P46.30-2184-11
Dargestellt am Motor 113
1 Ausgleichsbehälter der Lenkhelfpumpe
Änderungshinweise
Befüllen | |||
Gefahr! | Verletzungsgefahr durch Klemmen oder Quetschen der Finger beim Aus-, Einbauen und Einstellarbeiten an Hauben, Türen, Deckeln und Schiebedach | Beim Bewegen von Bauteilen dürfen sich keine Körperteile oder Gliedmaßen im Bewegungsbereich befinden. | |
Gefahr! | Verletzungsgefahr an Haut oder Augen durch unter hohem Druck herausspritzende Hydraulikflüssigkeit. Vergiftungsgefahr durch den Genuss von Hydraulikflüssigkeit | Vor Arbeitsbeginn am Hydrauliksystem die Anlage drucklos machen. Schutzkleidung und Schutzbrille tragen. | |
1 | Fahrzeug radfrei anheben | ||
2 | Ausgleichsbehälter (1) mit MB-Lenkgetriebeöl befüllen | Motor nicht starten! Wird der Motor gestartet, besteht die Gefahr, dass Luft in das hydraulische Lenksystem gelangt, die anschließend nicht mehr ohne Weiteres herausgebracht werden kann. | |
Ausgleichsbehälter (1) bis ca. 10 mm unterhalb der Behälteroberkante mit MB-Lenkgetriebeöl befüllen. | |||
MB-Lenkgetriebeöl kontinuierlich nachfüllen, bis der Ölstand konstant bleibt. | |||
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Mit elektrohydraulischer Servolenkung (EHPS). | |||
Entlüften | |||
3 | Lenkrad von Lenkanschlag zu Lenkanschlag drehen | Motor nicht starten! Wird der Motor gestartet, besteht die Gefahr, dass Luft in das hydraulische Lenksystem gelangt, die anschließend nicht mehr ohne Weiteres herausgebracht werden kann. | |
Lenkrad langsam von Lenkanschlag zu Lenkanschlag drehen, bis im Ausgleichsbehälter (1) keine Blasenbildung mehr festzustellen ist. | |||
Das Einschlagen der Lenkung mehrmals wiederholen (bis zu 30-mal). Während dieses Vorgangs muss MB-Lenkgetriebeöl von einem Helfer in den Ausgleichsbehälter (1) nachgefüllt werden. | |||
Gefahr! | Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor | Fahrzeug gegen selbsttätiges Anfahren sichern. | |
4 | Motor ohne Lenkbewegung starten | Motor ca. 1 min mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen. | |
Während dieses Vorgangs muss von einem Helfer der Ölstand im Ausgleichsbehälter (1) beobachtet und bei Bedarf MB-Lenkgetriebeöl nachgefüllt werden. | |||
5 | Lenkrad von Lenkanschlag zu Lenkanschlag drehen | Bei laufendem Motor das Lenkrad mehrmals langsam von Lenkanschlag zu Lenkanschlag drehen, zwischendurch MB-Lenkgetriebeöl in Ausgleichsbehälter (1) nachfüllen. | |
Vorgang wiederholen, bis der Ölstand im Ausgleichsbehälter (1) konstant bleibt und keine Blasenbildung mehr festzustellen ist. | |||
| Prüfen | ||
6 | Ölstand im Ausgleichsbehälter (1) prüfen und auf maximalen Füllstand auffüllen | Der Ölstand im Ausgleichsbehälter (1) muss immer bis auf Maximum aufgefüllt werden. | |
7 | Lenksystem bei laufendem Motor auf Dichtheit und Funktion prüfen | Bei Undichtigkeiten Ursache feststellen und beseitigen. | |
8 | Fahrzeug absenken |
Lenkgetriebe
Nummer | Benennung | Typ | Typ | ||
BF46.20-P-1001-01D | Servolenkung | Füllmenge | Liter | 1,2 | 1,5 |
MB-Lenkgetriebeöl | Blatt | ||||
Reparaturmittel
Nummer | Bezeichnung | Bestell-Nummer |
BR00.45-Z-1076-06A | Hydrauliköl, Pentosin CHF 11S | A 001 989 24 03 |
Referenzierte Dokumente
- as0000z000501a Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor
- as0000z001101a Verletzungsgefahr durch Klemmen oder Quetschen der Finger beim Aus-, Einbauen und Einstellarbeiten an Hauben, Türen, Deckeln und Schiebedach
- as0000z001301a Verletzungsgefahr an Haut oder Augen durch unter hohem Druck herausspritzende Hydraulikflüssigkeit. Vergiftungsgefahr durch den Genuß von Hydraulikflüssigkeit