GF26.60-W-2004D | Neutralstellung Selbstzentrierung Funktion | 21.6.04 |
GETRIEBE 715.5 im TYP 930, 932, 933, 934
mit CODE (GS3) Getriebeschaltung "hydraulisch"
mit CODE (IY2) Hydraulikflüssigkeit nach Blatt 345.0
GETRIEBE 715.5 im TYP 940, 942, 943, 944
mit CODE (GS3) Getriebeschaltung "hydraulisch"
mit CODE (IY2) Hydraulikflüssigkeit nach Blatt 345.0
GETRIEBE 715.5 im TYP 950.5 /6, 952.5 /6, 953.6, 954.5
mit CODE (GS3) Getriebeschaltung "hydraulisch"
mit CODE (IY2) Hydraulikflüssigkeit nach Blatt 345.0
GETRIEBE 715.5 im TYP 970, 972, 974, 976
mit CODE (GS3) Getriebeschaltung "hydraulisch"
mit CODE (IY2) Hydraulikflüssigkeit nach Blatt 345.0
W26.60-1086-05
Neutralstellung Selbstzentrierung am Gebergerät und Schaltzylinder Gang bzw. Gasse
5 Gebergerät
7 Schaltzylinder Gang bzw. Gasse
N Neutralstellung ohne Fehlstellung
N1 Neutralstellung mit Fehlstellung am Schaltzylinder Gang bzw. Gasse
N2 Neutralstellung mit Fehlstellung am Gebergerät
Funktion
Die Selbstzentrierung findet im Gebergerät (5) statt. Diese Funktion stellt den Schalthebel zurück, falls die Neutralstellung des Schalthebels nicht mit der Neutralstellung des Getriebes übereinstimmt. Dies kann hervorgerufen werden durch ungleiche Volumenverhältnisse in den Hydraulikkreisen (Gang/Gasse), z. B. durch Flüssigkeitsausdehnung oder Flüssigkeitsrückzug auf Grund von Temperaturschwankungen, oder auch durch geringe innere Leckagen, Flüssigkeitswechsel und Reparaturarbeiten am Hydraulikkreis bzw. an der Getriebeschaltung.
In jedem Fall ist eine Selbstzentrierung durchzuführen.
Die Selbstzentrierung erfolgt durch mehrmaliges Betätigen des Schalthebels, über den Druckpunkt bis zum Endanschlag in der Gang- und Gassenrichtung. Dabei kann Hydraulikflüssigkeit über die Ausgleichsbohrungen im Gehäuse und den Axialnuten nachlaufen. Das überschüssige Volumen im Gegenkreis kann über die Druckausgleichsventile zurückfließen.
W26.60-1061-12
Die Nachlauffunktion der Selbstzentrierung wird durch die Kombination von Axialnuten (3.1) einer bestimmten Länge in den Kolben (3) und der Anordnung der Primärmanschette (7.1) mit ihrer Einwegventilfunktion ermöglicht. Die Axialnuten (3.1) in den Kolben (3) sind so ausgelegt, dass sie die Primärmanschette (7.1) in allen normalen Stellungen gerade erreichen. Steht der Schalthebel außerhalb seiner normalen Stellungen, gehen die Axialnuten (3.1) in einem der Kolben (3) über die Primärmanschette (7.1) hinaus und öffnen die Verbindung zwischen dem Hydraulikkreis und dem Ausgleichsbehälter. Die Flüssigkeit fließt nach.
Wird der Schalthebel wieder zurückgestellt, so ist die erste Bewegung nur ein Nachstellen, bei dem die Flüssigkeit von einem der Kreise über die Axialnuten (3.1) zum Ausgleichsbehälter und vom Ausgleichsbehälter über die Einweglippe der Primärmanschette (7.1) zum Gegenkreis befördert wird.
Dadurch wird gewährleistet, dass der Schalthebel stets in der richtigen Stellung steht.
Referenzierte Dokumente
- gf2660w3010d Gebergerät Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion
- gf2660w3020d Hydraulischer Schaltzylinder Gang Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion
- gf2660w3021d Hydraulischer Schaltzylinder Gasse Anordnung/Aufgabe/Aufbau/Funktion
- gf2660w3050d Sekundär-Ausgleichbehälter Anordnung/Aufgabe