GF27.60-S-3012A | Notlauf Funktion | 29.8.98 |
TYP 638 mit MOTOR 111.948 /978, 601.970 mit CODE (G40) Automatik Getriebe
TYP 638 mit MOTOR 611.980
mit CODE (G40) Automatik Getriebe
mit CODE (MQ4) Motor OM611 DE22 LA (75 KW)
mit CODE (MQ5) Motor OM611 DE22 LA (90 KW)
TYP 638 mit MOTOR 111.950 /980
mit CODE (G40) Automatik Getriebe
mit CODE (MR7) Motor M111 E20 (95 Kw) Euro III
mit CODE (MR8) Motor M111 E20 (105 Kw) Euro III
Um bei kritischen Störungen an der Getriebesteuerung die Verfügbarkeit des Fahrzeuges sicherzustellen und Schäden am Getriebe zu vermeiden, tritt die Notlauffunktion automatisch in Aktion.
Man unterscheidet den elektronischen und mechanischen Notlauf.
Elektronischer Notlauf
Wenn die elektronische Getriebesteuerung Störungen an ganz spezifischen Bauteilen erkennt, die einem Gang zugeordnet werden können, wird dieser Gang nicht mehr geschaltet. Ein Überspringen des defekten Ganges ist nicht möglich.
Mechanischer Notlauf
Wenn die elektronische Getriebesteuerung eine relevante Störung erkennt, geht das Getriebe in den 4. Gang, um mögliche Überdrehzahlen durch eine Rückschaltung zu vermeiden.
Die Magnetventile und Druckregler sind hydraulisch im 4. Gang geschaltet, die Rückwärtsgangsperre funktioniert nicht.
Nach einem Neustart des Motors ist im Getriebe der 3. Gang eingelegt.
Wenn die elektronische Getriebesteuerung bereits beim Motorstart eine relevante Störung erkennt, bleibt das Getriebe im mechanischen Notlauf. Das heißt, das Getriebe schaltet unabhängig von der Wählhebelposition "D", "3", "2" oder "1" in den 3. Gang.
Der Rückwärtsgang, Neutral und Parkstellung können weiterhin über den Wählhebel eingelegt werden. Die Rückwärtsgangsperre ist jedoch unwirksam.
Referenzierte Dokumente
- gf2710s0001b Automatisches Getriebe (AG) Funktion
- gf2710s0001c Automatisches Getriebe (AG) Funktion
- gf2719s5130a Steuergerät AG Anordnung/Aufgabe/Funktion