P28.10-2149-76
Aufbau
1 Eingangswelle
2 Zwischenwelle
3 Abtriebswelle/Hinterradantrieb
4 Abtriebswelle/Vorderradantrieb
5 Gliederkette
6 Stellmotor
7 Ölpumpe
8 Äußerer Planetenradsatz
9 Kettenräder
10 Abtriebsflansch/Hinterradantrieb
11 Reduktionsnabe
12 Schaltwelle
13 Schaltgabel
14 Feder
15 Einfacher Planetenradsatz
16 Hohlrad
20 Getriebegehäuse
21 Getriebedeckel
Getriebegehäuse (20) - und deckel (21) bestehen aus einer Leichtmetallegierung und sind miteinander verschraubt.
Die Eingangswelle (1) dient direkt als Sonnenrad des einfachen Planetenradsatzes (15) und ist mit der Abtriebswelle des Schalt- oder Automatikgetriebes verbunden. Das Hohlrad (16) des einfachen Planetenradsatzes ist mit dem Getriebegehäuse fest verbunden.
Eingangswelle (1), Zwischenwelle (2) und die neue Abtriebswelle/ Hinterradantrieb (3) sind ineinander gesteckt und liegen, über Kugel-lager gelagert, auf einer Ebene im Gehäuse.
Durch den neu kostruierten äußeren Planetenradsatz wird eine lange Übersetzung (Straßenübersetzung) oder eine kurze Untersetzung (Geländeuntersetzung) geschaltet.
Der äußere Planetenradsatz (8) besteht aus drei, in den Planetenradträger integrierten, doppelt angeordneten Planetenrädern die in die neue, mit zwei Sonnenrädern bestückte, Abtriebswelle eingreifen. Das größere vordere Sonnenrad ist durch eine Verzahnung mit der Abtriebswelle/ Hinterradantrieb (3) verbunden.
Das kleinere hintere Sonnenrad läuft frei auf der Abtriebswelle (3) und treibt durch den Planetenradträger über eine Verzahnung die Kettenräder (9) an.
Die Abtriebswelle/ Vorderradantrieb (4) wird durch eine Gliederkette von den Kettenrädern (9) angetrieben.
Ein neuer Stellmotor (6), der außerhalb am Getriebedeckel angeschraubt ist, schaltet eine Straßenübersetzung oder Geländeuntersetzung.
Die Ölpumpe (7) wird von der Zwischenwelle angetrieben.
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A- Eingangsdrehmoment /Motor
B- Hinterradantrieb
C- Vorderradantrieb
1 Eingangswelle
2 Zwischenwelle
3 Abtriebswelle/Hinterradantrieb
4 Abtriebswelle/Vorderradantrieb
5 Gliederkette
6 Stellmotor
8 Äußerer Planetenradsatz
9 Kettenräder
10 Abtriebsflansch/Hinterradantrieb
11 Reduktionsnabe
12 Schaltwelle
13 Schaltgabel
14 Feder
15 Einfachen Planetenradsatz
16 Hohlrad
P28.10-0245-73
A- Kraftfluß Straßenübersetzung 1:1
B- Kraftfluß Geländeuntersetzung 2,64:1
1 Eingangswelle
2 Zwischenwelle
11 Reduktionsnabe
13 Schaltgabel
18 Planetenrad
19 Planetenradträger
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Funktion
Das Motordrehmoment wird bei Geradeausfahrt im Verhältnis 48:52 auf die Vorder- und Hinterachse aufgeteilt.
Der Äußere Planetenradsatz (8) wirkt als Ausgleichgetriebe (Zentraldifferential) zwischen Vorder- und Hinterachse.
Das Motordrehmoment wird über die Zwischenwelle (2) auf den einfachen Planetenradsatz(15) geleitet. Dabei wird je nach Position der Reduktionsnabe (11) auf der Zwischenwelle eine lange Übersetzung (1:1) oder eine Untersetzung (2,64:1) geschaltet. Eine Feder (14) auf der Schaltwelle (12) hält die Schaltgabel (13) in der Position für die Straßenübersetzung 1:1.
Wird die Geländeuntersetzung aktiviert, betätigt der Stellmotor (6) gegen die Federkraft die Schaltgabel, die wiederum die Reduktionsnabe auf der Zwischenwelle axial verschiebt.
Kraftfluß Straßenübersetzung 1:1
Die Reduktionsnabe (11) befindet sich vorn, dadurch wird das Drehmoment von der Eingangswelle (1) direkt auf die Zwischenwelle (2) übertragen.
Kraftfluß Geländeuntersetzung 2,64:1
Die Reduktionsnabe (11) befindet sich hinten, dadurch wird das Drehmoment von der Eingangswelle (1) über die Zwischenwelle (2) an den Planetenradträger (15) geleitet.
Durch das feststehende Hohlrad (16) ergibt sich eine Untersetzung ins Langsame.
Kraftfluß durch die Zwischenwelle
Der äußere Planetenradträger (8) ist durch eine Verzahnung mit der Zwischenwelle verbunden (2) und leitet das Drehmoment von der Zwischenwelle an die drei doppelten, außenliegenden Planetenräder des äußeren Planetenradsatzes (8) weiter.
Die drei doppelten, außenliegenden Planetenräder bestehen aus drei langen und drei kurzen Planetenrädern.
Die drei langen Planetenräder leiten das Drehmoment vom Planetenradträger (8) an das sich weiter vorn befindliche Sonnenrad, das mit der Abtriebswelle/Hinterradantrieb (3) verbunden ist, weiter.
Die drei kürzeren Planetenräder leiten das Drehmoment vom Planetenradträger (8) an das sich weiter hinten befindliche Sonnenrad, das frei auf der Abtriebswelle/Hinterradantrieb läuft, weiter. Die mit dem Sonnenrad verbundenen Kettenräder (9), leiten über die Gliederkette (5) das Drehmoment an die Abtriebswelle/ Vorderradantrieb (4) weiter.
Äußerer Planetenradsatz
Das größere Sonnenrad ist fest mit der Abtriebswelle/ Hinterradantrieb (3) verbunden.
Das kleinere Sonnenrad läuft frei auf der Abtriebswelle/ Hinterradantrieb (3), und leitet durch den mit der Zwischenwelle verbundenen Planetenradträger (8) und die kleineren Planetenräder das Drehmoment über die Kettenräder (9) an die Abtriebswelle/ Vorderradantrieb (4) weiter.
Der doppelte Planetenradträger (8) und die unterschiedlich großen Sonnenräder sind in der Lage, unterschiedliche Geschwindigkeiten von der Vorder- zur Hinterachse auszugleichen.