gf1840p2000ip

Ölsensor Bauteilbeschreibung

Typ gf · Thema 18.40 · Version 0102 · 2008-03-14

Gültig für: MOTOR 646.951 MOTOR 646.961 MOTOR 646.962 bis Modell-J. 08 /AEJ 07 MOTOR 646.963 bis Modell-J. 08 /AEJ 07 MOTOR 646.966

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 18 Motorschmierung, Motorölkühlung › 18.40 Ölstand-, Öldruckgeber — Baureihe 646 (Baumuster 951, 961, 962, 963, 966)

GF18.40-P-2000IP

Ölsensor Bauteilbeschreibung

14.3.08

MOTOR 646.951

MOTOR 646.961

MOTOR 646.962 bis Modell-J. 08 /AEJ 07

MOTOR 646.963 bis Modell-J. 08 /AEJ 07

MOTOR 646.966

Ölsensor Bauteilbeschreibung

P18.40-2086-01

Anordnung

B40 Ölsensor (Ölstand ,Temperatur und Qualität)

Der Ölsensor befindet sich getriebeseitig unten in der Motorölwanne.

Aufgabe

Der Ölsensor erfasst:

Ölstand

Öltemperatur

Ölqualität (für bedarfsgerechte Ölwechselintervall-Anzeige)

Ölsensor Bauteilbeschreibung

P18.40-2105-11

Aufbau

1 Integrierte Elektronik

B40 Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität)

a Kapazitiver Messbereich

C 3-poliger Steckanschluss

Pin 1: Ausgangssignal (PWM-Signal)

Pin 2: Masse

Pin 3: Spannungsversorgung (5 V)

Ölsensor Bauteilbeschreibung

P07.61-0445-05

Signalzuordnung Ölsensor

1 Signal Tastverhältnis i. O.

A Öltemperatur 20 bis 80 %

B Ölstand 20 bis 80 %

C Ölqualität 20 bis 80 %

2 Signal Tastverhältnis >80 %

A Öltemperatur >+160 °C

B Ölstand >80 mm

C Ölqualität gut

3 Signal Tastverhältnis <20 %

A Öltemperatur <– 40 °C

B Ölstand <0 mm

C Ölqualität schlecht

T Tastverhältnis 100 %

Funktion

Der nach dem kapazitiven Messprinzip arbeitende Ölsensor besitzt eine integrierte Elektronik, die die drei Signale (Ölstand, Temperatur und Qualität) auswertet.

Die Informationen werden ständig über ein PWM-Signal (pulsweitenmoduliertes Signal) dem Steuergerät CDI (N3/9) und danach weiter über den CAN-Datenbus dem Kombiinstrument (A1) mitgeteilt.

Jeder Informationsblock besteht aus drei aufeinander folgenden Rechtecksignalen. Darauf folgt eine kurze Pause.

Jedem Rechtecksignal (A, B, C) ist eine Messgröße zugeordnet. Über das Tastverhältnis (T) von ca. 20 bis 80 % erfolgt die jeweilige Quantisierung.

Die Spannungsversorgung des Ölsensors (ca. 5 V) erfolgt vom Steuergerät CDI.

Ölstand und Ölqualität werden über die Kapazität des Motoröls (Dielektrikum) erkannt.

Die Kapazität des Motoröls ist bei schlechter Ölqualität bis um den Faktor 6 erhöht.

Der Messbereich für den Ölstand beträgt 80 mm (Normalniveau 40 mm) bei einer Messgenauigkeit von ca. 3 mm.

Die Öltemperatur wird durch einen Temperaturfühler erfasst.

Alle Signale werden in der im Ölsensor integrierten Elektronik zu einem PWM-Signal aufbereitet und an das Steuergerät CDI geleitet.

Ölstand und Ölqualität (Kapazität des Motoröls) sind voneinander abhängig. Darum werden diese Informationen im Steuergerät CDI erst kompensiert, bevor sie über den CAN-Datenbus weiter übertragen werden.

Fehler am Ölsensor werden vom Steuergerät CDI erkannt und im Fehlerspeicher abgelegt.