P27.10-A041-79
Beispielhafte Darstellung Automatikgetriebe mit Lamellenkupplungen |
1 | Lamellenkupplung K81 | 2 | Lamellenkupplung K38 | 3 | Lamellenkupplung K27 |
Dargestellt Automatikgetriebe mit Lamellenkupplungen |
1 | Lamellenkupplung K81 |
2 | Lamellenkupplung K38 |
3 | Lamellenkupplung K27 |
4 | Getriebegehäuse |
5 | Außenlamelle |
6 | Innenlamelle |
P27.51-A001-76
Übersicht
Dieses Dokument enthält Informationen zu:
Allgemeines
Funktion
Allgmeines
Eine Lamellenkupplung verteilt die Anpresskraft auf mehrere Reibflächen zwischen den einzelnen Innen- und Außenlamellen und stellt so eine kraftschlüssige Verbindung her.
Funktion
Das Getriebe erreicht durch verschiedene Kombinationen von Sonnenrad, Hohlrad und Planetenrädern verschiedene Übersetzungen. Sonnen-, Hohlrad sowie die Planetenräder besitzen je eine eigene Welle, die über die jeweilige Lamellenkupplung kraftschlüssig verbunden oder getrennt ist.
Eine Lamellenkupplung besteht aus mehreren, abwechselnd in Reihe angeordneten Innenlamellen (6) auf einem Innenlamellenträger und Außenlamellen (5) auf einem Außenlamellenträger. Innen- und Außenlamellen ergeben dabei das Lamellenpaket. Die Innenlamellen sind bei der Lamellenkupplung K38 (2) und K27 (3) auf beiden Seiten mit Reibbelägen beschichtet. Bei der Lamellenkupplung K81 (1) sind hingegen die Außenlamellen mit Reibbelägen beschichtet. Der Anpressdruck der Innen- und Außenlamellen erfolgt mit Öldruck. Die Außenlamellen sind durch Verzahnung mit der jeweiligen Hohlwelle verbunden.
Während der Fahrt steuert die elektrohydraulische Steuereinheit verschiedene Ölbohrungen an und ermöglicht die nachfolgend beschriebenen Vorgänge. Um verschiedene Gangstufen zu ermöglichen, trennt die Wandlerüberbrückungskupplung vor dem Schaltvorgang den Kraftfluss getriebeeingangsseitig. Durch Beaufschlagung von Öldruck öffnet oder schließt die Lamellenkupplung. Eine kraftschlüssige Verbindung der Zahnräder ändert das Übersetzungsverhältnis zwischen Getriebeeingang und Hauptwelle am Getriebeausgang.