuerung angesteuert.
Sie betätigen die zu den Schaltelementen gehörigen Ventile.

Ventile Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion

GF27.60-S-4015A

Anwahl der Gänge Funktion

GF27.19-S-2001A

Notlauf Funktion

GF27.60-S-3012A

Ölpumpe Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion

GF27.10-S-5103A

Getriebesteuergerät Anordnung/Aufgabe/Funktion

GF27.19-S-5130A

Referenzierte Dokumente