gf0710p1011orb

Laufruheregelung Funktion

Typ gf · Thema 07.10 · Version 0100 · 2014-06-12

Gültig für: MOTOR 626 im TYP 205

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 07 Gemischaufbereitung › 07.10 Elektronische Motorsteuerung/Motorregelung — Baureihe 205

Gilt auch für Motoren/Getriebe: 626 ***

GF07.10-P-1011ORB

Laufruheregelung Funktion

12.6.14

MOTOR

626 im TYP 205

Funktionsvoraussetzung Laufruheregelung allgemein

Klemme 87M (Motormanagement EIN)

Motor läuft

Laufruheregelung allgemein

Die Laufruheregelung reduziert die Laufunruhen im Drehzahlbereich von ca. 750 bis ca. 2600/min.

Das Steuergerät CDI (N3/9) liest zur Laufruheregelung folgende Sensoren und Signale ein:

Heißfilm-Luftmassensensor (B2/5), Motorlast

Kühlmitteltemperatur-Sensor (B11/4)

Fahrpedalsensor (B37), Fahrpedalstellung

Hallsensor Kurbelwelle (B70), Motordrehzahl

Steuergerät Elektronisches Stabilitäts-Programm (N30/4), Raddrehzahlsignal über Fahrwerk-FlexRay (Flex E) an Steuergerät Antriebsstrang (N127) und Antriebs-CAN (CAN C1) zum Steuergerät CDI

Füllstandssensor Kraftstoffbehälter Kraftstoffanzeige, links (B4/1) und Füllstandssensor Kraftstoffbehälter Kraftstoffanzeige, rechts (B4/2) über das Steuergerät Kraftstoffpumpe (N118) und den Antriebs-CAN an das Steuergerät CDI

Laufruheregelung Funktionsablauf

Der Funktionsablauf ist in folgenden Punkten beschrieben:

Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern

Funktionsablauf Sensoradaption

Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern

Dazu liest das Steuergerät CDI das Signal des Hallsensors Kurbelwelle ein und wertet es auf seine Gleichförmigkeit aus. Treten am Signal des Hallsensors Kurbelwelle Ungleichförmigkeiten auf, korrigiert das Steuergerät CDI über das Mengenregelventil (Y94) den Kraftstoffdruck in der Rail und über die Ansteuerung der Kraftstoffinjektoren (Y76) die Einspritzdauer.

Aus dem Kraftstoffdruck in der Rail und der Einspritzdauer der Kraftstoffinjektoren ergibt sich die Einspritzmenge.

Funktionsablauf Sensoradaption

Der Toleranzbereich der Laufruheauswertung wird nach erfolgter Adaption des Hallsensors Kurbelwelle verkleinert.

Die Laufruheauswertung kann damit an die spezifischen Rundlaufeigenschaften des Motors angepasst werden.

In einer Schubphase (Fahrpedal nicht betätigt), bei der gleichförmiger Rundlauf vorhanden ist, speichert das Steuergerät CDI die Rundlaufeigenschaften des Motors. Zur Aussetzererkennung sind diese als Vergleichsgröße erforderlich.

Der Toleranzbereich der Laufruheauswertung ist im Steuergerät CDI voreingestellt und kann bei Bedarf mit XENTRY Diagnostics angepasst werden.

Das Steuergerät Antriebsstrang erhält über den Motor-CAN (CAN C) vom Steuergerät CDI die Information ''Motor läuft''

Funktionsschema Elektrik Laufruheregelung

PE07.10-P-2711-97FBF

Übersicht Systembauteile Common-Rail Diesel Injection (CDI)

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