1 | Lenkbegrenzungsventil (Lenkeinschlag links) |
2 | Lenkbegrenzungsventil (Lenkeinschlag rechts) |
3 | Prüfgerät |
3.1 | Schalter |
3.2 | Anzeige |
3.3 | Drehrad |
4 | Druckbegrenzungsventil |
W46.25-1089-06
Gefahr | Lebensgefahr durch Abrutschen oder Kippen des Fahrzeuges beim Anheben | Fahrzeug nur an den vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Aufnahmepunkten anheben. | |
Warnung | Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor | Fahrzeug gegen selbsttätiges Anfahren sichern. Geschlossene und eng anliegende Arbeitskleidung tragen. Nicht an heiße oder rotierende Teile greifen. | |
Warnung | Verletzungsgefahr an Haut oder Augen durch unter hohem Druck herausspritzende Hydraulikflüssigkeit. Vergiftungsgefahr durch den Genuß von Hydraulikflüssigkeit | Vor Arbeitsbeginn am Hydrauliksystem die Anlage drucklos machen. Schutzkleidung und Schutzbrille tragen. | |
Warnung | Verletzungsgefahr der Augen durch unter hohem Druck austretendem Lenköl. Vergiftungsgefahr durch Verschlucken von Lenköl | Einstellschrauben der hydraulischen Lenkbegrenzungen müssen mindestens drei Umdrehungen eingeschraubt sein. Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Schutzbrille tragen. | |
Warnung | Verletzungsgefahr durch Einklemmen bei Aufenthalt im Schwenkbereich von gelenkten Achsen | Darauf achten, dass sich beim Einschlagen der Lenkung keine Personen oder Gegenstände im Schwenkbereich sämtlicher gelenkten Achsen befinden. Bei laufendem Motor nicht im Schwenkbereich der zusätzlichen Lenkachse aufhalten. | |
Warnung | Verletzungsgefahr an Haut und Augen durch unter hohem Druck herausspritzendes heißes Hydrauliköl. Verbrennungsgefahr bei Kontakt mit durch heißes Hydrauliköl erhitzten Bauteilen. Vergiftungsgefahr durch den Genuss von Hydrauliköl | Keine technischen Änderungen am Manometer bzw. am Prüfgerät vornehmen. Manometer bzw. Prüfgerät vor jeder Anwendung auf mechanische Schäden untersuchen. Beim Anschließen des Prüfgerätes Fließschema beachten. Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Schutzbrille tragen. | |
Warnung | Unfall- und Verletzungsgefahr durch mitgeführte Diagnosegeräte im Fahrbetrieb | Prüfgerät zur Prüfung der Förderleistung und des Öldruckes der Lenkhelfpumpe bzw. Manometer niemals während der Fahrt verwenden. | |
Warnung | Verletzungsgefahr durch Klemmen und Quetschen beim Kippen des Fahrerhauses | Während des Kippens dürfen sich keine Personen im Kippbereich des Fahrerhauses befinden. Fahrerhaus immer bis zur Endstellung kippen und mit Sicherheitsstütze sichern. | |
Hinweis | Hinweise zum Anheben und Aufbocken | ||
Hinweis | Hinweise zu Wartungs- und Reparaturarbeiten | ||
Hinweis | Hinweise zum Umgang mit dem Prüfgerät zur Prüfung der Förderleistung und des Öldruckes der Lenkhelfpumpe | ||
Hinweis | Hinweise zum Kippen des Fahrerhauses | ||
| Prüfen | ||
1 | Prüfgerät (3) in den Kreis 1 einbauen. | ||
Nach dem Entlüften die Gelenkwelle und die Lenkstangen abgebaut sowie das Fahrzeug aufgebockt lassen. Fahrerhaus noch nicht zurückkippen. | |||
2 | Sicherung ausbauen und beide Lenkbegrenzungsventile (1, 2) bis zum Anschlag in das Lenkgetriebe hineinschrauben. | Lenkgetriebe 765.887Lenkbegrenzungsventile in Lenkgetriebemittelstellung zur Prüfung | |
HEMA Zweikreis-ServolenkungLenkbegrenzungsventile in Lenkgetriebemittelstellung zur Prüfung | |||
3 | Fahrerhaus zurückkippen. | Darauf achten, dass die Prüfleitungen nicht eingeklemmt werden. | |
4 | Motor starten und bei Leerlaufdrehzahl laufen lassen. | ||
5 | Lenkung mehrmals mit normaler Handkraft nach links oder rechts einschlagen, bis in der Lenkung eine Lenkgetriebeöltemperatur von ca. 50 °C erreicht ist. | | |
6 | Lenkrad mit normaler Handkraft bis zum mechanischen Anschlag nach links drehen, Druck in der Anzeige (3.2) ablesen und Lenkrad wieder loslassen. | | |
7 | Gemessenen Druck notieren. | ||
8 | Lenkrad mit normaler Handkraft bis zum mechanischen Anschlag nach rechts drehen, Druck in der Anzeige (3.2) ablesen und Lenkrad wieder loslassen. | | |
9 | Gemessenen Druck notieren. | ||
10 | Vorderräder in Geradeausstellung stellen. | ||
11 | Motor abstellen. | ||
12 | Notierte Drücke mit dem vorgesehenen Nenndruck vergleichen. | Der Nenndruck ist auf dem Druckbegrenzungsventil (4) eingeprägt. | |
Lenkgetriebe 765.887Nenndruck (= Abregeldruck Druckbegrenzungsventil im Lenkgetriebe) | |||
HEMA Zweikreis-ServolenkungNenndruck (= Abregeldruck Druckbegrenzungsventil im Lenkgetriebe) | |||
Wenn beide Drücke gleich hoch sind und dem vorgesehenen Nenndruck entsprechen, | |||
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Ursache für mögliche Beanstandungen an der Lenkhelfpumpe bzw. an den mechanischen Komponenten suchen (das Druckbegrenzungsventil (4), die Dichtungen im Lenkgetriebe und ggf. im zusätzlichen Hydraulikzylinder sind in Ordnung). | |||
Wenn einer der beiden Drücke unter dem vorgesehenen Nenndruck liegt, der andere Druck jedoch dem vorgesehenen Nenndruck entspricht, | |||
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Hydraulikleitungen zum Hydraulikzylinder vom Lenkgetriebe oder vom Hydraulikzylinder abbauen, Anschlüsse mit geeigneten Verschlussstopfen verschließen, damit eine Undichtigkeit im Hydraulikzylinder ausgeschlossen werden kann, und Prüfung wiederholen. | |||
Bei einem Innengewinde M18x1,5 die Verschlussstopfen mit der Teilenummer A 000 997 70 73 verwenden. Für andere Gewindegrößen die Verschlussstopfen im freien Handel beziehen. Die Verschlussstopfen müssen auf einen Druck von etwa 200 bar ausgelegt sein. | |||
Überwurfmutter Lenkgetriebeölleitung/-schlauch | |||
Wenn einer der beiden Drücke immer noch unter dem vorgesehenen Nenndruck liegt, der andere Druck jedoch dem vorgesehenen Nenndruck entspricht, | |||
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das Lenkgetriebe erneuern (die Lenkhelfpumpe, das Druckbegrenzungsventil (4) und der Hydraulikzylinder können als Ursache von Beanstandungen ausgeschlossen werden). | |||
Wenn beide Drücke gleich hoch sind und dem vorgesehenen Nenndruck entsprechen, | |||
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den Hydraulikzylinder erneuern (das Lenkgetriebe kann als Ursache von Beanstandungen ausgeschlossen werden). Anschließend die Hydraulikleitungen wieder an das Lenkgetriebe oder den Hydraulikzylinder anschließen. | |||
Hydraulikzylinder der 2. Vorderachse aus-, einbauen | |||
Überwurfmutter Lenkgetriebeölleitung/-schlauch | |||
Wenn beide Drücke gleich hoch sind, aber vom vorgesehenen Nenndruck abweichen, | |||
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Druckbegrenzungsventil (4) erneuern und Prüfung wiederholen. | |||
Lenkgetriebe 765.887Druckbegrenzungsventil an Lenkgetriebe | |||
HEMA Zweikreis-ServolenkungDruckbegrenzungsventil an Lenkgetriebe | |||
Wenn beide Drücke nach dem Erneuern des Druckbegrenzungsventils (4) gleich hoch sind, aber unter dem vorgesehenen Nenndruck liegen, | |||
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Förderleistung und Öldruck der Lenkhelfpumpe Kreis 1 prüfen (um einen Defekt an der Lenkhelfpumpe auszuschließen). | |||
Wenn die Förderleistung und der Öldruck der Lenkhelfpumpe Kreis 1 in Ordnung sind, | |||
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Hydraulikleitungen zum Hydraulikzylinder vom Lenkgetriebe oder vom Hydraulikzylinder abbauen, Anschlüsse mit geeigneten Verschlussstopfen verschließen, damit eine Undichtigkeit im Hydraulikzylinder ausgeschlossen werden kann, und Prüfung wiederholen. | |||
Überwurfmutter Lenkgetriebeölleitung/-schlauch | |||
Wenn die beiden Drücke immer noch unter dem vorgesehenen Nenndruck liegen, | |||
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das Lenkgetriebe erneuern. | |||
Wenn beide Drücke gleich hoch sind und dem vorgesehenen Nenndruck entsprechen, | |||
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den Hydraulikzylinder erneuern (das Lenkgetriebe kann als Ursache von Beanstandungen ausgeschlossen werden). Anschließend die Hydraulikleitungen wieder an das Lenkgetriebe oder den Hydraulikzylinder anschließen. | |||
Hydraulikzylinder der 2. Vorderachse aus-, einbauen | |||
Überwurfmutter Lenkgetriebeölleitung/-schlauch | |||
13.1 | Lenkung nach rechts einschlagen. | Bei Linkslenker | |
Zündung eingeschaltet lassen. | |||
13.2 | Lenkung nach links einschlagen. | Bei Rechtslenker | |
Zündung eingeschaltet lassen. | |||
14 | Lenkstange zwischen dem 2. Lenkzwischenhebel und dem Lenkhebel der 2. Vorderachse am 2. Lenkzwischenhebel anbauen. | ||
15 | Die Kabelbinder entfernen und Lenkstange zwischen dem Lenkgetriebe und dem Lenkhebel der 1. Vorderachse am Lenkhebel anbauen. | ||
16 | Vorderräder in Geradeausstellung stellen. | ||
17 | Vorderräder mittig auf Drehteller positionieren. | ||
18 | Hydraulische Lenkbegrenzung einstellen und Sicherung mit neuem Federring einbauen. | ||
Lenkgetriebe 765.887Einstelldruck Lenkbegrenzung | |||
HEMA Zweikreis-ServolenkungEinstelldruck Lenkbegrenzung | |||
Lenkgetriebe 765.887Lenkbegrenzungsventile in Lenkgetriebemittelstellung zur Prüfung | |||
HEMA Zweikreis-ServolenkungLenkbegrenzungsventile in Lenkgetriebemittelstellung zur Prüfung | |||
Lenkgetriebe 765.887Sicherung der Lenkbegrenzungsventile an Lenkgetriebe | |||
HEMA Zweikreis-ServolenkungSicherung der Lenkbegrenzungsventile an Lenkgetriebe | |||
Prüfgerät Lenkung | |||
19 | Prüfgerät (3) aus dem Kreis 1 ausbauen. | ||
20 | Fahrzeug an den Vorderachsen anheben, sämtliche Drehteller entfernen und Fahrzeug wieder auf den Boden absetzen. | ||
21 | Probefahrt durchführen. | Während der Probefahrt das gesamte Lenkverhalten des Fahrzeugs kontrollieren. | |
22 | Das Lenkgetriebe auf Dichtheit prüfen. | Sichtkontrolle. |
765 589 01 21 00
Prüfgerät Lenkung
Referenzierte Dokumente
- ah0060n010001b Hinweise zum Anheben und Aufbocken
- ah4620n000101h Hinweise zu Wartungs- und Reparaturarbeiten
- ah4630n000101a Hinweise zum Umgang mit dem Prüfgerät zur Prüfung der Förderleistung und des Öldruckes der Lenkhelfpumpe
- ah6080n000301a Hinweise zum Kippen des Fahrerhauses
- ar0060w200001h Fahrzeug auf Drehplatten positionieren
- ar4620w0500b Lenkgetriebe aus-, einbauen
- ar4620w3056a Prüfgerät in den Kreis 1 ein-, ausbauen
- ar4620w311501a Hydraulische Lenkbegrenzung mit Prüfgerät einstellen
- ar4625w0100b Hydraulikzylinder der 2. Vorderachse aus-, einbauen
- ar4630w3101a Förderleistung und Öldruck der Lenkhelfpumpe Kreis 1 prüfen
- ar4640w0101b Lenkstange zwischen Lenkgetriebe und Lenkhebel der 1. Vorderachse aus-, einbauen
- ar4640w0104b Lenkstange zwischen 2. Lenkzwischenhebel und Lenkhebel der 2. Vorderachse aus-, einbauen
- as0000z000501a Unfallgefahr durch selbsttätiges Anfahren bei laufendem Motor. Verletzungsgefahr durch Quetschungen und Verbrennungen bei Eingriffen während des Startvorganges oder am laufenden Motor
- as0000z001301a Verletzungsgefahr an Haut oder Augen durch unter hohem Druck herausspritzende Hydraulikflüssigkeit. Vergiftungsgefahr durch den Genuß von Hydraulikflüssigkeit
- as0000z003201a Lebensgefahr durch Abrutschen oder Kippen des Fahrzeuges beim Anheben
- as4600z000101a Verletzungsgefahr der Augen durch unter hohem Druck austretendem Lenköl. Vergiftungsgefahr durch Verschlucken von Lenköl
- as4600z000201a Verletzungsgefahr durch Einklemmen bei Aufenthalt im Schwenkbereich von gelenkten Achsen
- as4600z000301a Verletzungsgefahr an Haut und Augen durch unter hohem Druck herausspritzendes heißes Hydrauliköl. Verbrennungsgefahr bei Kontakt mit durch heißes Hydrauliköl erhitzten Bauteilen. Vergiftungsgefahr durch den Genuss von Hydrauliköl
- as5840z000101b Unfall- und Verletzungsgefahr durch mitgeführte Diagnosegeräte im Fahrbetrieb
- as6080z000101a Verletzungsgefahr durch Klemmen und Quetschen beim Kippen des Fahrerhauses