07.1-231 Einspritzdüsen prüfen
Einspritzdüsen ausgebaut 07.1-230 | Arbeits-Nr. der Arbeitstexte und Arbeitswerte bzw. Standardtexte und Richtzeiten 07-6712 |
A. Flächenzapfendüse
B. Lochzapfendüse
Einspritzdüse (30) | am Prüfgerät (052) 5 mal kräftig durchpumpen, dazu Ventil "a" schließen. |
Schnarrprüfung | Handhebel "b" langsam betätigen ca. 1 Hub pro Sekunde. |
Strahlprüfung | Bei kurzen schnellen Hüben ca. 2 Hübe pro Sekunde muß der Strahl ziemlich geschlossen sein und gut abreißen. A - Strahlbild strähnig "schlecht" B - Strahlbild geschlossen "gut" |
Vorstrahl | prüfen (nur bei Lochzapfendüsen). |
Absperrdruck bzw. Öffnungsdruck | prüfen, dazu Ventil "a" öffnen und Handhebel "b" langsam mind. 1 Hub pro Sekunde. Sollwert: 115-125 bar bei neuen Düsen, mind. 100 bar bei gelaufenen Düsen. |
Sonderwerkzeug
Handelsübliches Werkzeug
Prüfgerät EFEP 60 H | z. B. Firma Bosch |
Reinigungsnadel 0,18 mm | z. B. Firma Bosch |
Hinweis
Zum Prüfen darf nur sauberes Prüföl oder fil-
triertes Dieselöl verwendet werden. Beim Prüfen
einer Düse auf keinen Fall mit der Hand in den
Strahl einer Düse kommen. Der Strahl dringt tief
ein und zerstört das Gewebe. Der in das Blut
gelangende Kraftstoff kann eine Blutvergiftung
hervorrufen.
Vorübergehend wurde beim Motor 601.91 die
Flächenzapfendüse "DN 0 SD 265" eingebaut
(anstelle DN 0 SD 261).
Diese Düse hat eine geringfügige Änderung am
Drosselzapfen (41).
Kennzeichen: Grüner Farbpunkt am Düsen-
halter.
Einsatz: November 1984
Typ | Motor | Motor-End-Nr. mechanisches Getriebe automatisches Getriebe | Fahrgestell-End-Nr. |
201.122 | 601.911 | 057850 005975 | A 156160 |
124.120 | 601.912 | 000386 000024 | A 001220 |
Vorübergehend wurde
beim Motor 601.921
die Flächenzapfendüsen
DN 0 SD 261 eingebaut
(anstelle DN 0 SD 240/).
Die Düse hat am
Drosselzapfen (41) eine
schräge Fläche (Pfeil).
Dadurch wird die
Drosselwirkung verbes-
sert.
Kennzeichen: Gelber
Farbpunkt am Düsen-
halter.
Einsatz: September 1984 - November 1984
Typ | Motor | Motor-End-Nr. mechanisches Getriebe automatisches Getriebe | Fahrgestell-End-Nr. |
201.122 | 601.921 | 001825-002001 004791-005625 | F 027925 - F 054261 |
Seit August 1989 werden in die Motoren 602,
603 feinstgeschliffene Einspritzdüsen eingebaut.
Einsatz: August 1989
Typ | Motor | Motor-End-Nr. | Motor-End-Nr. |
124.125 124.128 124.130 124.133 124.330 124.333 | 602.9121) 602.9622) 603.9121) 603.9602) 603.9131) 603.9632) | 144201 000093 053162 - 000639 - | 021158 000319 034696 023344 000615 001799 |
201.126 201.128 | 602.9111) 602.9612) | 082780 000177 | 016395 007086 |
460.3 460.3 460.3 460.3 | 602.9301) 602.9311) 602.9391) 602.9311) | 001863 000010 000008 000021 | 000047 - - 000006 |
Kennzeichnung 1) 2 grüne Farbpunkte
2) 2 violette Farbpunkte
Motor 601.913 im Typ 202
Zur Verringerung des Schadstoffausstoßes, wird
der Nadeldurchmesser von 6 mm auf 5 mm
reduziert. Ein Einbau in bisher gefertigte Motoren
ist nicht möglich.
A. Flächenzapfendüse
Prüfen
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1 Einspritzdüse am Prüfgerät 5 mal kräftig
durchpumpen. Anschließend Schnarren der
Düse prüfen, dazu Handhebel langsam be-
tätigen (ca. 1 Hub pro Sekunde).
2 Strahl prüfen: Bei kurzen schnellen Teil-
hüben (mindestens 2 Hübe pro Sekunde) muß
der Strahl ziemlich geschlossen sein und gut
abreißen.
A Strahlbild geschlossen und gut zerstäubt
B Strahlbild aufgerissen, zu breit und strähnig
3 Abspritzdruck prüfen: Sollwert 115-125 bar
bei neuer Düse, mindestens 100 bar bei
gelaufenen Düsen.
Bei langsamer Abwärtsbewegung des Hand-
hebels (mindestens 1 Hub pro Sekunde) am
Manometer Abspritzdruck ablesen.
Absperrhahn muß zu dieser Prüfung offen sein.
B. Lochzapfendüse
1 Vor dem Prüfen: Längsbohrung (15) mit
Reinigungsnadel 0,18 mm auf Durchgang
prüfen.
2 Einspritzdüsen am Prüfgerät 5 mal kräftig
durchpumpen. Anschließend Schnarren prüfen,
dazu Handhebel langsam betätigen (mindestens
1 Hub pro Sekunde).
3 Strahlprüfung: Bei kurzen schnellen Teil-
hüben (ca. 2 Hübe pro Sekunde) muß der Strahl
ziemlich geschlossen sein und gut abreißen.
A Strahlbild geschlossen und gut zerstäubt
B Strahlbild aufgerissen, zu breit und strähnig
4 Vorstrahl durch langsames Abwärtsbewegen
des Handhebels (1 Hub 4-6 s) erzeugen.
Es muß ein senkrechter Schnurstrahl aus der
Mittelbohrung (15) austreten.
Hinweis
Bei neuen Düsen ist der Vorstrahl sehr schwie-
rig zu erzeugen, deshalb Längsbohrung mit
Reinigungsnadel 0,18 mm auf Durchgang
prüfen.
5 Abspritzdruck prüfen:
Sollwert: 115-125 bar bei neuer Düse, min-
destens 100 bar bei gelaufener Düse.
Bei langsamer Abwärtsbewegung des Hand-
hebels (ca. 1 Hub pro Sekunde) am Manometer
Abspritzdruck ablesen.
Absperrhahn muß zum Prüfen offen sein.
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