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Allgemeines
Funktionsvoraussetzungen
Funktion
Allgemeines
Die Anhängerstabilisierung kann das Fahrzeug beim Fahren mit Anhänger stabilisieren, wenn das Gespann ins Schlingern gerät. Leichtes Schlingern wird durch einen gezielten und einseitigen Bremseingriff reduziert. Bei starkem Schlingern wird zusätzlich das Motordrehmoment reduziert und alle Räder abgebremst.
Funktionsvoraussetzungen
Motor in Betrieb
ESP® ein
Brems- und Traktionssystem funktionsfähig
Fahrzeug fährt vorwärts
Fahrzeuggeschwindigkeit zwischen 65 km/h und 150 km/h
Funktion
Die Anhängerstabilisierung erkennt ein in Pendelschwingung geratenes Gespann durch die Gierschwingungen im ziehenden Fahrzeug. Diese Gierschwingungen werden durch den Anhänger angeregt. Die Anhängerstabilisierung stabilisiert das Gespann durch wechselseitigen Bremsdruckaufbau an der Vorderachse und optional zusätzlich an der Hinterachse.
Das Gespann kann zusätzlich durch Motormomentenreduzierung und Druckaufbau an allen Rädern verzögert werden. Die aktive Gespannstabilisierung verändert dabei nicht die kritische Geschwindigkeit.
Der Stabilisierungseingriff erfolgt bedarfsgerecht und ist an das Schwingungsverhalten angepasst. Stärkeres Schwingungsverhalten führt zu stärkeren Stabilisierungseingriffen. Schwächeres Schwingungsverhalten führt zu schwächeren Stabilisierungseingriffen.
Wenn die Anhängerstabilisierung eingreift, werden Fahrerassistenzfunktionen beendet, z. B. der Tempomat.
Für die Anhängerstabilisierung wird die ESP-Standardsensorik verwendet, z. B. Sensoren für die Raddrehzahl. Es gibt keine Zusatzsensorik am Anhänger oder an der Anhängerkupplung.
Während die Anhängerstabilisierung regelt, blinkt die Kontrollleuchte ESP® im Kombiinstrument.
Referenzierte Dokumente
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