Gefahr | Lebensgefahr durch Abrutschen oder Kippen des Fahrzeuges von der Hebebühne | Fahrzeug zwischen den Hebebühnensäulen ausrichten und die vier Aufnahmeteller an den vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Hebebühnenaufnahmepunkten platzieren. | |
Gefahr | Brand-/Explosionsgefahr durch Kurzschluss und austretendes Knallgas. Verbrennungs-/Verletzungsgefahr durch Verätzen von Augen, Haut und Schleimhäuten durch Batterieelektrolyt/-nebel, Kurzschluss und Lichtbogeneinwirkung. Vergiftungsgefahr durch Verschlucken von Batterieelektrolyt oder Aufnahme von Blei über die Haut oder Körperöffnungen. Lebensgefahr durch elektrischen Spannungen U >= 30 V AC und U >= 60 V DC. | Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten. Säureschutzhandschuhe, -kleidung und -brille tragen. Batteriesäure nur in geeignete und entsprechend gekennzeichnete Behältnisse einfüllen. | |
Gefahr | Lebensgefahr beim Arbeiten an Bauteilen und Systemen mit U >= 30 V Wechselspannung (AC) bzw. U >= 60 V Gleichspannung (DC) | Beschädigte bzw. defekte spannungsführende Bauteile und Leitungen sowie nicht isolierte elektrische Verbindungen und Leitungen nicht berühren. | |
Hinweis | Allgemeine Hinweise bei Fahrzeugen mit Hochvolt-Bordnetz und/oder Lithium-Ionen-Batterie und/oder Gasantriebssystem sowie die persönliche Schutzausrüstung | ||
Hinweis | Hinweise Batterie | ||
| Prüfen | ||
1 | Prüfen, ob Sie über die geforderte Qualifizierung für die Beurteilung der Sicherheit von Hochvolt-Bordnetzen verfügen. | ||
| Service-Information: Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeiten an Hochvolt-Bordnetzen, Lithium-Ionen-Batterien und Gasantriebssystemen | ||
Prüfungen vor Einfahrt in die Werkstatt bei einem Fahrzeug mit Fehler in der Hochvoltbatterie oder einem Unfallschaden | |||
2 | Vor der Einfahrt in die Werkstatt die Hochvoltbatterien und Anbauteile im Bereich der Hochvoltbatterien durch eine Sichtkontrolle auf Brand, Rauchentwicklung, Folgen eines Brands sowie innere Hitzeentwicklung prüfen. | Eine Rauchentwicklung ist oftmals eine Vorstufe zum Brand. | |
Wenn eine Rauchentwicklung, Anlauffarben oder verschmorte Bauteile zu erkennen sind, | |||
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unverzüglich einen Notruf unter der jeweiligen standort- und länderspezifischen Notrufnummer absetzen, Hochvoltbatterien nicht berühren sowie den Gefahrenbereich räumen. | |||
3 | Vor der Einfahrt in die Werkstatt prüfen, ob ein Unfallschaden am Unterboden bzw. im Bereich der Hochvoltbatterien vorliegt. | ||
| Service-Information: Umgang mit Hochvoltbatterien nach Unfall mit Airbag bzw. Pyrosicherung Auslösung | ||
4 | Vor der Einfahrt in die Werkstatt prüfen, ob ein stechender Geruch im Bereich der Hochvoltbatterien festzustellen ist. | ||
5 | Fahrzeug in die Werkstatt bringen. | Wenn bei den Arbeitsschritten 2 bis 4 keine Beanstandungen festgestellt wurden. | |
Weitere Prüfungen in der Werkstatt bei einem Fahrzeug mit Fehler in der Hochvoltbatterie oder einem Unfallschaden | |||
6 | Diagnosesystem anschließen und Kurztest durchführen. | ||
| STAR DIAGNOSIS anschließen, Fehlerspeicher auslesen | Typ 447 | |
| Diagnosegerät an-, abschließen | Typ 910 | |
Wenn eine Fehlermeldung einer Hochvoltkomponente bzw. ein Isolationsfehler vorliegt, | |||
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diese Beanstandungen im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten entsprechend der Reparaturdokumentation beheben. | |||
7 | Fahrzeug mit Hebebühne anheben. | Fahrzeug anheben, aufbocken | |
Hinweis | Hinweise zum Anheben und Aufbocken | Typ 910 | |
Hebebühnen-Aufnahmepunkte am Fahrzeug für Hebebühne mit Tragarmen feststellenTyp 910 | |||
8 | Das Gehäuse inkl. Verschraubungen der Hochvoltbatterien soweit möglich auf mechanische Verformung, Risse und Öffnungen prüfen. |
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Motor 780.702 im Typ 447 | |||
Handelsübliche Geräte/Werkzeuge | |||
Wenn zu einer genaueren Befundfeststellung nötig, | |||
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Unterbodenverkleidungen ausbauen. | |||
Unterbodenverkleidung aus-, einbauen | |||
Unterbodenverkleidung an Träger Hochvoltbatterie aus-, einbauen | |||
| Ausbauen | ||
9 | Jeweilige Hochvoltbatterie ausbauen. | Wenn auf Grund vorhergegangener Prüfungen die Hochvoltbatterie erneuert werden muss oder wenn die Hochvoltbatterie für weitere Prüfungen ausgebaut werden muss. | |
Motor 780.701 im Typ 447 | |||
Motor 780.702 im Typ 447 | |||
Motor 780.703 im Typ 910 | |||
Rücknahme einer Hochvoltbatterie | |||
10 | Transportfähigkeit der ausgebauten Hochvoltbatterie feststellen und im Analyseblatt zur Transportfähigkeit von Hochvoltbatterien eintragen. |
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Motor 780.702 im Typ 447 |
Referenzierte Dokumente
- ad0000d200006ts Diagnosegerät an-, abschließen
- ad0000s200004e STAR DIAGNOSIS anschließen, Fehlerspeicher auslesen
- ah0000z030001a Allgemeine Hinweise bei Fahrzeugen mit Hochvolt-Bordnetz und/oder Lithium-Ionen-Batterie und/oder Gasantriebssystem sowie die persönliche Schutzausrüstung
- ah0060n010001ts Hinweise zum Anheben und Aufbocken
- ah5410p000101a
- ah5410p000101a Hinweise Batterie
- ar0060d100004ts Hebebühnen-Aufnahmepunkte am Fahrzeug für Hebebühne mit Tragarmen feststellen
- ar0060s1000e Fahrzeug anheben, aufbocken
- ar4770d0002te Hochvoltbatterie aus-, einbauen
- ar4770s0002f Hochvoltbatterie aus-, einbauen
- ar4770s0002g Hochvoltbatterie aus-, einbauen
- ar4770s0011f Diagnose an ausgebauter Hochvoltbatterie durchführen
- ar4770s0011g Diagnose an ausgebauter Hochvoltbatterie durchführen
- ar4770s001701f Lithium-Ionen-Batterie auf akute Beschädigungen prüfen
- ar4770s001702f Gehäuse von Lithium-Ionen-Batterie prüfen
- ar4770s001702g Gehäuse von Lithium-Ionen-Batterie prüfen
- ar6130d1002te Unterbodenverkleidung an Träger Hochvoltbatterie aus-, einbauen
- ar6130s1001f Unterbodenverkleidung aus-, einbauen
- as0000z001001a Lebensgefahr durch Abrutschen oder Kippen des Fahrzeuges von der Hebebühne
- as0000z003501a Lebensgefahr beim Arbeiten an Bauteilen und Systemen mit U >= 30 V Wechselspannung (AC) bzw. U >= 60 V Gleichspannung (DC)
- as5410z000101a Brand-/Explosionsgefahr durch Kurzschuss und austretendes Knallgas. Verbrennungs-/Verletzungsgefahr durch Verätzen von Augen, Haut und Schleimhäuten durch Batterieelektrolyt/-nebel, Kurzschluss und Lichtbogeneinwirkung.
- si0000s0156a Service-Information: Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeiten an Hochvolt-Bordnetzen, Lithium-Ionen-Batterien und Gasantriebssystemen
- si5410p0035a Service-Information: Umgang mit Hochvoltbatterien nach Unfall mit Airbag bzw. Pyrosicherung Auslösung