MOTOR | 646 im TYP 909 |
D18.40-1102-08
B40/5 | Motorölstandsensor |
Anordnung
Der Motorölstandsensor ist an der Ölwanne angeordnet.
Aufgabe
Den Fahrer durch eine Anzeige im Kombiinstrument (P15) vor zu niedrigem oder zu hohem Ölstand warnen.
Die Öltemperatur ermitteln.
Die Ölqualität für eine bedarfsgerechte Ölwechselintervallanzeige erfassen.
Funktion
Mit dem in der Ölwanne eingebauten Motorölstandsensor werden Ölstand, Öltemperatur und Ölqualität erfasst. Der nach dem kapazitiven Messprinzip arbeitende Sensor besitzt eine integrierte Elektronik, welche die 3 Signale auswertet. Diese Informationen werden ständig über ein Pulsweiten Modulations (PWM)-Signal dem Steuergerät CDI (N3/21) übermittelt.
Das Steuergerät CDI sendet die entsprechenden Informationen als Botschaften "T_OEL (Öltemperatur)", "OEL_FS (Ölstand)" und "OEL_QUAL (Ölqualität)" über MotorCAN (CAN C) an das Kombiinstrument. Jeder Informationsblock besteht aus 3 aufeinander folgenden Rechtecksignalen. Darauf folgt eine kurze Pause. Jedem Rechtecksignal ist eine Messgröße zugeordnet. Über ein Tastverhältnis von ca. 20 bis 80 % erfolgt die jeweilige Größenfestlegung.
Die Ölqualität wird für die bedarfsgerechte Ölwechselintervallanzeige erfasst. Erkannt wird die Ölqualität über die Kapazität des Motoröls (Dielektrikum), diese ist bei schlechter Ölqualität bis um Faktor 6 erhöht.
Der Messbereich für den Ölstand beträgt 80 mm mit einer Messgenauigkeit von ca. 3 mm. Ölstand und Ölqualität (Kapazität des Motoröls) sind voneinander abhängig. Die Informationen werden im Steuergerät CDI erst errechnet, bevor sie über den MotorCAN übertragen werden. Fehler am Motorölstandsensor werden vom Steuergerät CDI erkannt und in den Fehlerspeicher eingetragen. Die Spannungsversorgung (ca. 5 V) des Motorölstandsensors erfolgt durch das Steuergerät CDI.