Kommunikation mit der Zentralverriegelung (ZV)
Über eine Eindrahtleitung werden Befehlstelegramme an die Zentralverriegelung gesendet, oder Statustelegramme von der Zentralverriegelung empfangen.
Als Befehlstelegramme sind definiert:
Fahrzeug entriegeln
Fahrzeug verriegeln
Als Statustelegramme sind definiert:
Fahrzeug entriegelt
Fahrzeug verriegelt
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Ein Befehlstelegramm an die Zentralverriegelung wird ausgelöst, wenn die Zündung aus ist und ein gültiges Telegramm von einem Senderschlüssel empfangen wurde.
Der neue Zustand (ent-/verriegelt) muß dabei entgegengesetzt zum bisherigen Zustand sein. Die Zentralverriegelung antwortet auf ein Befehlstelegramm nach max. 1,5 s (Entriegeln) oder 3 s (Verriegeln) mit einem Statustelegramm.
Ein neues Befehlstelegramm wird erst nach Empfang eines Statustelegramms oder nach Ablauf der Wartezeit von 1,5 s oder
3 s gesendet. Ein Statustelegramm von der Zentralverriegelung kann jederzeit empfangen werden.
Hinweis
Werden die oben genannten Wartezeiten nicht eingehalten, z.B. durch schnelles Aus-, Einklappen des Schlüssels, kann eventuell die Stellung des Schlüssels nicht mit dem Zustand des Fahrzeuges (entriegelt/verriegelt) übereinstimmen.
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Kommunikation mit der Einbruchdiebstahlwarnanlage (EDW)
Bei Fahrzeugen mit Einbruchdiebstahlwarnanlage ist das Steuergerät EDW zwischen das Steuergerät FFB und das Steuergerät ZV geschaltet. Befehlstelegramme vom Steuergerät FFB werden über das Steuergerät EDW an das Steuergerät ZV weitergeleitet. Im umgekehrten Fall werden Statustelegramme vom Steuergerät ZV an das Steuergerät EDW gesendet und von dort an das Steuergerät FFB weitergeleitet.
Die Aktivierung der Einbruchdiebstahlwarnanlage erfolgt durch den Erhalt eines Statustelegramms „Fahrzeug verriegelt” vom Steuergerät ZV.
Die Deaktivierung der Einbruchdiebstahlwarnanlage erfolgt durch den Erhalt eines Befehlstelegramms „Fahrzeug entriegeln” vom Steuergerät FFB.
Kommunikation mit den Motorsteuergeräten PMS / ASF / MSA
Bei Fahrzeugen mit Fahrberechtigungssystem (FBS) erfolgt die Aktivierung der Wegfahrsperre vom Steuergerät FFB zu den Motorsteuergeräten.
Die Schnittstelle zu den Motorsteuergeräten ist in 2 Varianten realisiert:
als PWM-Ausgang mit unidirektionaler Kommunikation (Fahrzeuge mit Motor 111)
als CAN-Datenbus mit bidirektionaler Kommunikation (Fahrzeuge mit Motor 601 / 602)