gf0710p1029f

Selbstanpassung der Gemischbildung Funktion

Typ gf · Thema 07.10 · Version 0100 · 2009-01-08

Gültig für: MOTOR 104.941 /942 /943 /944 /945 /991 /992 /994 /995 MOTOR 111.921 /942 /943 /944 /945 /946 /947 /952 /956 /957 /958 /960 /961 /970 /973 /974 /975 /982 /983 MOTOR 112.910 /911 /912 /913 /914 /916 /917 /920 /921 /922 /923 /940 /941 /942 /943 /944 /947 /949 /953 /954 /955 /975 MOTOR 113.940 /941 /942 /943 /948 /960 /961 /965 /966 /967 /968 /969 MOTOR 119.980 /981 /982 /985 MOTOR 120.982 /983 MOTOR 137.970 MOTOR 111.951 /955 bis Modell-J. 2008 /AEJ 07 MOTOR 112.946 /973 bis Modell-J. 2008 /AEJ 0

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 07 Gemischaufbereitung › 07.10 Elektronische Motorsteuerung/Motorregelung

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 104 941, 104 942, 104 943, 104 944, 104 945, 104 991, 104 992, 104 994, 104 995, 111 921, 111 942, 111 943, 111 944, 111 945, 111 946, 111 947, 111 951, 111 952, 111 955, 111 956, 111 957, 111 958, 111 960, 111 961, 111 970, 111 973, 111 974, 111 975, 111 982, 111 983, 112 910, 112 911, 112 912, 112 913, 112 914, 112 916, 112 917, 112 920, 112 921, 112 922, 112 923, 112 940, 112 941, 112 942, 112 943, 112 944, 112 946, 112 947, 112 949, 112 953, 112 954, 112 955, 112 973, 112 975, 113 940, 113 941, 113 942, 113 943, 113 948, 113 960, 113 961, 113 963, 113 965, 113 966, 113 967, 113 968, 113 969, 119 980, 119 981, 119 982, 119 985, 120 982, 120 983, 137 970

GF07.10-P-1029F

Selbstanpassung der Gemischbildung Funktion

8.1.09

MOTOR 104.941 /942 /943 /944 /945 /991 /992 /994 /995

MOTOR 111.921 /942 /943 /944 /945 /946 /947 /952 /956 /957 /958 /960 /961 /970 /973 /974 /975 /982 /983

MOTOR 112.910 /911 /912 /913 /914 /916 /917 /920 /921 /922 /923 /940 /941 /942 /943 /944 /947 /949 /953 /954 /955 /975

MOTOR 113.940 /941 /942 /943 /948 /960 /961 /965 /966 /967 /968 /969

MOTOR 119.980 /981 /982 /985

MOTOR 120.982 /983

MOTOR 137.970

MOTOR 111.951 /955 bis Modell-J. 2008 /AEJ 07

MOTOR 112.946 /973 bis Modell-J. 2008 /AEJ 07

MOTOR 113.963 bis Modell-J. 2008 /AEJ 07

15.03.07

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Selbstanpassung der Gemischbildung Funktion

P07.51-0405-06

d Regelbereich Lambda-Regelungsfakfor

e Regelungsfakfor vor Selbstanpassung (mager)

g Regelungsfaktor nach Selbstanpassung

h Lage des Lambda-Kennfeldes vor der Selbstanpassung

Bei Fahrzeugen mit geregeltem Katalysator bestimmt die Lambda-Regelung die Einspritzzeit so exakt, dass in allen Betriebszuständen das Kraftstoff-Luftverhältnis λ=1 ist.

Treten Fehler auf, nimmt das Steuergerät ME selbstständig eine Korrektur der Gemischbildung vor. Dabei wird das Lambda-Kennfeld in bestimmten Grenzen so verschoben, dass die Lambda-Regelung nicht am unteren oder oberen Regelanschlag (d) steht.

Folgende Fehler machen eine Gemischanpassung notwendig:

Falschluft

Verschleiß oder Verkoken der Kraftstoff-Einspritzventile

Übergangswiderstand im Luftmassenmesser

Falscher Einspritzdruck (z.B. durch verstopften Kraftstofffilter oder schadhaften Membrandruckregler)

Schadhaftes Umschaltventil Regenerierung mit hoher Anreicherung aus dem Aktivkohlebehälter

Verschleiß am Motor (z. B. undichte Ventile).

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Driftet die Gemischzusammensetzung ständig aus dem mittleren Regelbereich (z. B. 0 10 %) heraus, verschiebt das Steuergerät ME unter bestimmten Betriebsbedingungen das Lambda-Kennfeld so weit, bis sich wieder ein Lambda-Regelungsfaktor von ca. 0 % (g) ergibt.

Die Selbstanpassung bewirkt, dass die Gemischzusammensetzung im Steuerbetrieb (z. B. Warmlauf) nicht zu fett oder zu mager ist. Außerdem wird verhindert, dass die Lambda-Regelung in Höhenlagen am Regelungsanschlag steht.

Beispiel:

Durch ein mageres Kraftstoff-Luftgemisch verändert sich die Anzeige des Lambda-Regelungsfaktors auf 18 % (e). Unter bestimmten Betriebsbedingungen erfolgt vom Steuergerät ME eine Verschiebung des Lambda-Kennfelds (Pfeil).

Die Verschiebung des Lambda-Kennfelds ist die Selbstanpassung der Gemischbildung an das vorhandene Kraftstoff-Luftgemisch. Nach dieser Selbstanpassung befindet sich der Lambda- Regelungsfaktor wieder im mittleren Regelbereich (g).

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Diese Selbstanpassung der Gemischbildung kann in folgenden Betriebszuständen durchgeführt werden:

Leerlauf

Untere Teillast

Obere Teillast.

Folgende Istwerte können mit der STAR DIAGNOSIS/HHT ausgelesen werden:

Lambda-Kennfeldverschiebung aktiv

Richtung der Verschiebung (Tendenz fett oder mager)

Größe der Verschiebung.

Darstellung der Selbstanpassungswerte mit HHT oder

STAR DIAGNOSIS im Leerlauf

Die Darstellung in ms bedeutet, dass der angezeigte Wert zur Bestimmung der Einspritzzeit zu der vom Motor angesaugten Luftmasse addiert oder subtrahiert wird.

Der maximale Korrekturwert beträgt 1 ms.

Beispiel:

Berechnete Einspritzzeit (Kennfeld): 3,0 ms

Angezeigter Korrekturwert: +0,3 ms

Zur Bestimmung der Einspritzzeit (Kraftstoffeinspritzmenge) wird vom Steuergerät ME ein rechnerischer Wert von 3,3 ms

(3,0 ms+0,3 ms) verwendet.

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Darstellung der Selbstanpassungswerte mit HHT oder

STAR DIAGNOSIS für untere und obere Teillast

Die Darstellung des Faktors bedeutet, dass der angezeigte Wert zur Bestimmung der Einspritzzeit mit der vom Motor angesaugten Luftmasse multipliziert wird.

Der Korrekturfaktor beträgt 0,68 bis 1,32.

Beispiel:

Gemessener Luftmassendurchsatz: 150 kg/h

Angezeigter Korrekturwert: 1,10

Zur Bestimmung der Einspritzzeit (Kraftstoffeinspritzmenge) wird vom Motorsteuergerät ein rechnerischer Wert der Luftmasse von 165 kg/h verwendet.

Flexibel Fuel Vehicle (FFV) bei Motor 112 mit Code 929

Der Ethanolfaktor wirkt multiplikativ von 1,0 bis 1,43 auf die Kraftstoffeinspritzmenge und führt zu einer erweiterten Selbstanpassung der Gemischbildung.

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Steuergerät ME Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion

außer Motor 104 HFM, 111 HFM, 111 EVO

GF07.61-P-5000F

Motor 111 EVO

GF07.61-P-5000GS

Steuergerät HFM Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion

Motor 104 HFM, 111 HFM

GF07.51-P-4103D

O2-Sonden Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion

GF07.04-P-4103F

Lambda-Regelung Funktion

ME

GF07.61-P-4022F

HFM

GF07.51-P-3011D

Referenzierte Dokumente