D08.00-A009-79
Hochvoltkomponenten, dargestellt mit Code E4T (Hochvoltbatterie (47kWh)) |
A9/6 | Elektrischer Kältemittelverdichter | G1/34 | Hochvoltbatterie 4 | |
A79/1 | Elektrische Maschine 1 | G10 | Fahrzeugsteckdose Gleichstromladen/Wechselstromladen | |
A79/3 | Steuergerät Leistungselektronik | N24/6 | Gleichstromladeverbindungseinheit | |
A123 | Hochvolt-Energieverteiler 1 | N33/16 | Steuergerät Hochvolt PTC-Heizer | |
A123/1 | Hochvolt-Energieverteiler 2 | N33/17 | Steuergerät Batterieheizung | |
G1/31 | Hochvoltbatterie 1 | N83/3 | Steuergerät DC/DC-Wandler | |
G1/32 | Hochvoltbatterie 2 | N83/15 | Wechselstromladegerät für Hochvoltbatterie | |
G1/33 | Hochvoltbatterie 3 |
D83.00-A000-79
Bauteilübersicht |
12 | Kondensator | N24/6 | Gleichstromladeverbindungseinheit | |
13 | Verdampfer/Wärmetauscher | N83/3 | Steuergerät DC/DC-Wandler | |
A9/6 | Elektrischer Kältemittelverdichter | N83/15 | Wechselstromladegerät für Hochvoltbatterie | |
A123 | Hochvolt-Energieverteiler 1 | Y16/9 | Umschaltventil Kondensatvermeidung | |
M109 | Elektrische Unterdruckpumpe |
Gefahr | Brand-/Explosionsgefahr durch Kurzschluss und austretendes Knallgas. Verbrennungs-/Verletzungsgefahr durch Verätzen von Augen, Haut und Schleimhäuten durch Batterieelektrolyt/-nebel, Kurzschluss und Lichtbogeneinwirkung. Vergiftungsgefahr durch Verschlucken von Batterieelektrolyt oder Aufnahme von Blei über die Haut oder Körperöffnungen. Lebensgefahr durch elektrischen Spannungen U >= 30 V AC und U >= 60 V DC. | Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten. Säureschutzhandschuhe, -kleidung und -brille tragen. Batteriesäure nur in geeignete und entsprechend gekennzeichnete Behältnisse einfüllen. | |
Gefahr | Lebensgefahr beim Arbeiten an Bauteilen und Systemen mit U >= 30 V Wechselspannung (AC) bzw. U >= 60 V Gleichspannung (DC) | Beschädigte bzw. defekte spannungsführende Bauteile und Leitungen sowie nicht isolierte elektrische Verbindungen und Leitungen nicht berühren. | |
Hinweis | Allgemeine Hinweise bei Fahrzeugen mit Hochvolt-Bordnetz und/oder Lithium-Ionen-Batterie und/oder Gasantriebssystem sowie die persönliche Schutzausrüstung | ||
Hinweis | Hinweise Batterie | ||
| Prüfen | ||
1 | Prüfen, ob Sie über die geforderte Qualifizierung für die Beurteilung der Sicherheit von Hochvolt-Bordnetzen verfügen. | ||
| Service-Information: Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeiten an Hochvolt-Bordnetzen, Lithium-Ionen-Batterien und Gasantriebssystemen | ||
Prüfungen vor Einfahrt in die Werkstatt bei einem Fahrzeug mit Fehler im Hochvolt-Bordnetz oder einem Unfallschaden | |||
2 | Vor der Einfahrt in die Werkstatt die orangen Hochvoltleitungen, die Hochvoltkomponenten bzw. die Anbauteile im Bereich der Hochvoltkomponenten durch eine Sichtkontrolle auf Brand, Rauchentwicklung, Folgen eines Brands oder innere Hitzeentwicklung prüfen. | Eine Rauchentwicklung ist oftmals eine Vorstufe zum Brand. | |
Wenn eine Rauchentwicklung, Anlauffarben oder verschmorte Bauteile zu erkennen sind, | |||
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unverzüglich einen Notruf unter der jeweiligen standort- und länderspezifischen Notrufnummer absetzen, Hochvoltkomponenten nicht berühren sowie den Gefahrenbereich räumen. | |||
3 | Vor der Einfahrt in die Werkstatt prüfen, ob ein Unfallschaden am Unterboden oder im Bereich der Hochvoltkomponenten vorliegt. | ||
| Service-Information: Umgang mit Hochvoltbatterien nach Unfall mit Airbag bzw. Pyrosicherung Auslösung | ||
4 | Vor der Einfahrt in die Werkstatt Lithium-Ionen-Batterien auf akute Gefährdung prüfen. | ||
5 | Fahrzeug in die Werkstatt bringen. | Wenn bei den Arbeitsschritten 2 bis 4 keine Beanstandungen festgestellt wurden. | |
Weitere Prüfungen in der Werkstatt bei einem Fahrzeug mit Fehler im Hochvolt-Bordnetz oder einem Unfallschaden | |||
6 | Diagnosesystem anschließen und Kurztest durchführen. | ||
| Diagnosegerät an-, abschließen | ||
Wenn eine Fehlermeldung einer Hochvoltkomponente oder ein Isolationsfehler vorliegt, | |||
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diese Beanstandungen im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten entsprechend der Reparaturdokumentation beheben. | |||
7 | Weitere Prüfungen der Lithium-Ionen-Batterien in der Werkstatt durchführen. | Wenn auf Grund eines Brands oder Unfallschadens im Bereich der Lithium-Ionen-Batterien oder einer Fehlermeldung im Diagnosesystem davon auszugehen ist, dass Beschädigungen vorliegen. | |
8 | Hochvolt-Bordnetz spannungsfrei schalten. | Wenn auf Grund eines Brands oder Unfallschadens im Bereich von Hochvoltkomponenten oder einer Fehlermeldung im Diagnosesystem davon auszugehen ist, dass orange Hochvoltleitungen oder Hochvoltkomponenten beschädigt sind. | |
9 | Orange Hochvoltleitungen und Steckdosen im Brandbereich oder Unfallbereich auf Beschädigungen prüfen. | Wenn eine orange Hochvoltleitung bzw. vorhandene Steckdosen beschädigt sind, | |
| |||
diese Beanstandungen im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten entsprechend der Reparaturdokumentation beheben. |
Referenzierte Dokumente
- ad0000d200006ts Diagnosegerät an-, abschließen
- ah0000z030001a Allgemeine Hinweise bei Fahrzeugen mit Hochvolt-Bordnetz und/oder Lithium-Ionen-Batterie und/oder Gasantriebssystem sowie die persönliche Schutzausrüstung
- ah5410p000101a Hinweise Batterie
- ah5410p000101a
- ar4770d1000te Hochvolt-Bordnetz spannungsfrei schalten/in Betrieb nehmen
- ar4770s0017f Lithium-Ionen-Batterie prüfen
- as0000z003501a Lebensgefahr beim Arbeiten an Bauteilen und Systemen mit U >= 30 V Wechselspannung (AC) bzw. U >= 60 V Gleichspannung (DC)
- as5410z000101a Brand-/Explosionsgefahr durch Kurzschuss und austretendes Knallgas. Verbrennungs-/Verletzungsgefahr durch Verätzen von Augen, Haut und Schleimhäuten durch Batterieelektrolyt/-nebel, Kurzschluss und Lichtbogeneinwirkung.
- si0000s0156a Service-Information: Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeiten an Hochvolt-Bordnetzen, Lithium-Ionen-Batterien und Gasantriebssystemen
- si5410p0035a Service-Information: Umgang mit Hochvoltbatterien nach Unfall mit Airbag bzw. Pyrosicherung Auslösung