Funktionsvoraussetzungen Schaltung allgemein
Klemme 15 EIN
Motordrehzahl vom Steuergerät CDI (N3/9)
Automatikgetriebe nicht im Notlauf
Schaltung allgemein
Die Elektrische Steuereinheit (Y3/6) setzt die vom Steuergerät EGS (N15/3) ausgehenden elektrischen Signale in hydraulische Signale um. Die Wählhebelstellungen "P", "R", "N", "D" vom elektronischen Wählhebelmodul werden über das Steuergerät Elektronisches Wählhebelmodul (N15/5) auf dem Antriebs-CAN (CAN C) zum Steuergerät CDI, Steuergerät EGS, Kombiinstrument (A1) und zum Steuergerät VGS (N15/7) übertragen. Der Schaltbereich kann in den Vorwärtsgängen während des Fahrbetriebs zwar verändert werden, jedoch verhindert das Steuergerät EGS eine Schaltung bei unzulässig hohen oder niedrigen Motordrehzahlen.
Das Steuergerät EGS, Steuergerät Elektronisches Wählhebelmodul, Steuergerät VGS und das Steuergerät CDI lesen für die Prüfung der Funktionsvoraussetzung folgende Sensoren und Signale ein:
Status "Klemme 15 EIN" vom Zündschloss über direkte Leitung
Signal Motordrehzahl vom Steuergerät CDI über Antriebs-CAN
Das Steuergerät EGS sendet den Status der Getriebesteuerung über den Antriebs-CAN an das Steuergerät Elektronisches Wählhebelmodul, Steuergerät VGS und das Steuergerät CDI.
Meldungen und Anzeigen im Kombiinstrument
Das Steuergerät EGS sendet die Informationen zum eingelegten Gang an das Kombiinstrument über den Antriebs-CAN. Das Kombiinstrument zeigt dem Fahrer die aktuell eingelegte Fahrstufe über die Ganganzeige (A1p12) an.
Folgende Regelmagnetventile werden von dem Steuergerät EGS angesteuert:
Regelmagnetventil Modulierdruck (Y3/6y1)
Regelmagnetventil Schaltdruck (Y3/6y2)
Magnetventil 1-2 und 4-5 Schaltung (Y3/6y3)
Magnetventil 3-4 Schaltung (Y3/6y4)
Magnetventil 2-3 Schaltung (Y3/6y5)
PWM-Magnetventil Wandlerüberbrückung (Y3/6y6)
Folgende Signale werden von dem Steuergerät EGS eingelesen:
Wählbereichssensor (S16/10) über Antriebs-CAN vom Steuergerät Elektronisches Wählhebelmodul
Temperatursensor Getriebeöl (Y3/6b1)
Drehzahlsensor n2 (Y3/6n2)
Drehzahlsensor n3 (Y3/6n3)
Anlasssperrkontakt (Y3/6s1)
Schaltung Funktionsablauf
Der Funktionsablauf ist in folgenden Punkten beschrieben:
Funktionsablauf Schaltung 1 nach 2
Funktionsablauf Schaltung 1 nach 2
Im 1. Gang sind die Lamellenbremse B2, die Lamellenbremse B3 und die Lamellenkupplung K3 geschaltet. Beim Schalten vom 1. in den 2. Gang wird die Lamellenbremse B3 abgeschaltet und die Lamellenbremse B1 zugeschaltet. Der Schaltvorgang wird durch das Steuergerät EGS gestartet. Dabei wird die Lamellenbremse B1 mit Öl gefüllt und stetig der Druck in der Lamellenbremse B1 erhöht. Gleichzeitig wird der Druck in der Lamellenbremse B3 reduziert. Es handelt sich dabei um einen fließenden Übergang. Wird das Drehmoment des 2. Gangs erreicht, muss die Motordrehzahl an das Niveau des 2. Gangs angeglichen werden (Überhöhungsphase). Diese Drehzahlangleichung wird dadurch erreicht, dass der Druck in der Lamellenbremse B1 erhöht wird und gegebenenfalls über das Steuergerät CDI eine Motormomentreduzierung durchgeführt wird.
Referenzierte Dokumente
- gf2710p9992gd Übersicht Systembauteile Automatikgetriebe (AG)