Funktionsvoraussetzungen Abgasnachbehandlung allgemein
Klemme 87 (Motormanagement) EIN
Motor läuft
Abgasnachbehandlung allgemein
Die Aufgabe der Abgasnachbehandlung ist die Reduzierung der Abgasemissionen:
Stickoxide (NOx)
Kohlenwasserstoff (HC)
Kohlenmonoxid (CO)
Das Steuergerät ME (N3/10) bestimmt durch Ansteuern des Stellmagnets Einlassnockenwelle (Y49/4) und des Stellmagnets Auslassnockenwelle (Y49/5) die Ventilüberschneidung. Dadurch wird die Abgasrückführrate der inneren Abgasrückführung gesteuert.
Abgasnachbehandlung Funktionsablauf
Die Abgasnachbehandlung ist in folgenden Punkten beschrieben:
Funktionsablauf Katalysator
Funktionsablauf Überwachung der Katalysatorwirkung
Funktionsablauf Katalysator
Durch Oxidation werden Kohlenmonoxid in Kohlendioxid (CO2) und Kohlenwasserstoff in Wasser (H2O) + Kohlendioxid umgewandelt.
Durch Reduktion werden die Stickoxide in Stickstoff (N2) + Kohlendioxid umgewandelt.
Zusätzliche Funktionsvoraussetzungen Überwachung der Katalysatorwirkung
Betriebswarmer Katalysator
Lambdaregelung frei gegeben
Funktionsablauf Überwachung der Katalysatorwirkung
Nach den gesetzlichen Anforderungen darf die Kohlenwasserstoff (HC)-Emission eine vorgegebene Grenze nicht überschreiten.
Die Aufgabe der Überwachung der Katalysatorwirkung ist es, aus der Sauerstoffspeicherfähigkeit des Katalysators eine Aussage über dessen Alterung und somit über die HC-Konvertierung zu treffen.
Das Steuergerät ME (N3/10) liest zur Überwachung der Katalysatorwirkung die Signale folgender Sensoren ein:
Lambdasonde nach Katalysator (G3/1)
Lambdasonde vor Katalysator (G3/2)
Hallsensor Kurbelwelle (B70)
Der in einer Betriebsphase mit magerem Gemisch gespeicherte Sauerstoff wird in einer Betriebsphase mit fettem Gemisch ganz oder teilweise abgebaut. Durch Alterung verringern sich Sauerstoffspeicherfähigkeit und HC-Konvertierung des Katalysators. Durch die hohe Sauerstoffspeicherfähigkeit des Katalysators wird die Änderung des Sauerstoffgehalts nach dem Katalysator fast vollständig gedämpft. Dies hat zur Folge, dass das Lambdasondensignal nach dem Katalysator eine niedrige Amplitude besitzt und nahezu konstant ist.
Bei betriebswarmem Katalysator und frei gegebener Lambdaregelung werden die Amplitudengrößen der Lambdasondensignale nach und vor dem Katalysator verglichen.
Ist der Katalysator nicht mehr funktionsbereit, dann ist das Lambdasondensignal der Lambdasonde vor Katalysator (G3/2) und das Lambdasondensignal der Lambdasonde nach Katalysator (G3/1) gleich groß.
Im vorgegebenen Drehzahlbereich erfolgen im unteren Teillastbereich mehrere Messungen.
Im Fehlerspeicher des Steuergeräts ME (N3/10) werden erkannte Fehler abgelegt.
Referenzierte Dokumente
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