Hinterachsmittelstück Reibmoment
Nummer | Benennung | Typ 129.058/063 | Typ 140.02/03 | Typ 170.465/466 | |
BE35.31-P-1001-02A | Reibmoment der Antriebskegelradlagerung | Ncm | 215...245 | 215...245 | 215...245 |
Hinterachsmittelstück Reibmoment
Nummer | Benennung | Typ 202.133/193, | Typ 202.033/093 | |
BE35.31-P-1001-02A | Reibmoment der Antriebskegelradlagerung | Ncm | 215...245 | 215...245 |
Hinterachsmittelstück Reibmoment
Nummer | Benennung | Typ 208.365/370/ | Typ 210.006/015/017/ | Typ 220.063/ 065/067/083/ | |
BE35.31-P-1001-02A | Reibmoment der Antriebskegelradlagerung | Ncm | 215...245 | 215...245 | 215...245 |
100 589 02 59 00
129 589 01 07 00
001 589 49 21 00
Verbindungsstück
Drehmomentmeßgerät
Stiftschlüssel
P35.31-0276-01
1 Stiftschlüssel (040) und Steckschlüsseleinsatz 41 mm (040a) auf den Gelenkflansch (41) aufstecken und Sechskant-Bundmutter vorsichtig so weit anziehen, bis das vorgeschriebene Reibmoment erreicht ist.
Beim Anziehen der Sechskant-Bundmutter das Antriebskegelrad mehrmals drehen und durch leichte Schläge gegen das Hinterachsgehäuse sicherstellen, dass sich die Kegelrollen gut in die Laufbahn einspielen.
P35.31-0277-01
2 Zur Kontrolle Drehmomentmeßgerät (040b) mit Verbindungsstück (040c) auf den Steckschlüsseleinsatz 41 mm (040a) aufstecken und Antriebskegelrad mit ca. 60 1/min durchdrehen, dabei Reibmoment ablesen.
Ist das vorgeschriebene Reibmoment überschritten, so ist das Antriebskegelrad nochmals auszubauen und eine neue Abstandhülse einzusetzen.
P35.31-0278-02
40 Sechskant-Bundmutter
41 Gelenkflansch
42 Radialdichtring
43 Kegelrollenlager
44 Abstandhülse
45 Ausgleichscheibe
46 Kegelrollenlager
47 Antriebskegelrad
48 Anlagescheiben
50 Hinterachsgehäuse
Keinesfalls darf das Reibmoment durch Lösen der Sechskant-Bundmutter verringert werden, da sonst die Vorspannung der Kegelrollenlager (43, 46) zu gering würde. Die Folge wäre im Fahrbetrieb ein Spiel des Antriebskegelrades (47) und damit Geräusche des Hinterachsantriebes.
Die Kegelrollenlager (43, 46) des Antriebskegelrades (47) müssen mit einer bestimmten Vorspannung eingebaut sein. Diese ständig bleibende Vorspannung wird dadurch erreicht, dass die zwischen dem Kegelrollenlagerinnenring und dem Antriebskegelrad (47) angeordnete Abstandhülse (44) beim Anziehen der Sechskant-Bundmutter (40) zusammengepresst wird.
Ist das Reibmoment beim Durchdrehen des Antriebskegelrades (47), d. h., ist die Vorspannung der Kegelrollenlager (43, 46) zu gering, so ist die Sechskant-Bundmutter (40) noch etwas nachzuziehen.Wurde das vorgeschriebene Reibmoment überschritten, so ist das Antriebskegelrad (47) nochmals auszubauen und eine neue Abstandhülse (44) einzusetzen.