GF18.40-P-2000OK | Ölsensor Bauteilbeschreibung | 22.2.08 |
MOTOR 646.9 im TYP 203.7 ab Modell-J. 09 /AEJ 08 MOPF
P18.40-2086-01
B40 Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität)
Anordnung
Der Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität) befindet sich getriebeseitig unten in der Motorölwanne.
Aufgabe
- Erfassung von Ölstand, -temperatur und -qualität
Ein- und Ausgangssignale
Signaleingänge und -ausgänge
Direkte Eingangssignale
- Spannungsversorgung durch das Steuergerät CDI (N3/9)
Direkte Ausgangssignale
- PuIsweiten Modulation (PWM)-Signal an Steuergerät CDI
P18.40-2199-11
Aufbau
a Kapazitiver Messbereich
b Integrierte Elektronik
c 3-poliger Steckanschluss
B40 Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität)
Funktion
Der nach dem kapazitiven Messprinzip arbeitende Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität) besitzt eine integrierte Elektronik, die die 3 Signale (Ölstand, Temperatur und Qualität) auswertet.
Über ein PWM-Signal werden dem Steuergerät CDI Informationsblöcke mitgeteilt.
Jeder Informationsblock besteht aus 3 aufeinander folgenden Rechtecksignalen. Darauf folgt eine kurze Pause.
Jedem Rechtecksignal ist eine Messgröße zugeordnet. Über das Tastverhältnis erfolgt die jeweilige Quantisierung.
Ölstand und Ölqualität werden über die Kapazität des Motoröls (Dielektrikum) erkannt.
Die Kapazität des Motoröls ist bei schlechter Ölqualität bis um den Faktor 6 erhöht.
Der Messbereich für den Ölstand beträgt 80 mm (Normalniveau 40 mm) bei einer Messgenauigkeit von ca. 3 mm.
Die Öltemperatur wird durch einen Temperaturfühler erfasst. Alle Signale werden in der im Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität) integrierten Elektronik zu einem PWM-Signal aufbereitet und an das Steuergerät CDI geleitet.
Ölstand und Ölqualität (Kapazität des Motoröls) sind voneinander abhängig. Darum werden diese Informationen im Steuergerät CDI erst kompensiert, bevor sie auf den Motorraum-CAN weiter übertragen werden.
Fehler am Ölsensor (Ölstand, Temperatur und Qualität) werden vom Steuergerät CDI erkannt und im Fehlerspeicher abgelegt.