gf4260w6000a

Electronic Air-Processing Unit (EAPU) Bauteilbeschreibung

Typ gf · Thema 42.60 · Version 0102 · 2009-06-02

Gültig für: TYP 934 mit CODE (BC2) Electronic Air-Processing Unit (EAPU)

Einordnung

Funktionsgruppe 2 Fahrwerk › 42 Bremsen-Hydraulik und Mechanik › 42.60 Pneumatik — Baureihe 934

GF42.60-W-6000A

Electronic Air-Processing Unit (EAPU) Bauteilbeschreibung

2.6.09

TYP 934 mit CODE (BC2) Electronic Air-Processing Unit (EAPU)

Electronic Air-Processing Unit (EAPU) Bauteilbeschreibung

W42.60-1162-05

Anordnung

6.17 Electronic Air-Processing Unit (EAPU)

Die Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (6.17) ist innen am linken Rahmenlängsträger, in Höhe des Kraftstoffbehälters, angeordnet.

Aufgabe

Die Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (6.17) hat folgende Aufgaben:

Regelung der Einschalt- und Abschaltphasen des Druckreglers

Trocknung der Druckluft

Verteilung der vom Verdichter geförderten Druckluft auf die Brems- und Nebenverbraucherkreise

Begrenzung der Betriebsdrücke in den Druckluftkreisen

Halten der Vorratsdrücke aller Druckluftkreise auf dem vorgegebenen Niveau

Absicherung der intakten Druckluftkreise gegen einen möglichen defekten Druckluftkreis

Regelung der Regeneration der Drucklufttrocknerpatrone

Erfassen und Weiterleiten des Messwertes für den Kondenswasserstand

Electronic Air-Processing Unit (EAPU) Bauteilbeschreibung

W42.60-1160-06

Aufbau

6.17 Electronic Air-Processing Unit (EAPU)

Pneumatische Anschlüsse

3 Entlüftung

4 Steueranschluss (zum Verdichter)

11 Druckluftzufuhr (vom Verdichter)

12 Druckluftzufuhr (Fremdbefüllung)

21 Druckluftabfluss (Vorrat Bremskreis HA)

22 Druckluftabfluss (Vorrat Bremskreis VA)

23 Druckluftabfluss (Anhängersteuerung)

24 Druckluftabfluss (Nebenverbraucher)

25 Druckluftabfluss (Feststellbremse)

26 Druckluftabfluss (Vorrat Getriebesteuerung und Kupplungsbetätigung)

27 Druckluftabfluss (Luftfederung)

28 Reifenfüllanschluss

Elektrische Bauteile

A121a1 Steuergerät Electronic Air-Processing Unit (EAPU)

A121b1 Drucksensor Bremskreis HA

A121b2 Drucksensor Bremskreis VA

A121b3 Drucksensor Anhängersteuerung

A121b6 Drucksensor Getriebesteuerung und Kupplungsbetätigung

A121r1 Heizelement

A121y1 Magnetventil Vorsteuerung

A121y2 Magnetventil Regeneration

A121y3 Magnetventil Anhängersteuerung

PL2 Druckbegrenzer Nebenverbraucher

PR Ablassventil Druckregler

PV C1 Überströmventil Bremskreis HA

PV C2 Überströmventil Bremskreis VA

PV C3 Überströmventil Anhängersteuerung

PV C4 Überströmventil Nebenverbraucher

PV C5 Überströmventil Luftfederung

PV C6 Überströmventil Getriebesteuerung und Kupplungsbetätigung

SV PB Sicherungsventil Feststellbremse

TH REG Drossel Regeneration

Pneumatische Bauteile

A Drosselrückschlagventil

CV C1 Rückschlagventil Bremskreis HA

CV C2 Rückschlagventil Bremskreis VA

CV C6 Rückschlagventil Getriebesteuerung und Kupplungsbetätigung

CV EG Rückschlagventil

CV PB Rückschlagventil Feststellbremse

CV PR Rückschlagventil Druckregler

CV REG Rückschlagventil Regeneration

CTR Drucklufttrocknerpatrone

EX ESS Schnellentlüftungsventil Energiesparsystem

Funktion

Die im Folgenden beschriebenen Funktionen stellen sich nur bei eingeschalteter Zündung ein. Bei einem fehlerhaften System erhält der Fahrer eine Warnanzeige im Instrument (INS).

Füllvorgang (bei leerer Anlage)

Die über den Anschluss Druckluftzufuhr (11) vom Verdichter in die Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (6.17) gelangende Druckluft wird in der Drucklufttrocknerpatrone (CTR) gereinigt und getrocknet. Durch das Rückschlagventil Druckregler (CV PR) strömt die Druckluft an die Überströmventile Luftfederung (PV C5), Bremskreis HA (PV C1) und Bremskreis VA (PV C2). Aufgrund des niedrigeren Öffnungsdruckes der Überströmventile Bremskreis HA (PV C1) und Bremskreis VA (PV C2) werden bei einer leeren Anlage die Bremskreise der Hinter- und Vorderachse vorrangig vor dem Druckluftkreis für die Luftfederung befüllt.

Der Druckluftabfluss (21) für den Bremskreis der Hinterachse wird vom Drucksensor Bremskreis HA (A121b1) und der Druckluftabfluss (22) für den Bremskreis der Vorderachse vom Drucksensor Bremskreis VA (A121b2) überwacht.

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Über das nur am Überströmventil Bremskreis HA (PV C1) angebrachte Drosselrückschlagventil (A) kann zusätzlich Druckluft in den Bremskreis der Hinterachse strömen, so dass hier ein früherer Druckanstieg als im Bremskreis der Vorderachse erfolgt.

Steigt der Druck an den Druckluftabflüssen (21 und 22), werden auch die Magnetventile Vorsteuerung (A121y1), Regeneration (A121y2) und Anhängersteuerung (A121y3), sowie der Druckbegrenzer Nebenverbraucher (PL2) mit Druck beaufschlagt. Der Druckbegrenzer Nebenverbraucher (PL2) begrenzt den Druck auf 8,5 bar. Die Druckluft gelangt weiter an die Überströmventile Anhängersteuerung (PV C3), Nebenverbraucher (PV C4) und Getriebesteuerung und Kupplungsbetätigung (PV C6).

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Das Magnetventil Anhängersteuerung (A121y3) wird vom Steuergerät Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (A121a1) bestromt, und verriegelt durch den ausgesteuerten Druck das Überströmventil Anhängersteuerung (PV C3), so dass zunächst der Druckluftabfluss (24) für Nebenverbraucher und der Druckluftabfluss (26) für die Getriebesteuerung und Kupplungsbetätigung belüftet werden.

Der Druckluftabfluss (26) für die Getriebesteuerung und Kupplungsbetätigung wird vom Drucksensor Getriebesteuerung und Kupplungsbetätigung (A121b6) überwacht.

Auch das Magnetventil Regeneration (A121y2) wird ab einem bestimmten Vorratsdruck bestromt und das Ablassventil Druckregler (PR) dadurch mit Druck beaufschlagt. So wird verhindert, dass dieses durch den ansteigenden Vorratsdruck geöffnet wird und entlüftet.

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Über die Drucksensoren Bremskreis HA (A121b1) und Bremskreis VA (A121b2) erkennt das Steuergerät Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (A121a1) den aktuellen Vorratsdruck in den Bremskreisen. Nachdem der Vorratsdruck die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Hilfsbremswirkung gewährleistet, wird das Magnetventil Anhängersteuerung (A121y3) stromlos geschaltet und dadurch die Verriegelung des Überströmventils Anhängersteuerung (PV C3) aufgehoben. Jetzt wird auch der Druckluftabfluss (23) für die Anhängersteuerung und der Druckluftabfluss (25) für die Feststellbremse belüftet.

Der Druckluftabfluss (23) für die Anhängersteuerung wird vom Drucksensor Anhängersteuerung (A121b3) überwacht.

Die Füllreihenfolge wird auch von der Motordrehzahl beeinflusst und kann sich daher von der oben beschriebenen unterscheiden. Bei teilgefüllter Anlage können sich, je nach Stellung der Überströmventile, ebenfalls unterschiedliche Füllreihenfolgen ergeben.

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Schubphasenregelung

Über die Kommunikation mit dem Steuergerät Motorregelung (MR) erkennt das Steuergerät Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (A121a1) wenn sich der Motor im Schubbetrieb befindet (z. B. bei Bergabfahrt). Die Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (6.17) schaltet in diesem Fall in die Auffüllphase, auch wenn der Vorratsdruck noch nicht bis zum Einschaltdruck abgefallen ist.

Abschalten mit Regeneration

Wird über die Drucksensoren Bremskreis HA (A121b1) und Bremskreis VA (A121b2) gemeldet, dass der Betriebsdruck (Abschaltdruck) in den Bremskreisen erreicht ist, bestromt das Steuergerät Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (A121a1) das Magnetventil Vorsteuerung (A121y1). Das Magnetventil Regeneration (A121y2) bleibt weiterhin bestromt. Durch den ausgesteuerten Druck vom Magnetventil Vorsteuerung (A121y1), wird das Ablassventil Druckregler (PR) auf Durchgang geschaltet. Nach dem Umschalten des Ablassventils Druckregler (PR) strömt die vom Verdichter geförderte Druckluft ungetrocknet über die Entlüftung (3) ins Freie.

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Gleichzeitig strömt getrocknete Druckluft aus der Anlage durch das geschaltete Magnetventil Regeneration (A121y2), über das Rückschlagventil Regeneration (CV REG) und die Drossel Regeneration (TH REG) zur Drucklufttrocknerpatrone (CTR). Beim Durchströmen der Drucklufttrocknerpatrone (CTR) wird das Trockenmittel regeneriert. Über das Ablassventil Druckregler (PR) gelangt die Druckluft mit der aufgenommenen Feuchtigkeit an der Entlüftung (3) ins Freie.

Die Regeneration endet, wenn das Steuergerät Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (A121a1) das Magnetventil Regeneration (A121y2) nicht mehr bestromt.

Das Steuergerät Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (A121a1) verarbeitet für die Berechnung der Regenerationsdauer verschiedene Informationen wie z. B. Verdichterdrehzahl und Druckniveau.

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Abschalten ohne Regeneration

Wird über die Drucksensoren Bremskreis HA (A121b1) und Bremskreis VA (A121b2) gemeldet, dass der Betriebsdruck (Abschaltdruck) erreicht ist, bestromt das Steuergerät Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (A121a1) das Magnetventil Vorsteuerung (A121y1). Das Magnetventil Regeneration (A121y2) wird stromlos geschaltet. Durch den ausgesteuerten Druck vom Magnetventil Vorsteuerung (A121y1), wird das Ablassventil Druckregler (PR) auf Durchgang geschaltet. Die vom Verdichter geförderte Druckluft strömt nach dem Umschalten des Ablassventils Druckregler (PR) ungetrocknet an der Entlüftung (3) ins Freie.

Bei jedem Abschaltvorgang wird über das Schnellentlüftungsventil Energiesparsystem (EX ESS) auch der Steueranschluss (4) zum schaltbaren Verdichter belüftet.

Der Vorratsdruck in den Druckluftkreisen wird vom Rückschlagventil Druckregler (CV PR) gesichert.

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Entlüftung der Drucklufttrocknerpatrone

Nachdem die Zündung ausgeschaltet wird, bestromt das Steuergerät Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (A121a1) das Magnetventil Vorsteuerung (A121y1), auch wenn der Abschaltdruck noch nicht erreicht ist. Dadurch wird die Druckluftleitung vom Verdichter und die Drucklufttrocknerpatrone (CTR) entlüftet. Die bisher geförderte und evtl. feuchte Druckluft bleibt nicht in der Drucklufttrocknerpatrone (CTR).

Im Service- oder Reparaturfall kann somit die Drucklufttrocknerpatrone (CTR) gefahrlos getauscht werden.

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Einschalten

Wird über die Drucksensoren Bremskreis HA (A121b1) und Bremskreis VA (A121b2) gemeldet, dass der Einschaltdruck erreicht ist, wird vom Steuergerät Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (A121a1) das Magnetventil Vorsteuerung (A121y1) nicht mehr bestromt und das Magnetventil Regeneration (A121y2) wieder bestromt. Das Ablassventil Druckregler (PR) schaltet um, so dass keine Entlüftung mehr möglich ist und die Anlage wird wieder befüllt.

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Im Stand kann der Einschaltdruck unter dem normalen Wert liegen, wenn zuvor viel Luft gefördert oder die Anlage fremdbefüllt wurde.

Durch das Umschalten des Ablassventils Druckregler (PR) erfolgt auch ein Druckabfall am Schnellentlüftungsventil Energiesparsystem (EX ESS), wodurch die Steuerleitung zum Verdichter entlüftet wird.

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Sicherung der Druckluftkreise

Mit Ausnahme des Druckluftkreises für die Anhängersteuerung entspricht die Sicherung der Druckluftkreise der bisherigen pneumatischen Absicherung eines Vierkreisschutzventiles.

Der statische Sicherungsdruck (Schließdruck) wird in den noch intakten Druckluftkreisen gehalten, wenn keine Nachförderung stattfindet.

Der dynamische Sicherungsdruck wird in den noch intakten Druckluftkreisen abgesichert, wenn eine Nachförderung stattfindet.

Bei einem Druckabbau am Druckluftkreis der Anhängersteuerung erkennt das Steuergerät Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (A121a1) anhand der Signale des Druckensors Anhängersteuerung (A121b3) und der Drucksensoren Bremskreis HA (A121b1) und Bremskreis VA (A121b2), ob es sich um einen normalen Druckluftverbrauch oder um einen Defekt handelt.

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Bei einem normalen Druckluftverbrauch bleibt das Magnetventil Anhängersteuerung (A121y3) stromlos und damit auch die Steuerleitung zum Überströmventil Anhängersteuerung (PV C3) drucklos. Dieses ist somit nicht pneumatisch verriegelt. Die benötigte Druckluft für die Anhängersteuerung kann aufgrund der Rückströmfähigkeit der Überströmventile für Bremskreis HA (PV C1) und Bremskreis VA (PV C2) aus den Vorratsbehältern dieser Bremskreise entnommen werden.

Bei einem Defekt bestromt das Steuergerät Electronic Air-Processing Unit (EAPU) (A121a1) das Magnetventil Anhängersteuerung (A121y3), und durch den ausgesteuerten Druck wird das Überströmventil Anhängersteuerung (PV C3) pneumatisch verriegelt. Die Absicherung der intakten Druckluftkreise ist somit gegeben.

Wurde nach einem erkannten Defekt das Magnetventil Anhängersteuerung (A121y3) bestromt, ist nach erfolgter Reparatur die Zündung auszuschalten, damit ein Systemreset durchgeführt wird.

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Absicherung nach ECE-Reglement Nr. 13

Bei einem Druckabfall (Leckage) im Bremskreis der Hinterachse wird über das Rückschlagventil (CV EG) und über das Überströmventil Bremskreis HA (PV C1) auch der Druckluftabfluss (23) für die Anhängersteuerung entlüftet (ECE-Funktion). Die Druckluft strömt an der Leckstelle ins Freie.

Bei gelöster Feststellbremse wird der Druck im Druckluftabfluss (25) für die Feststellbremse über das Rückschlagventil (CV PB) gehalten und die Feststellbremse bleibt gelöst. Nach dem Anziehen der Feststellbremse ist ein erneutes Lösen erst möglich, wenn der Vorratsdruck in den Bremskreisen der Betriebsbremse die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Hilfsbremswirkung ermöglicht.

Wenn die Druckluftkreise für die Anhängersteuerung und für die Feststellbremse entlüftet sind und sich der Hebel des Feststellbremsventils in Fahrtstellung (Feststellbremse gelöst) befindet, werden bei einem Druckanstieg bzw. ausreichendem Druck die Federspeicher-Kombibremszylinder belüftet (Bremse löst) und das Fahrzeug kann wegrollen.

Abreißsicherung

Bei einem Defekt in der Druckluftleitung zum Anhängefahrzeug wird der Druckluftabfluss (23) zur Anhängersteuerung drucklos. Durch das Rückschlagventil Feststellbremse (CV PB) wird verhindert, dass der Druckluftabfluss (25) zur Feststellbremse entlüftet wird und die Federspeicher-Kombibremszylinder in Bremsstellung gehen.

Überdruck in den Nebenverbraucherkreisen

Wird bei einer Fremdeinspeisung (z. B. über den Kupplungskopf Vorrat) der maximale Druck des Druckbegrenzers Nebenverbraucher (PL2) überschritten, entlüftet das Sicherungsventil Feststellbremse (SV PB) den Überdruck über die Entlüftung (3).

Heizung

Das bei Code (B65) Drucklufttrockner beheizt (Einkammer-System) eingebaute Heizelement (A121r1) erwärmt den Bereich um das Ablassventil Druckregler (PR), um ein Einfrieren zu verhindern. Die Anforderung und die Einschaltdauer des Heizelements (A121r1) wird mit Hilfe eines Temperatursensors bestimmt.