gf0710d1011tsa

Laufruheregelung Funktion

Typ gf · Thema 07.10 · Version 0100 · 2018-04-23

Gültig für: Motor 651 im Typ 907, 910

Einordnung

Funktionsgruppe 1 Motor › 07 Gemischaufbereitung › 07.10 Elektronische Motorsteuerung/Motorregelung — Baureihe 651 · Baureihe 907 · Baureihe 910

GF07.10-D-1011TSA

Laufruheregelung Funktion

23.04.2018

Motor

651 im Typ 907, 910

Laufruheregelung Funktion

D07.10-0137-79

Blockschaltbild

A68

Fahrpedalmodul

N73/8

Steuergerät Elektronisches Zündschloss (EZS)

B2/12

Heißfilm-Luftmassensensor

Y74/5

Druckregelventil

B11/17

Temperatursensor Kühlmittel

Y76

Kraftstoffinjektoren

L5/11

Positionssensor Kurbelwelle

Y94/3

Mengenregelventil

M3/6

Kraftstoffpumpe mit Füllstandssensor

CAN C

Antriebs-CAN

N3/31

Steuergerät CDI

CAN C1

Motor-CAN

N30/4

Steuergerät ESP®

Flex E

Fahrwerk-FlexRay

N118/9

Steuergerät Kraftstoffpumpe

O

Option

N127

Steuergerät Antriebsstrang

S

Standard

Funktionsvoraussetzung Laufruheregelung allgemein

Klemme 87M (Motorsteuerung EIN)

Motor läuft.

Laufruheregelung allgemein

Die Laufruheregelung reduziert die Laufunruhen im Drehzahlbereich von ca. 750 bis ca. 2600/min.

Das Steuergerät CDI (N3/28) liest zur Laufruheregelung folgende Sensoren und Signale ein:

Heißfilm-Luftmassenmesser, Motorlast

Temperatursensor Kühlmittel

Positionssensor Kurbelwelle, Motordrehzahl

Fahrpedalmodul, Fahrpedalstellung über Steuergerät Antriebsstrang und Antriebs-CAN

Steuergerät ESP®, Raddrehzahlsignal über Fahrwerk-FlexRay, Steuergerät Antriebsstrang und Antriebs-CAN

Kraftstoffpumpe mit Füllstandssensor über das Steuergerät Kraftstoffpumpe und den Antriebs-CAN

Laufruheregelung Funktionsablauf

Der Funktionsablauf ist in folgenden Punkten beschrieben:

Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern

Funktionsablauf Sensoradaption

Funktionsablauf Erkennung von Verbrennungsaussetzern

Dazu liest das Steuergerät CDI das Signal des Positionssensors Kurbelwelle ein und wertet es auf seine Gleichförmigkeit aus. Treten am Signal des Positionssensors Kurbelwelle Ungleichförmigkeiten auf, korrigiert das Steuergerät CDI über das Druckregelventil und das Mengenregelventil den Kraftstoffdruck in den Rails und über die Ansteuerung der Kraftstoffinjektoren die Einspritzdauer.

Aus dem Kraftstoffdruck in den Rails und der Einspritzdauer der Kraftstoffinjektoren ergibt sich die Einspritzmenge.

Funktionsablauf Sensoradaption

Der Toleranzbereich der Laufruheauswertung wird nach erfolgter Adaption des Positionssensors Kurbelwelle verkleinert.

Die Laufruheauswertung kann damit an die spezifischen Rundlaufeigenschaften des Motors angepasst werden.

Im Schubbetrieb (Fahrpedal nicht betätigt), wenn ein gleichförmiger Rundlauf vorhanden ist, speichert das Steuergerät CDI die Rundlaufeigenschaften des Motors. Zur Aussetzererkennung sind diese als Vergleichsgröße erforderlich.

Der Toleranzbereich der Laufruheauswertung ist im Steuergerät CDI voreingestellt und kann bei Bedarf mit XENTRY Diagnostics angepasst werden.

Funktionsschema Elektrik Laufruheregelung

PE07.10-D-2711-97TSA

Übersicht Systembauteile Common-Rail Diesel Injection (CDI)

GF07.16-D-9997TSA

Referenzierte Dokumente